Das perfekte Wochenende in Wolfsburg

#Werbung und #Verlosung

Am vorletzten Wochenende wurde ich so oft überrascht, dass es einige meiner Ansichten grundlegend geändert hat. Wir waren eingeladen in Wolfsburg mit ein paar anderen wundervollen Bloggerfamilien und dieser Einladung sind wir nur zu gerne nachgekommen, aber ich fang einfach mal von vorne an. Lasst euch nur gesagt sein, dass es in diesem Beitrag ein paar tolle Ideen und Anregungen für ein spannendes und trotzdem entspannendes Familienwochenende geben wird und auch eine Verlosung…♥

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Ein abgestilltes Baby und eine traurige Mutter

Es war soweit:

Das Nichtmehrbaby hat am 10.08.2018 das letzte Mal aus meiner Brust getrunken. Genau wie beim Bärchen habe ich nicht damit gerechnet, dass es das letzte Mal war. Lest das hier nach. Am Samstag wollte er einfach nicht mehr, am Sonntag auch nicht und das war es dann mit der Stillerei. Für immer.

Ich weiß, dass viele Mütter es kaum erwarten können abzustillen, die eigene relative Unabhängigkeit wieder zu bekommen oder sowas. Ich habe es geliebt meine Kinder zu stillen, auch wenn es manchmal sehr nervig war, vor allem das Abpumpen auf Arbeit beim Babybärchen. Aber es war mir wichtig. Und mein Kleiner hat ja immer gern getrunken und dabei auch meine Haut gezwirbelt oder gekniffen. Gerne auch in die Brustwarze. Okay, das war dann nicht so toll, aber dieses innige Gefühl mit dem Baby im Arm, die Zeit, die nur ihm und mir gehörte, das Kuscheln und die Ruhe. Das fehlt mir, vor allem, weil mein Sohn gerade überhaupt keine Lust hat zu kuscheln, das stört schließlich nur beim Welt entdecken.

Und nun bin ich meiner wenigen Minuten Intensivkuscheln beraubt. Er ist ein wahrer Wirbelwind geworden, der so schnell krabbelt, dass man ihn bei der kleinsten Unaufmerksamkeit aus den Augen verliert. In der Kita saß er letztens hinter einem Berg, dort hat er sich mit seiner Schwester versteckt. Und niemand hat so wirklich mitbekommen, wie er da hin gekommen ist. Ein wahrer Flash.

Es ist sehr merkwürdig kein Baby mehr zu haben, sondern ein Kleinkind. Nie wieder ein Baby zu haben. Nie wieder zu stillen. Meine Kinderplanung ist abgeschlossen. Eine weitere Schwangerschaft wäre nicht zu empfehlen, meine Kaiserschnittnarbe macht Probleme, die letzte Schwangerschaft war schon riskant. Das möchte ich einfach nicht mehr, alleine die Vorstellung ein Kind zu verlieren oder aber auch, dass meine Kinder ihre Mutter verlieren, ist so schrecklich, dass ich dieses Risiko nicht eingehen möchte. Früher hatte ich die Vorstellung, dass ich eine ganze Fußballmannschaft an Kindern habe, wie auch immer ich die ernähren wollte, wo auch immer die wohnen sollten. Jetzt kann ich mir sehr gut vorstellen, später Pflegekinder aufzunehmen, wenn hier Kinderzimmer frei sind, also frühestens in 14 Jahren. Es fehlt doch immer an Bereitschaftspflegefamilien. Aber auch wenn ich dadurch vielleicht wieder Babys im Haus habe, stillen werde ich nie wieder.

Ich war immer ein sehr großer Fan des Stillens, die erste in der Familie, die es getan hat. Die erste bei der es funktioniert hat. Am Anfang, beim Bärchen, war ich noch etwas verschämt, hab mich teilweise komplett zurück gezogen, weil es auch nicht so einfach anlief. Aber irgendwann war ich dann total entspannt und bunte Seidenschals aus England kamen endlich mal zum Einsatz als idealer Sichtschutz. Beim zweiten Mal war ich da deutlich entspannter, ich hatte Stillschals, unter anderem den, der als Geschenk beim Glückskindprogramm von dm dabei war und meinen absoluten Liebling: ein wunderschönes Stilltuch von Zellmops. Ich habe überall gestillt: im Zug, im Auto, im Park, am Spielplatz, auf dem Weihnachtsmarkt, auf einer Ausbildungsmesse, im Ikea, im Café, bei Starbucks, im Bällebad und so weiter. Es lief hervorragend, aber nun ist es vorbei.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie lange ich gestillt hätte, wenn meine Kinder die Entscheidung des Abstillens nicht getroffen hätten. Wie lange habt ihr gestillt und warum habt ihr aufgehört?

