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30 schöne Momente im Juni #30am30

Ganz spontan habe ich gerade beschlossen, animiert von Alu von „Große Köpfe“ (unbedingt rein schauen) 30 schöne Momente vom Juni am 30. des Monats aufzuschreiben. Vielleicht auch, weil ich momentan viele negative Momente und Erinnerungen im Kopf habe und meinen Blickwinkel ändern muss. Fangen wir einfach mal an.

1. Wir hatten einen wundervollen Tag am See.

2. Meine Haare sind wieder bunt.

3. Es gibt wieder überall leckere Wassermelone.

4. Die Tochter trägt fast nur noch zwei geflochtene Zöpfe und sieht unglaublich niedlich aus.

5. Meine Tomatenpflanzen sind angewachsen.

6. Die Tochter hatte einen schönen Abschied von ihrer Vorschulgruppe und für jedes Bald-Schulkind eine kleine Überraschung gebastelt.

7. Die neue Erzieherin des Sohnes wird die ehemalige Erzieherin der Tochter.

8. Die Tochter ist gut in der neuen Kita Gruppe angekommen.

9. Wir hatten einen wunderschönen Kindertag im Zoo.

10. Wir könnten Freunde treffen.

11. Ich hatte einen schönen Tag mit meinen Kollegen.

12. Ich konnte den ganzen Monat arbeiten.

13. Ich konnte das erste Mal seit langer Zeit alleine mit meiner Mutter einen Eiskaffee trinken.

14. Der Wasserspielplatz ist wieder in Betrieb.

15. Ich war anbaden.

16. Der Sohn kuschelt momentan gerne und viel.

17. Es gab leckere Eisbecher.

18. Alle Geburtstagsgeschenke für den Sohn im Juli sind da.

19. Ich konnte ein paar Stunden ohne Kinder bummeln gehen.

20. Ich habe eine wichtige und gute Weiterbildung abgeschlossen.

21. Wir haben Unmengen an Erdbeeren gegessen.

22. Die Tochter hat einen Milchschneidezahn verloren und lächelt jetzt lückenhaft.

23. Wir haben einen schönen Blumenkranz geflochten.

24. Ich habe zwei tolle Menschen miteinander bekannt gemacht.

25. Zwei tolle Pakete von Blogfamilia und Styleranking sind überraschend angekommen.

26. Ich wurde zur Elternratsvorsitzenden gewählt.

27. Ich habe die Erfahrung gemacht, wie befreiend weinen sein kann.

28. Meine Kinder sind Wasserratten, genau wie ich.

29. Wir haben eine tolle Überraschung von Buchberlinkids gewonnen und ganz viel neuen Lesestoff.

30. Meine Familie ist immer füreinander da. ♥

Okay. Es war nicht ganz so einfach, aber trotzdem schön. Was waren eure schönsten Momente im Juni?

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Notbetreuung in der Kita und Zuhause bleiben in Zeiten von Corona- Ein Résumé

Vor vier Wochen wurde ich, besser gesagt meine Arbeit, systemrelevant. Und nach vielen Wochen Zuhause, im Home Office, mit beiden Kindern, sah ich mein Büro wie den berühmten Silberstreifen am Horizont vor mir. Ich konnte es auch schlicht und ergreifend nicht mehr hören, dieses „Aber du wolltest ja Kinder“, „wozu setzt du sie in die Welt, wenn du dich nicht kümmern willst“ BLABLABLA. Lesen konnte ich es übrigens auch nicht mehr und drüber schreiben war mir auch zu viel. Wann denn auch. 05:30-08:30 Uhr habe ich gearbeitet, in der Hoffnung, dass die Kinder ein bisschen länger schlafen. Von 21:00-24:00 Uhr saß ich wieder am Rechner, dazwischen Telefonate mit Kollegen, Netzwerkpartnern, Klienten. Und nicht zu vergessen: MEINE KINDER.

