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Das Schicksal sollte man nicht heraus fordern

Heute war ein furchtbarer Tag, dabei begann er eigentlich ganz normal und ruhig. Ich hab das Bärchen in die Kita gebracht und bin kurz zur Arbeit, Mails checken, bisschen sortieren und dann hatte ich einen Termin beim Frauenarzt. Eigentlich nur Routine, aber dann, tja, kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort.

Ich bin ein Mensch, der sehr tolerant ist. Das bedeutet aber nicht, dass ich immer alle Entscheidungen und Beweggründe von anderen Menschen verstehe. Dennoch toleriere ich ihre Ansichten. In letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass es überraschend viele Schwangere gibt, die im Beschäftigungsverbot sind. Die medizinischen Gründe dafür sind mir bewusst, aber ich habe den Eindruck, dass einige Ärzte das sehr locker sehen und schnell ein Beschäftigungsverbot aussprechen. Und die werdenden Mütter darüber sehr froh sind. Meine Ärztin ist da sehr streng, auch was Krankschreibungen angeht, nur, wenn sie absolut notwendig sind. Finde ich gut, ich geh aber auch extrem gerne arbeiten und wollte auch bis etwa drei Wochen vor dem Entbindungstermin arbeiten. Mir geht oder ging es ja auch gut, bis auf die üblichen kleinen Weh-Wehchen. Aber Sodbrennen, bisschen Rücken, gibt doch schlimmeres.

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