Kein Baby mehr

Ja, vor kurzem ist mein kleines Bärenbaby ein Jahr alt geworden und nun kein Baby mehr. Sondern ein Kleinkind, das munter die Welt erkundet. Hab ich vor einem Jahr noch gedacht, wie schwierig es mit zwei Kindern ist, kann ich jetzt sagen : Einfacher wird es nicht. Denn jetzt ist Krabbeln, Hochziehen und Hinfallen angesagt, außerdem dazu das Bärchen, das sein Brüderchen gerne irgendwo hinschleppt und ihm lauter Unsinn beibringt. Und das Brüderchen liebt seine große Schwester so sehr. ♥

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Jetzt fängt der Urlaub an

Und ich bin gespannt. In meinem Kopf sind ziemlich viele Fragen :

Wie schaffe ich es, das Bärchen trotz täglichem Frei ins Bett zu bekommen?

Ist es schlimm, dass ich noch fast gar nichts geplant habe?

Schaffe ich es den Kindern zwei schöne Wochen zu ermöglichen?

Wird mir das die ganze Zeit mit beiden Kindern zu viel?

Woher kommen plötzlich die Termine beim Kinderarzt und bei der Bank in meinem Kalender und das während des Urlaubes?

Wie entspannen sich Eltern im Urlaub mit Kleinkindern?

Oh nein, muss ich jetzt täglich kochen?
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Rabenmutter, Arbeitstier oder überfordert ? Vorurteile bei frühem Kitastart

Ein ganz hoher Streitpunkt bei Eltern ist ja die Betreuung der Kinder. Genau wie bei vielen anderen Themen, wie beispielsweise Stillen, Frühförderung, Beikost und Erziehung bekommt man hier tausend verschiedene Meinungen. Und selbstverständlich hat jeder Recht. Nun kann ja von mir aus jeder seine eigene Meinung haben. Aber vielleicht möchte ich diese nicht immer hören.


Tatsächlich ist es nämlich so, dass ich mir in den vergangenen sechs Monaten ständig anhören durfte:

„ob dass nicht viel zu früh ist“

„das arme Baby“

„Ich könnte das ja nicht“

„so wichtig kann die Arbeit jawohl nicht sein“

„Warum man denn ein Kind bekommt nur um es wieder abzuschieben“

Ganz ehrlich Leute, denkt ihr auch mal nach? Einige dieser Sätze wurden mir ins Gesicht gesagt, einige hinter meinem Rücken geflüstert. Schön ist anders.

Das Bärchen ist damals mit acht Monaten in die Krippe gegangen, das Baby schon mit sechs Monaten. In beiden Fällen war es einfach nicht anders möglich. Finanziell konnte ich es mir einfach nicht länger leisten zuhause zu bleiben, soviel ist Elterngeld nun mal nicht. Dazu kam der Druck bei befristeten Arbeitsverträgen und auch die Angst arbeitslos zu werden. Gerade jetzt beim Baby war alleinerziehend der finanzielle Druck mit meinem Haus zu groß.

Am meisten hasse ich es, wenn mir deswegen Egoismus vorgeworfen wird. Vielleicht wäre ich gerne etwas länger zuhause geblieben, hätte in Ruhe einen Babykurs gemacht, wäre vielleicht zum Babyschwimmen gegangen und hätte mehr individuelle Zeit mit meinem Baby gehabt. Wenn ich ehrlich bin, wäre es auch leichter gewesen. Ich hätte immer stillen können, wenn das Baby Hunger gehabt hätte. Den Babybrei hätte ich jeden Tag frisch kochen können und gleich noch etwas leckeres für das Bärchen abends gehabt. Wenn das Baby seinen Mittagsschlaf gemacht hätte, hätte ich vielleicht auch mal Zeit für den Haushalt gehabt. Wahrscheinlich hätte ich mich irgendwann ein bisschen gelangweilt, aber definitiv wäre es hier ordentlicher und einfacher. (wir lassen jetzt mal ganz außen vor, dass ich mir jeden Monat hätte Geld leihen müssen, nur um über die Runden zu kommen)

