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Blogfamilia 2019 – Inspiration pur

Am 18.05. sind wir mit der ganzen Familie nach Berlin gefahren. Zur Blogfamilia, DAS große Treffen für Elternblogger. Nach Berlin ist es eine knapp zweistündige Fahrt und wir waren alle aufgeregt. Ich vor allem, weil ich mir unsicher war, wie es mit dem Bärchen klappen würde, aber mittlerweile hatte ich beschlossen, alles einfach so zu nehmen, wie es kommt und den Tag zu genießen. Als wir ankamen, war das erste was wir sahen die großartigen Luftballons, das Erkennungssymbol der Blogfamilia.

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Mein Bärchen macht es mir momentan nicht leicht und allen anderen auch nicht…

Ich habe schon oft darüber geschrieben, dass das Leben mit dem Bärchen, der großen Tochter, nicht immer einfach ist und war. Ich weiß nicht mal, ob das, was mich momentan so kaputt macht, der Regulationsstörung zu zuordnen ist oder dem Alter oder dem Krankenhausaufenthalt oder doch etwas ganz anderem. Vielleicht könnt ihr mir helfen, vielleicht hat hier jemand Erfahrungen, vielleicht mache ich alles falsch und muss ganz viel ändern. Vielleicht mache ich nicht alles perfekt, aber doch ganz gut und es ist nur eine Phase. Aber momentan bin ich einfach nur geschlaucht.

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Ein Brief an die Erzieherin meines Sohnes

Liebe Frau Meier,

Momentan sind Sie das liebste Wort meines Sohnes, sogar noch vor Kitty (der Katze) und Ball. Alles ist Meier und immer wird nach Ihnen gerufen. Wenn er auf dem Töpfchen fertig ist, dann heißt es „Meier“. Kommt er an etwas nicht ran:“Meier“. Ärgert ihn seine Schwester, möchte er etwas essen, ist ihm der Ball weg gerollt, kommt er kuscheln : immer „Meier“. Sogar von den anderen Erziehern höre ich immer, wie sehr er auf die bezogen ist und auch gerne mal an Ihnen klammert und nur auf Sie hört.

Mein Sohn liebt eine andere Frau, jetzt schon im zarten Alter von 19 Monaten: Er liebt Sie.

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Kinderzimmer Aufräumen–Therapie oder Wahnsinn?

Ordnung und ich, wir finden nicht zusammen. So war es schon immer. Der ordentlichste Ort meines Hauses ist, sehr überraschend : das Spielzimmer der Kinder.

Dieser eine Raum ist mir wichtig. Hier gibt es ein Ordnungssystem, hier weiß ich wo was hin gehört, hier wird umgestellt, umgeräumt und optimiert. Ich mache mir Gedanken und bin eigentlich auch die Einzige, die weiß wo genau was hin kommt. Für mich ist dort alles logisch, für meine Tochter auch, für alle anderen eher nicht. Und genau an diesem Ort, tut uns die Ordnung gut. Wir wissen, wo was ist. Wo was hingehört. Und auch, was da ist. Wenn wir spielen, dann ist relativ schnell aufgeräumt, unser System erleichtert das. Das System besteht aus Kisten und Boxen. Eine Kiste mit Bausteinen, eine mit Autos, eine mit Tieren, eine mit Musikinstrumenten, eine mit Holzspielsachen und so weiter. Ein Sitzhocker, in dem Kleinkram ist. Dazu die große Spielküche und das Bücherregal. Für uns alles leicht nachvollziehbar.

Aber nun ist es so, dass wir oft und prinzipiell gerne Besuch bekommen. Besuch mit Kindern.

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Musik für und von Kindern

Werbung und Verlosung

Wie einige wissen, sind wir eine musikalische Familie. Vor allen, weil jedem in dieser Familie Musik sehr wichtig ist. Ich habe früher Keyboard gespielt, außerdem Xylophon. Der Vater der Kinder spielt Bass und in einer Band. Die große Tochter hat ein Schlagzeug und bekommt bald Unterricht. Der kleine Sohn wackelt los, sobald Musik spielt.