Diese beiden wundervollen Geschöpfe, die beschäftigt, betreut und auch bemuttert werden wollten. Es gab großartige Momente, viel Gekuschel, Geburtstage, Neues, Tolles, nicht so schönes, trocken werden, nicht durchdrehen, malen, basteln, entdecken, spazieren gehen, Kinderzimmer umräumen, ganz viel Kinderdisko, Wut, Ärger, Lachen, Garten, Trampolin, Tiere, Fotos und und und. Aber es gab auch den Haushalt, die Wäsche, die Urgroßeltern um die sich gekümmert werden musste, den Hund, die Katze und das Essen. Über einen so langen Zeitraum täglich abwechslungsreich, gesund und gemocht zu kochen, war einfach nur furchtbar für mich. Frühstück war kein Problem, Obstpause auch nicht, zum Kaffee haben wir oft gemeinsam gebacken, absolut super. Abendbrot meist kalt oder schnell gemacht (Rührei, Reste, Grießbrei etc.). Aber immer dieses Mittag. Klar ist das jetzt Jammern auf hohem Niveau, das ist mir bewusst, aber meine Kinder (bzw. oft nur eines davon) mögen leider vieles nicht, was ich koche. Couscous, Bulgur, Kichererbsen, Lachs, Falafel, Reis, Chili sin carne, Gemüseauflauf, vegetarische Burger, Ratatouille, blieb alles auf dem Teller. Meine früher so experimentierfreudigen Kinder wollten in unsicheren Zeiten, auf ihrem Teller Sicherheit in Form von Nudeln, Tomatensauce, Milchreis, Kartoffeln, Klops, Schnitzel, Erbsen, Bohnen, Brokkoli und Fischstäbchen. Pizza und Pommes waren auch noch okay, selbstgemachte Kartoffelecken und Grillen schon fast wieder zu ausgefallen. Auch ein ständiges Helfen beim Kochen, sorgte nicht dafür, dass es dann auch gegessen wurde. Ich resignierte schnell, entwarf einen Essensplan aus zehn Gerichten, die gesund, aber auch abgesegnet waren und kochte diese der Reihenfolge nach. Und wenn ich so kochen muss, dann koche ich nicht gerne. Aber was solls.

Tatsächlich war das mit der erste Gedanke, den ich hatte, als es hieß, dass die Schulen wieder auf machen und meine Arbeit beginnt: Nicht mehr Kochen! Und der zweite: Mehr als fünf Stunden Schlaf! Der dritte: Endlich Kontakt für die Kinder und mehr Kinder zum Streiten als nur das Geschwister! Denn wie oft musste ich der großen Tochter in den letzten Wochen erklären, dass sie natürlich noch Freunde hat, wieviele Tränen musste ich trocknen. Geburtstag und Ostern ohne Freunde und Familie zu verbringen, ist hart.

Nun war ich also systemrelevant und beide Kinder durften in die Kita. Was war das eine Freude! Auf allen Seiten. Die Kita hatte etwas veränderte Öffnungszeiten, für mich aber absolut tragbar, genau wie die anderen Veränderungen. Die Kinder hatten Sozialkontakte und sogar einen Spielplatz. Am ersten Abend waren wir alle absolut kaputt. So viele Menschen plötzlich wieder um uns herum und ich musste/durfte sogar mit diesen interagieren. Kein Sypen, Telefonieren, Mailen mehr, sondern wirkliche Menschen mit mir in einem Raum. Alltägliches war plötzlich besonders. Zwei Wochen lang eine Normalität. Alles funktionierte, der Alltag war wieder da und dann kam der Anruf.

Ich bin absolut dafür, dass alle Kinder ein Recht auf Bildung haben und die Kita besuchen können. Keine Frage. Nur bedeutete das für mich gerade nach einer nochmaligen Umstellung eine erneute Veränderung, die meine Arbeit stark beeinflusste. Die Kinder dürfen nur noch von 08:00-14:00 Uhr in die Kita. Alle Kinder, außer die mit Teilzeit, diese dürfen von 08:00-12:00 Uhr. Die Gruppen benutzen verschiedene Eingänge, Maskenpflicht in den Räumlichkeiten, Kinder an der Tür abgeben, außer Krippe. Als ich die Nachricht bekam, hab ich geweint. Wieder alles anders, wieder zuhause arbeiten oder irgendjemanden für die Kinder organisieren, nicht um länger, sondern um normal arbeiten gehen zu können. Wie wird das weiter gehen? Jeden Nachmittag hole ich mein komplett kaputtes zweijähriges Kind ab, der einfach nicht genug Mittagsschlaf bekommt. Und dazu noch sehr viel Angst vor seiner Mama mit Maske hat. Termine, die hastig beendet werden müssen, weil ich sonst zu spät zur Kita komme. Hetzen, Stressen, alles in weniger Zeit packen und dann nachmittags/Abends wieder Telefonieren, Mailen und Skypen. Eigentlich möchte ich nur noch eine Perspektive. Wie lange welcher Zustand? Keine spontanen Änderungen. Eigentlich kein großer Wunsch im normalen Leben, momentan aber riesig.

