Entschuldigung und Enttäuschung

Ich wünsche euch allen einen schönen zweiten Advent, auch, wenn er schon wieder fast vorbei ist. Und ich komm auch gleich dazu, dass es mir sehr Leid tut, aber ich habe die Auslosung des BRIO Gewinnspieles dieses Wochenende nicht geschafft, ebenso wenig, das neue Gewinnspiel vorzubereiten. Ich hab einfach gerade extrem viel um die Ohren, aber ich verspreche, dass ich morgen den Gewinner zusammen mit dem Bärchen auslose und bekanntgebe. Außerdem wird es ein schönes kleines Gewinnspiel für Babyeltern geben, also guckt doch morgen mal rein.

Heute möchte ich noch ein bisschen meckern, wenn euch das nichts ausmacht. Wenn ihr dazu keine Lust habt, klickt einfach weg.

Ich habe euch mal gesagt, dass wir ein kleines Häuschen gekauft haben und es alleine renovieren. Ehrlich gesagt machen den größten Teil mein Vater und der Bärchenpapa. Ich beschäftige in der Zeit das Bärchen, mit ihr in der Zeit auf der Baustelle irgendetwas zu schaffen ist leider unmöglich. Deswegen habe ich ein schlechtes Gewissen. Ein großes schlechtes Gewissen. Aber was soll ich machen. Und ich habe in der letzten Zeit entdeckt, dass ein hilfsbereiter Mensch zu sein nicht unbedingt heißt, dass man auch Hilfe bekommt, wenn man sie braucht. Ich war immer für alle da, wenn sie Hilfe gebraucht haben. Der Bärchenpapa hat bei jedem Umzug und ähnlichen Sachen geholfen, ich auch, bevor das Bärchen da war oder wenn ich jemanden gefunden hatte, der auf das Bärchen aufpasst. Wenn wir jetzt mal Hilfe brauchen hat irgendwie niemand Zeit. Und nein, ich frage nicht ständig. Unsere Freunde wissen, dass wir bauen und dabei Hilfe benötigen können, aber es fragt niemand mal nach, ob er helfen kann. Oder wie es uns geht. Toll. Ich kann vieles verstehen und es gibt unglaublich viele gute Gründe, warum es gerade nicht geht: Eigener Umzug, Krankheit, zu weiter Weg und Arbeit. Keine Frage! Ich habe dafür absolutes Verständnis, wirklich, aber es ist momentan nicht einfach für mich.

Ich habe beschlossen, nicht mehr um Hilfe zu betteln. Ich krieg das irgendwie alleine hin. Mit meinen Eltern und dem Bärchenpapa. Muss ich ja anscheinend. Aber bitte versteht mich dann auch, wenn ich gerade weder die Zeit, noch die Lust habe, euch zu helfen und für euch da zu sein. Gebt mir die Zeit, bis wir umgezogen sind und dann bin ich vielleicht auch wieder die Alte, aber dann werde ich meine Kraft und meine Nerven nur noch denjenigen zur Verfügung stellen, die es auch verdient haben.