Beide Kinder waren bereits mit auf Konzerten, im Bauch sogar schon. Auch wenn die Musikrichtung, die wir lieben, alles andere als Mainstream ist und wir nie Radio hören, mögen die Kinder es sehr. Und ja, ich finde es total schön, dass das Lieblingslied der Tochter ein Punkrocklied ist. Allerdings ist es auch so, dass die Kinder sehr gerne richtige Kindermusik hören, weil sie da schneller mitsingen können und diese Lieder auch im Kindergarten lernen. Und ich dementsprechend auch. Das Bärchen liebt es auch Kinderlieder auf Youtube zu hören, gerne auch die, zu denen man tanzen kann. Aber auch hier finden ich es genial, wenn es nicht die ewig und immer bekannten Lieder sind, die einem irgendwann zum Halse raus hängen. Und jetzt konnten wir zwei CDs ausprobieren, die wir wirklich mögen und das Beste ist, dass wir sie auch an euch verlosen dürfen, damit ihr euch selbst einen Eindruck machen könnt.

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Nicht jede Schwangere strahlt vor Glück/ anders schwanger sein

Ich kann es nicht mehr sehen. Diese dauerhaft grinsenden Schwangeren in der Werbung, die uns deutlich machen sollen, dass die Zeit der Schwangerschaft wunderschön ist, alles ist toll, rosa oder blau, himmelhochjauchzend. Der riesige Druck von außen, dass man sich doch bitte schön freuen soll und selig über den Bauch streicheln und nur noch über die Schwangerschaft und das zu erwartende Baby reden soll. Vielleicht gehört ihr zu denjenigen, die das auch alles so empfinden, die einfach nur überglücklich sind und die Welt nicht nur umarmen möchten, sondern sie vor allem an ihrem Glück teilhaben lassen. Die kleinen Wehwehchen sind alle nicht so schlimm, es wird fleißig das Babyzimmer eingerichtet, geshoppt und fotografiert. Jeder Gedanke gilt dem Baby, alles ist perfekt. Diese Schwangeren gibt es. Ich war in etwas abgeschwächter Form eine von ihnen in meiner ersten Schwangerschaft. Diese Art Schwangeren sind gesellschaftlich akzeptiert. Auch gewisse Stimmungsschwankungen werden akzeptiert, die Hormone sind Schuld.

Aber was ist, wenn man das Gegenteil von dem ist, was erwartet wird? Wenn man anstatt lieb und zufrieden, gemein, launisch und unzufrieden wird?

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Das perfekte Wochenende in Wolfsburg

#Werbung und #Verlosung

Am vorletzten Wochenende wurde ich so oft überrascht, dass es einige meiner Ansichten grundlegend geändert hat. Wir waren eingeladen in Wolfsburg mit ein paar anderen wundervollen Bloggerfamilien und dieser Einladung sind wir nur zu gerne nachgekommen, aber ich fang einfach mal von vorne an. Lasst euch nur gesagt sein, dass es in diesem Beitrag ein paar tolle Ideen und Anregungen für ein spannendes und trotzdem entspannendes Familienwochenende geben wird und auch eine Verlosung…♥

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Ein abgestilltes Baby und eine traurige Mutter

Es war soweit:

Das Nichtmehrbaby hat am 10.08.2018 das letzte Mal aus meiner Brust getrunken. Genau wie beim Bärchen habe ich nicht damit gerechnet, dass es das letzte Mal war. Lest das hier nach. Am Samstag wollte er einfach nicht mehr, am Sonntag auch nicht und das war es dann mit der Stillerei. Für immer.