Ich bin seit Corona vielen Menschen dankbar, momentan aber ganz besonders unseren Erzieherinnen, die trotz maulender, egoistischer und unfairer Eltern, trotz verwirrten und gestressten Kindern, jeden Tag einen großartigen Job machen.

Soweit genug für heute. Es gibt noch eine Themen, die in den letzten Wochen aufgekommen sind, über die ich schreiben möchte und ich hoffe, dass ich bald dazu die Zeit und Kraft finde, bis dahin hoffe ich, dass ihr gesund seid und würde gerne eure Erfahrungen zum Thema Notbetreuung lesen!

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Idee fürs Osternest: Eule findet den Beat- Mit Gefühl (Werbung)

Ich möchte euch heute ein wundervolles Musikhörspiel vorstellen, das sich definitiv einen Platz im Osternest eurer Kinder verdient hat, wenn da noch etwas frei ist. Vielleicht solltet ihr einen freien Platz schaffen 🙂

„Eule findet den Beat – Mit Gefühl“ ist ein Musikhörspiel von Nina Addin, Charlotte Simon und Christina Raack. Vielleicht habt ihr schon von der Eule gehört, es sind bereits „Eule findet den Beat“ und „Eule findet den Beat- Auf Europatour“ bei Universal Music erschienen, den ersten Teil auch als Tonie. Diesen hatten wir bereits mal ausgeliehen und mochten ihn sehr, von daher war ich sehr begeistert, dass wir nun den dritten Teil testen durften.Weitere Informationen bekommt ihr übrigens auf der Website der Eule. Und wirklich cool ist es, dass nicht nur eine CD mit dem Hörspiel dabei ist, sondern auch ein Booklet mit allen Liedtexten und eine Extra CD mit allen Liedern, diese ist bei uns fürs Auto reserviert. 🙂 Heute ist sie erschienen, wir haben sie bereits mehrfach gehört, da die Kinder momentan nach etwas Neuem lechzen und man dem Hörspiel auch sehr gut folgen kann, wenn man gerade auf unserem kleinen Hof in der Sandkiste buddelt. Dabei sind heute auch tolle Gespräche mit meiner großen Tochter entstanden, denn in dem Hörspiel geht es um Gefühle….

Die Eule bekommt eine Ukulele geschenkt und sucht nach einer eigenen Melodie. Dabei trifft sie im Wald auf viele Tiere, Melodien und Gefühle. Zusammen mit ihren neuen Freunden organisiert Eule ein Konzert und lernt alle möglichen Gefühle, ihre Gründe und ihre Auswirkungen kennen. Es gibt Lieder über die Wut (mein persönliches Lieblingslied dieser CD, denn es hat eine schöne, nachhaltige Botschaft über den Umgang mit dem Wald), Gemeinschaft, Freude, Angst, Traurigkeit, Mut und Liebe. Jedes Gefühl wird auch im Titel des Liedes erwähnt und regt zu tollen Gesprächen an. Ein kleines Beispiel findet ihr mit dem Lied der Eichhörnchen „Jeder braucht Liebe“ hier. Es gibt einen sehr guten Einblick in das Musikhörspiel und das Leben der Eule und ihrer Freunde im Wald.

Wie ihr wisst, ist meine Tochter ein sehr gefühlsstarkes Kind und ich denke und erlebe, dass die Eule ihr etwas hilft, ihre Gefühle einordnen zu können und zu erkennen, dass es vielen mal so geht, dass sie Angst haben, wütend oder traurig sind. Ich finde es sehr positiv, dass sowohl positive als auch negative Gefühle angesungen und besprochen werden. Trotzdem ist „Eule findet den Beat- Mit Gefühl“ mehr als nur Lieder. Es wird eine schöne, in sich stimmige und spannende Geschichte erzählt, die bei uns sehr gut angekommen ist.Von daher möchten wir eine klare Empfehlung aussprechen und würden uns wiederum freuen, wenn ihr in den Kommentaren über eure Erfahrungen mit der Eule berichten würdet.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.