Stattdessen bin ich jeden Morgen um vier aufgestanden, um erst in Ruhe noch ein bisschen Milch abzupumpen, dann zu duschen, dann das Baby und das Bärchen anzuziehen, das Baby zu stillen, die Milch fürs Baby einzupacken, beide in die Kita zu bringen, dann zur Arbeit zu fahren, dort alle zwei bis drei Stunden Milch abzupumpen, zu arbeiten, dann um halb drei die beiden Kinder wieder abzuholen, das Baby zu stillen, auf den Spielplatz zu gehen um das Bärchen noch powern zu lassen, das Baby stillen und ins Bett bringen, den Brei kochen und einfrieren für den nächsten Tag oder aufzutauen. Dann bis circa 23:00 Uhr versuchen das Bärchen ins Bett zu bekommen und vielleicht mal nebenbei abzuwaschen oder zu saugen. Das ist und war kein Spaß.

Vor allem das Abpumpen war Stress pur. Immer versuchen auf die richtige Menge zu kommen, dann das Pumpen im Büro und oft das Problem, dass die Brust fast platzt, das Gespräch aber nicht unterbrochen werden kann. Oder mit der Milch inmitten einer Klasse stehen, die überraschend im Raum mit dem Kühlschrank Unterricht haben. Oder auf dem Flur stolpern und weinend die Milch und die kaputte Flasche wegzuwischen, wissend, dass man jetzt wieder eine der kostbaren eingefrorenen Milchbeuteln auftauen muss. Angst vor Terminen außerhalb, weil man nie weiß, ob man da zum Abpumpen kommt. Auf Weiterbildung im Auto abpumpen, weil sich außer der Toilette kein Raum finden ließ, der etwas Privatsphäre sicher gestellt hätte. Dabei wird mir immer die Geschichte im Kopf bleiben, als ich ein sehr langes Gespräch mit einer Auszubildenden hatten, die ich bat kurz draußen zu warten, damit ich abpumpen kann, aber die darauf bestand dabeizubleiben, es stört sie nicht, da das ja mit den Kühen genau so ist.

Ich hätte auch einfach Milchpulver mit in die Krippe geben können und fertige Gläschen, aber mir war und ist es einfach wichtig, das beste für das Baby zu tun. Dazu gehört für mich einfach Muttermilch und selbstgekochtes Essen, sowohl Mittagsbrei, als auch Getreidebrei. Tatsächlich habe ich keinen Obstbrei eingekocht sondern auf Bioquetschies zurück gegriffen und frisches Obst, wie Banane.

Viele sagen auch, dass man das Kind nicht zu früh fremdbetreuen lassen soll, weil das für die Bindung nicht gut ist. Die Erfahrung kann ich nicht teilen. Meine Kinder und ich haben eine tolle Bindung, wir lieben uns sehr und sie werden auch nicht fremdbetreut, denn wir kennen die Erzieher der Kinder. Das Baby liebt seine Erzieherin sehr. Wenn er sie sieht, fängt er sofort an zu strahlen und kuschelt mit ihr. Auch mit den anderen Erzieherinnen, er ist halt ein absolutes Strahlekind und genau wie das Bärchen damals, genießt er die viele Aufmerksamkeit von allen Seiten. Die Kinder prügeln sich regelrecht darum, mit dem Baby spielen zu dürfen und er ist offen vielem Neuen gegenüber und fremdelt auch fast gar nicht. Und selbstverständlich weiß er ganz genau, wer seine Mama ist.

Ich kann hier nur aus eigener Erfahrung schreiben. Meine beiden Kinder sind durch einen frühen Krippenstart nicht geschädigt worden. Nach acht Wochen Mutterschutz wieder arbeiten zu gehen wäre für mich unvorstellbar und schrecklich, aber auch hier dürfen wir die Mütter keinesfalls verurteilen, denn wir kennen die Geschichte dahinter nicht und sollten respektvoll mit diesen Müttern umgehen. Es gibt sogar Vorteile, wenn Babys schon in die Krippe gehen: Sie fremdeln nicht so stark und sind sehr offen und aufgeschlossen gegenüber Neuem. Sie lernen früh und schnell, dass man Rücksicht nehmen muss und haben soziale Kontakte, die ihnen helfen, ihre sozialen und kognitiven Fähigkeiten früh auszuprägen. Außerdem wird die Zeit mit ihnen kostbarer.