Ich weiß, dass viele Mütter es kaum erwarten können abzustillen, die eigene relative Unabhängigkeit wieder zu bekommen oder sowas. Ich habe es geliebt meine Kinder zu stillen, auch wenn es manchmal sehr nervig war, vor allem das Abpumpen auf Arbeit beim Babybärchen. Aber es war mir wichtig. Und mein Kleiner hat ja immer gern getrunken und dabei auch meine Haut gezwirbelt oder gekniffen. Gerne auch in die Brustwarze. Okay, das war dann nicht so toll, aber dieses innige Gefühl mit dem Baby im Arm, die Zeit, die nur ihm und mir gehörte, das Kuscheln und die Ruhe. Das fehlt mir, vor allem, weil mein Sohn gerade überhaupt keine Lust hat zu kuscheln, das stört schließlich nur beim Welt entdecken.

Und nun bin ich meiner wenigen Minuten Intensivkuscheln beraubt. Er ist ein wahrer Wirbelwind geworden, der so schnell krabbelt, dass man ihn bei der kleinsten Unaufmerksamkeit aus den Augen verliert. In der Kita saß er letztens hinter einem Berg, dort hat er sich mit seiner Schwester versteckt. Und niemand hat so wirklich mitbekommen, wie er da hin gekommen ist. Ein wahrer Flash.

Es ist sehr merkwürdig kein Baby mehr zu haben, sondern ein Kleinkind. Nie wieder ein Baby zu haben. Nie wieder zu stillen. Meine Kinderplanung ist abgeschlossen. Eine weitere Schwangerschaft wäre nicht zu empfehlen, meine Kaiserschnittnarbe macht Probleme, die letzte Schwangerschaft war schon riskant. Das möchte ich einfach nicht mehr, alleine die Vorstellung ein Kind zu verlieren oder aber auch, dass meine Kinder ihre Mutter verlieren, ist so schrecklich, dass ich dieses Risiko nicht eingehen möchte. Früher hatte ich die Vorstellung, dass ich eine ganze Fußballmannschaft an Kindern habe, wie auch immer ich die ernähren wollte, wo auch immer die wohnen sollten. Jetzt kann ich mir sehr gut vorstellen, später Pflegekinder aufzunehmen, wenn hier Kinderzimmer frei sind, also frühestens in 14 Jahren. Es fehlt doch immer an Bereitschaftspflegefamilien. Aber auch wenn ich dadurch vielleicht wieder Babys im Haus habe, stillen werde ich nie wieder.

Ich war immer ein sehr großer Fan des Stillens, die erste in der Familie, die es getan hat. Die erste bei der es funktioniert hat. Am Anfang, beim Bärchen, war ich noch etwas verschämt, hab mich teilweise komplett zurück gezogen, weil es auch nicht so einfach anlief. Aber irgendwann war ich dann total entspannt und bunte Seidenschals aus England kamen endlich mal zum Einsatz als idealer Sichtschutz. Beim zweiten Mal war ich da deutlich entspannter, ich hatte Stillschals, unter anderem den, der als Geschenk beim Glückskindprogramm von dm dabei war und meinen absoluten Liebling: ein wunderschönes Stilltuch von Zellmops. Ich habe überall gestillt: im Zug, im Auto, im Park, am Spielplatz, auf dem Weihnachtsmarkt, auf einer Ausbildungsmesse, im Ikea, im Café, bei Starbucks, im Bällebad und so weiter. Es lief hervorragend, aber nun ist es vorbei.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie lange ich gestillt hätte, wenn meine Kinder die Entscheidung des Abstillens nicht getroffen hätten. Wie lange habt ihr gestillt und warum habt ihr aufgehört?

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Kein Baby mehr

Ja, vor kurzem ist mein kleines Bärenbaby ein Jahr alt geworden und nun kein Baby mehr. Sondern ein Kleinkind, das munter die Welt erkundet. Hab ich vor einem Jahr noch gedacht, wie schwierig es mit zwei Kindern ist, kann ich jetzt sagen : Einfacher wird es nicht. Denn jetzt ist Krabbeln, Hochziehen und Hinfallen angesagt, außerdem dazu das Bärchen, das sein Brüderchen gerne irgendwo hinschleppt und ihm lauter Unsinn beibringt. Und das Brüderchen liebt seine große Schwester so sehr. ♥

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