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100 Beschäftigungsideen für Kinder im März

So, nun sieht wohl alles danach aus, dass fünf Wochen lang die Schulen und die Kitas zu sind. Aber auch Schwimmbäder, Zoos, Theater, Kino und so weiter sind eingeschränkt oder zu. Veranstaltungen abgesagt und soziale persönliche Kontakte sollen reduziert werden. Also haben meine Tochter und ich uns überlegt, mal zusammen zu fassen, was wir denn in den nächsten Wochen ohne großartige Vorbereitung und Einkauf machen wollen/können und ich dachte mir, dass ihr vielleicht an den Ergebnissen Interesse habt. Bilder/genauere Anleitungen folgen dann in den nächsten Wochen. Hier geht es nicht um extrem außergewöhnliche Ideen, sondern um teilweise alltägliche Sachen, die einfach Spaß machen und ohne großen Aufwand realisierbar sind.

1. Eine Wand im Spielzimmer der Kinder streichen.

2. Spielzeug aussortieren und weitergeben.

3. Eine Ritterburg aus Kartons bauen.

4. Geburtstagseinladungen und Deko selber basteln.

5. So viele Kinderbücher wie möglich lesen und zu jedem ein Bild in ein Lesetagebuch malen.

6. Knete selber machen ohne dabei die eigenen Hände mit einzufaerben.

7. Kekse backen und aufwendig verzieren.

8. Ein kunterbuntes Fotoshooting.

9. Eine Nachtwanderung.

10. Ein Puppenhaus selbst basteln.

11. Zu kleine Kleidung aussortieren.

12. Obstsalat und Smoothies herstellen (auch mal mit unbekannten Zutaten).

13. Grillen.

14. Eier auspusten und verschieden dekorieren (anmalen, marmorieren, bekleben).

15. Eine Regenwurmfarm anlegen.

16. Frühblüher fotografieren/malen und ein Album anlegen.

17. Kissen bemalen.

18. Eigenes Musikvideo erstellen.

19. Bild von der ganzen Familie malen.

20. Blumenstrauß aus Papier basteln.

21. Hof aufräumen und Spielzeug sortieren (Sandkasten, Wasserbahn).

21. Hüpfrekorde auf dem Trampolin aufstellen.

22. Purzelbäume üben.

23. Rückwärtslaufen im Parcours.

24.Wettfahren mit Laufrad.

25. Experimentieren mit Wasser, Mengen etc.

26. Künstlerische Farbenlehre.

27. CD Regal bunt lackieren.

28. Schatzsuche mit Goldstücken.

29. Spielplätze in der Umgebung bewerten und testen.

30. Dem Zweijährigen alle Brettspiele beibringen.

31. Lieder nachsingen und aufnehmen. (und dann auf einen Tonie)

32. Schule mit Tafel und Aufgaben spielen.

33. Puppen Theater aus Kartons basteln.

34. Eigenes Puppentheater aufführen.

35. Eine Kiste voll mit Seifenblasen pusten.

36. Lego im Wettbewerb bauen.

37. Selbstgemachte Bilder Rahmen und im Kinderzimmer ausstellen.

38. Das Haus für Ostern schmücken.

39. Pommes selber machen, Ketchup auch.

40. T-Shirts bemalen / färben.

41. Lustige Frisuren ausprobieren.

42. Glitzer Tattoos machen.

43. Dem Hund ein Kunststück beibringen.

44. Kuchen backen.

45. Mit den Perlen Schmuck herstellen und an Freunde schicken.

46. Mit Matschsachen durch Pfützen springen.

47. Schattentheater mit Taschenlampe.

48. Sich Statuen anschauen und genau in der gleichen Form verharren.

49. „Der Boden ist aus Lava“ spielen.