Im Endeffekt ist es aber so, dass jeder seine eigenen Entscheidungen treffen muss und niemand dafür verurteilt werden soll. Gerade Eltern (und hier insbesondere Mütter) müssen aufhören, gegenseitig ihre Entscheidungen zu hinterfragen und schlecht zu machen, letztendlich möchte jeder doch nur das Beste für sein Kind. Dieses zu akzeptieren und Entschlüsse zu respektieren ist ein Muss und kein Kann! Nieder mit der Stutenbissigkeit und dem ständigen Vergleichen!!!

Manchmal ist das Leben eine sehr schlechte Seifenoper

Ich bin heute noch wütend und schockiert über einen oder besser zwei Vorfälle vorgestern. Da fühlte es sich nämlich wieder an, als ob mein Leben eine schlechte Seifenoper ist. Denn solche Sachen können sich eigentlich nur Drehbuchautoren ausdenken. Und mit den Folgen bei der großen Tochter darf ich jetzt alleine klarkommen. Aber mal von vorn…

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Bin ich eine ängstliche Mutter?

Ich würde nicht unbedingt sagen, dass ich ein ängstlicher Mensch bin. Ich habe ein bisschen Angst vorm Zahnarzt aufgrund schlechter Erfahrungen. Ein bisschen mehr Angst vor Parkhäusern, weil ich dieses Rauf- und Runterfahren so hasse und sehr viel Angst vor Vögeln, insbesondere Hühnern. Ornithophobie nennt sich das. Vielleicht keine alltäglichen Ängste, aber auch nicht viele.

Nun bin ich aber Mutter von zwei wundervollen Kindern und irgendwie umschwirren mich plötzlich viele Ängste.

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30 Jahre sind vergangen

Ich bin jetzt 30 Jahre alt geworden. An meinem fünfzehnten Geburtstag habe ich eine Liste geschrieben, mit Dingen die ich erledigt haben möchte, bevor ich dreißig bin. Auf dieser Liste habe ich viel durchstreichen (da ich sie mir nie ausgedruckt habe, ist farblich markieren besser) können. Leider ging irgendwann meine Festplatte kaputt und sie war weg. In diesem Beitrag wird es um Träume gehen, Vorstellung,  Ideen, Realität, ums Danke sagen und vor allem um das Glücklichsein.

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Meine Tochter ist NICHT hyperaktiv

Ich kann es einfach nicht mehr hören:

Kann sie sich nicht mal benehmen?

Sowas hätte es früher nicht gegeben.

Beruhigen Sie doch mal das Kind!

Ein Klaps hat da noch nie geschadet.

Ist Ihnen das nicht peinlich?

Machen Sie doch mal was.

So ein ungezogenes Kind.

Das ist eure Erziehung!

Du musst konsequent sein.

Das liegt an dem Zucker.

Zum Glück ist das nicht mein Kind.

Die ist doch hyperaktiv.

NEIN, das ist sie nicht. Meine Tochter ist weder hyperaktiv, noch verzogen, noch ungezogen, noch gemein oder sonst was.

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Blogparade:Meine Kindergartenzeit

Andrea vom Blog Runzelfüsschen hat zu dem Thema der eigenen Kindergartenzeit zu einer Blogparade aufgerufen und hier auch direkt über ihre eigenen Erfahrungen geschrieben. Vieles dabei erinnert mich tatsächlich an meine eigene Kindergartenzeit. Ich bin von 1989-1994 in einen Kindergarten in Mecklenburg-Vorpommern gegangen, also gerade zur Zeit der Wiedervereinigung. Mein Kindergarten war fußläufig zu erreichen, bei uns direkt im Dorf. Die Kita gibt es genau so auch heute noch, sehr viel wurde erneuert, nicht nur die Räume, sondern auch das Konzept. Davon durfte ich mich auch überzeugen, als ich während meines Studium in den Semesterferien dort immer als Ferienvertretung gearbeitet habe. Mittlerweile ist dieser Kindergarten nämlich nicht mehr staatlich, sondern wird privat geführt, es arbeiten dort tatsächlich nur zwei Erzieherinnen in Vollzeit. Da kam ich natürlich gerade Recht und konnte so neben dem Studium und meinen dort stattfindenden Praktika noch wertvolle Erfahrungen sammeln. Aber das ist ein anderes Thema.

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