50. Farben zum Malen aus der Natur herstellen.

51. Lustige Fabelwesen erfinden und malen.

52. Steine bemalen.

53. Einen Turm bauen der höher ist als der Papa.

54. Die Eisenbahn quer durchs Wohnzimmer aufbauen.

55. Fingernägel jeden Tag anders lackieren. (abwaschbarer Kindernagellack)

56. Große Collage erstellen mit Stickern und Ausschnitten aus Zeitungen und Zeitschriften.

57. Kegeln mit Küchenpapier.

58. Armbänder basteln aus Toilettenpapierrollen.

59. Eigenen Tastpfad herstellen und ausprobieren.

60. Tischtennis am Esstisch. (anstelle von Schlägern gehen auch Hände)

61. Dinge/Räume ausmessen mit Plüschtieren.

62. Melodien gurgeln.

63. Alkoholfreie Cocktails herstellen.

64. Zielwerfen in Ikea Regale.

65. Spielzeuge aufstellen, dann abdecken und aus der Erinnerung aufsagen.

66. Lied lernen.

67. Mit Fingerabdrücken Bilder gestalten.

68. Fenster und Glastüren bemalen.

69. Blinde Polonaise durchs Haus.

70. Matratze zum Hüpfen ins Wohnzimmer.

71. Große Höhle bauen und darin übernachten.

72. Zaubertrick einstudieren.

73. Eigenen Ständer /Spender für Pixi Bücher basteln.

74. Angeln in der Badewanne.

75. Postkarten an Kindergartenfreunde schreiben.

76. Jonglieren lernen.

77. Stoffbeutel bemalen.

78. 50x auf einem Bein hüpfen.

79.Watte ins Tor pusten.

80. Vögel beobachten.

81. Beim Waldspaziergang ein Reh entdecken.

82. Eine Halskette aus Nudeln herstellen.

83. Gummitwist spielen.

84. Alte Murmelspiele ausprobieren.

85. Einen Tag Prinzessin sein.

86. Ein Aquarium mit Fischen und Pflanzen basteln.

87. Blumen einpflanzen.

88. Hüpfkastchen spielen. (mit Kreide aufgemalt)

89. Den Bürgersteig vor dem Haus mit Kreide bemalen.

90. Fotobuch selber basteln mit Herzensmenschen.

91. Peppa Pig Folge nachspielen.

92. Rezept aus der Becherküche selbstständig kochen.

93. Alte Gläser zu Schmetterlingsgärten bemalen.

94. Neue Rekorde auf der Nintendo Switch aufstellen.

95. Geld aus dem Sparschwein zählen.

96. Kitzelwettbewerb austragen : Wer kann am längsten nicht lachen?

97. Eine „1,2 oder 3“ Spiel mit altersgerechte Fragen spielen.

98. Weitsprung im Sandkasten.

99. Lustige Brote für eine Snackbox gestalten.

100. Massagetechniken (kindgerecht) lernen und anwenden.

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Keine Einschulung 2020

Unglaublich viele Male habe ich diesen Beitrag schon geschrieben. Mal wütend, mal verzweifelt. Mal unfair, mal mechanisch. Unglaublich viele Male habe ich ihn wieder gelöscht.

Dieses Jahr wird meine Tochter, das große Bärchen, sechs Jahre alt. Sie ist in der Vorschulgruppe der Kita,geht zum Kinderturnen und macht gerade einen Schwimmkurs, der ihr sehr viel Spaß macht. Sie kann ihre Adresse und ihren Geburtstag nennen. Sie kann liebevoll mit ihrem Bruder umgehen. Sie liebt Rätsel, besonders Bilderrätsel, in denen die Unterschiede gefunden werden müssen. Sie kann ihren Namen und einige Zahlen schreiben.

Sobald sie nervös wird, was momentan in vielen Situationen passiert, kann sie nicht mehr deutlich sprechen oder ihre Meinung sagen. Sie kann nicht lange still sitzen. Sie kann sich nicht lange konzentrieren. Sie kann ihre Gefühle und dementsprechende Ausbrüche nicht steuern. Sie kann nicht schlafen.

Und sie kann dieses Jahr nicht zur Schule kommen.

Wir waren schon zu einer Schulranzenmesse und haben festgestellt, welche Ranzen ihr passen und welche eher nicht. Zu Weihnachten gab es einen Traum von Schreibtisch. Seit Monaten üben wir (teilweise täglich) mit Vorschulheften. Die Party zur Einschulung war schon geplant, Ideen bei Pinterest gesammelt, Verwandte und Freunde informiert.

Und dann kam die Einschulungsuntersuchung im Gesundheitsamt, die dieses Jahr das letzte Mal hier in Mecklenburg-Vorpommern Pflicht ist. Ein Disaster. Nein, meine Tochter ist nicht faul oder hatte keine Lust, sie konnte schlicht und ergreifend in der fremden Umgebung mit fremden Personen nicht. Sie war angespannt und höchstnervös, was sich deutlich in ihren Testergebnissen zeigte. Ich war unglaublich angespannt und konnte es nicht fassen, als die Ärztin dort sonderpädagogischen Bedarf fest stellte und einen Schulbegleiter empfahl. Logopädie okay, ja, verständlich, kein Problem. Aber einen Sonderpädagogen, der sie im Unterricht begleitet? Das kam für mich nicht in Frage. Ich würde kämpfen. Das war doch nicht mein Kind, das sie da beschrieb. Mein Kind ist doch schulreif, schlau und lernwillig, so sah es auch die Kita.

Doch plötzlich bekam ich Zweifel. Sah auf einmal ihre Schwächen. Realistisch. Sah, dass egal, wie großartig ich sie finde, es vielleicht doch noch nicht reicht. Durch die Anspannung und den Druck, den ich leider auf sie ausübte (was ich auch sehr bereue), kam die Regulationsstörung noch mehr in den Vordergrund, als es sowieso zu dem Zeitpunkt schon der Fall war. Das Bärchen war unglaublich oft außer sich, schrie und weinte ohne erklärbaren Grund. Um ein Beispiel zu nennen : Sie bekam vier Bonbons, ihr Bruder nur einen, aber dennoch weinte sie unkontrolliert und ohne sich danach erinnern zu können, warum sie geweint hat. Unabhängig von allem anderem suchten wir ihre Kinderärztin auf, denn wir brauchen Hilfe. Früher waren wir in einer Beratungsstelle speziell für Kinder bis drei Jahren mit Regulationsstörung. Viel mehr gibt es in diesem Bundesland auch nicht. Nicht für Kinder in ihrem Alter. Und niemand kennt sich wirklich damit aus hier. Niemand kann uns, vor allem aber mein Bärchen, unterstützen. Und ja, ich brauche klarere Anweisungen, wie ich ihr helfen kann. Also werden wir ein paar Schritte weiter gehen und uns helfen lassen. Leider erst im Juni, aber besser als nichts.

Denn letztendlich war auch das Schulspiel in der Grundschule eine pure Überforderung für meine Tochter. Zu fremd, zu viel, zu nervös. Zu viel Druck. Daran bin auch ich Schuld. Jeden Tag Übungen und Wiederholungen, jeden Tag Zahlen, Buchstaben, zählen, schreiben, beschreiben, Wortschatz- Übungen, ich machte mir Druck und ihr damit auch. Als die künftige Schule eine Rückstellung als optimale Lösung sah, war das wie ein Luftballon, der geplatzt ist und aus dem alle Anspannung wich. Ein Jahr um uns im alles zu kümmern. Ein sieben Jahre und vier Monate altes Kind bei der Einschulung. Genügend Zeit um alles zu klären, um mehr Selbstbewusstsein aufzubauen, um das Selbstvertrauen zu stärken, um ihre Aussprache zu verbessern und Hilfe von außen anzunehmen, um uns als Familie zu stärken. Gemeinsam und nicht mehr gegen die Zeit.

Überraschenderweise nahm das Bärchen alles sehr positiv auf. Ich hätte auf Widerstand getippt, auf Wut und Trauer nicht mit ihren Freunden engeschult zu werden, aber nein. Das habe ich auch dem Kindergarten zu verdanken, die ihr ein weiteres Jahr ebenso schmackhaft machen, wie wir zuhause.

Ich denke, dass wir das Beste für das Bärchen tun. Und ich hoffe es sehr. Habt ihr Erfahrungen mit Rückstellungen?

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Die Hundegeschichten meines Lebens und warum wir trotzdem Freddy haben

Ich bin mit Tieren aufgewachsen. Meine Eltern haben Hunde gezüchtet, Neufundländer und Deutsche Schäferhunde. Auch mein Opa hat in der DDR schon Schäferhunde gezüchtet und wir alle waren sehr erfolgreich. Unsere Hunde sind auf vielen Ausstellungen gelaufen, auch auf bundesweiten. Als Kind habe ich das geliebt. Jeden Sonntag Hundeplatz, mit ganz vielen anderen Menschen und Hunden, die gemeinsam Unterordnung (Sitz, Platz, bei Fuß usw) und auch Schutzdienst geübt haben. Am schönsten fand ich immer die Welpenrunde, als alle Welpen frei rumlaufen durften und man mit allen spielen und kuscheln durfte.

Aber da gab es auch etwas, was ich ganz furchtbar fand. Wir hatten immer viele Welpen und junge Hunde bei uns. Nur von den deutschen Schäferhunden, Neufundländer hatten wir immer nur eine Hündin da, die durfte bleiben, bis sie starb. Aber die Schäferhunde durften nur bleiben, wenn sie gut waren. Wenn sie hübsch waren, wenn sie auf Ausstellungen auf den vorderen Plätzen liefen, wenn sie gut im Schutzdienst waren. Wenn nicht, wurden sie wieder verkauft. Mein Vater hat immer darauf geachtet, dass die Hunde ein schönes Zuhause bekamen, aber für ein Kind war es immer wieder schwer, wenn der Hund ging. Bei Welpen war es einfacher, auch wenn diese bei uns zuhause auf die Welt gekommen sind, weil da ja schon von Anfang an klar war, dass sie ein anderes Zuhause bekamen. Und es war wundervoll, wenn die Menschen kamen um sich die Welpen anzusehen, gerade die Kinder, die sich so sehr auf das neue Familienmitglied freuten. Die durften ihren Hund für immer behalten. Ich nicht. Einmal kam mein Vater nach Hause und rief uns raus. Er hatte ohne das Wissen meiner Mutter zwei Welpen gekauft, Zwillinge. Quinte und Quecke. (Züchter müssen ihre Welpen nach dem Alphabet benennen, also je einen Wurf nach einem Buchstaben, das ist wichtig um Inzucht zu vermeiden, da für jeden Hund mit Papieren auch ein Stammbuch und Zuchtnachweis geführt wird) Quinte wurde nach drei Wochen verkauft, da sie zu schreckhaft war. Quecke war ein Jahr bei uns, dann wurde auch sie verkauft, weil sie, ganz ehrlich, ich weiß nicht mehr warum. Wahrscheinlich war sie in irgendwas zu schlecht. So war das mit vielen Welpen. Ich habe immer nur gehofft, dass diese Welpen dann für immer in ihrer neuen Familie blieben und glücklich wurden.

Es gab sehr wenig Ausnahmen in diesem Ablauf, das sind die Schäferhunde, die bei uns geblieben sind, bis zum Ende. Gringo, unser Rüde, war ein absoluter Champion und ein Schatz. Er hat mich vor den Nazis beschützt, war immer da, hat mich sogar vom Bus abgeholt. Dann war da Ducky, die vor einem Jahr gestorben ist. Sie hätte mein Vater gerne verkauft, da sie extrem aggressiv auf Kinder reagiert hat, wir wussten nie warum, aber sie wurde sofort wütend, wenn sie Kinderstimmen gehört hat. Deswegen ist sie auch bei meinen Eltern geblieben, so konnte sicher gestellt werden, dass sie nie ein Kind beisst. Sie war eigentlich lieb und süß. Und Lexa. Diese Hündin musste mein Vater einmal weggeben, das hat er immer bereut. Aus unserem süßen lieben vertrauensvollen Welpen ist damals eine nervöse und wütende Hündin geworden. Wir haben alle viel Arbeit investiert, um wieder Vertrauen zu gewinnen und ihr ein schönes Leben zu geben. Als sie die Zeit weg war, hat sie Welpen bekommen und mein Vater hat mir einen geschenkt. Aber ich war schon fünfzehn und extrem vorsichtig. Mein Vater musste mir einen Vertrag unterschreiben, dass er diesen Welpen niemals verkaufen darf und nur ich Entscheidungen über sie treffen kann.

July.

Mein Welpe. Die erste, die nicht wieder verkauft wurde. Mein Hund. Ich war glücklich, dankbar, selig. Ich hab sie komplett alleine erzogen, sie brauchte eigentlich nie eine Leine, sie hörte aufs Wort. Ganz ohne Zwang, nur durch Vertrauen. Sie war mein großes Glück. Auf Ausstellungen lief sie nicht so gut, aber mir war das egal. Jeder andere Hund hätte gehen müssen, aber nicht mein Engel. Was habe ich diesen Hund geliebt. Als ich zum Studierend weit weg gehen musste, ist sie zu meiner Tante gezogen. Dort hatte sie es gut und ich habe sie immer besucht und sie hat mich immer erkannt. Als ich mit dem Bärchen schwanger war, ist sie gestorben. Und ich habe mir geschworen, dass meine Kinder niemals ihre Tiere abgeben müssen, außer natürlich aus gesundheitlichen Gründen.

Deswegen habe ich auch lange gebraucht, bis ich mich damit einverstanden erklärte, dass hier ein Hund einzieht. Denn es ist eine hundelebenslange Verpflichtung. Und ich war mir auch nicht sicher, ob ich jemals wieder einen Hund so ins Herz schließen könnte, wie meine July.

Ein Hund ist ein Familienmitglied. Er gehört fest dazu und ist nicht austauschbar. So wie unser Freddy. Wir alle lieben ihn und es ist, als ob er schon immer bei uns gewesen wäre, auch wenn er in letzter Zeit ziemlich viel anknabbert. Aber das kriegen wir auch in den Griff und ich bin froh, dass wir ihn nicht austauschen müssen und meine Kinder mit einem Hund aufwachsen, der bleibt.

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Wir feiern mit TanzAlarm Club

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Es gibt ja Monate, die sehr voll sind mit Feiern jeglicher Art. Dieser Monat ist einer davon. Unser Kartoffelfest in der Kita war in der vergangen Woche und was gehört zu einem gelungenem Fest, abgesehen von Essen und Spielen?

Gute Musik! Tanzbare Musik!

Zum Glück hatten wir eine tolle CD, die wir testen durften und die perfekt passte, um die Kinder zum Tanzen zu animieren.

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Hilfe, ich hab ein Papakind

Das erste Wort meiner beiden Kinder war Papa. Das hat mich damals schon sehr naja, nicht gekränkt, aber auch nicht unbedingt gefreut.

Aber deutlich schlimmer war es vor ein paar Wochen, als ich alleine mit den beiden Kindern auf dem Spielplatz war und der zweijährige Sohn sich plötzlich auf den Boden fallen ließ und lauthals brüllte :“Nein Mama!“ „Aua Mama!“ „Papa, Papa, Papa“ Kann sich jemand die Blicke der anderen Eltern vorstellen? Vor allem, als er auch nicht aufhörte, als ich ihn auf den Arm nahm und trösten wollte. Es wurde sogar noch schlimmer, sodass wir dann erstmal gegangen sind. Und seitdem Sonntags diesen Spielplatz auch nicht mehr besuchen.

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RABATZ Die Zweite – Das Album zum Radio Teddy Familienfestival

#Werbung und Verlosung

Am 25. August findet in Berlin Wuhlheide das große Familienfestival RABATZ vom Radio Teddy statt. Vielleicht geht ihr ja hin und genießt die Livemusik? Vielleicht schafft ihr es ja nicht, genau wie wir und für genau diesen Fall durften wir die neue CD RABATZ die Zweite testen und im Anschluss auch an euch verlosen.

„RABATZ Die Zweite – Das Album zum Radio Teddy Familienfestival“ weiterlesen

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Gedanken über das Leben und das Nichtleben

Ich wollte gerade den längst fälligen Beitrag zum zweiten Geburtstag des kleinen Bärchens schreiben, musste aber immer wieder was löschen und ändern und habe dann beschlossen, meinen momentanen Gedanken freien Lauf zu lassen.

Seit über einem Jahr dreht sich in meinem Leben vieles um das Leben. Und das Gegenteil davon. Vor kurzem habe ich mich tätowieren lassen, das erste Mal seit einiger Zeit wieder.

„Gedanken über das Leben und das Nichtleben“ weiterlesen