Veröffentlicht in Postrückblick

Und immer wieder Sonntags kommt ein Postrückblick

So, diese Woche war anstrengend. Das Bärchen war sehr quengelig und obwohl mir hundert Gedanken und Ideen für Beiträge für den Blog durch dén Kopf gegangen sind, habe ich es einfach abends nicht geschafft, alles zu Papier oder besser auf die Tastatur zu bringen. Deswegen gibt es auch diese Woche leider nur einen Postrückblick und ich gelobe Besserung!

„Und immer wieder Sonntags kommt ein Postrückblick“ weiterlesen

Veröffentlicht in Postrückblick

Postrückblick: Bücher, Enten und Zähne

Und schon wieder ist es Sonntag. Diese Woche kam bei uns ein 17,1 Kilo schweres Paket von rebuy an. Ich bestelle ja unglaublich gerne gebrauchte Bücher, die neuen sind mir meistens einfach zu teuer und die Qualität von rebuy hat mich bisher noch nie enttäuscht. Dieses Mal habe ich einige Bücher für meine Oma mitbestellt und der Bärchenpapa hat sich ein paar Videospiele bestellt (werden Männer eigentlich nie erwachsen 🙂 ). „Postrückblick: Bücher, Enten und Zähne“ weiterlesen

Veröffentlicht in Wir denken...

Die lieben Hor(ror)mone

Okay, mal ganz ehrlich, das Bärchen wird bald sechs Monate alt und mit meinen Hormonen ist meiner (und der des Bärchenpapas) Meinung nach noch lange nicht alles in Ordnung.

Schon wie in der Schwangerschaft bringen mich traurige Nachrichten zum Weinen. Deswegen durften in den letzten Wochen mit Bauchbewohner keine Nachrichten mehr laufen, ich hab es einfach nicht ausgehalten, ständig total verheult zu sein, weil es auf dieser Welt viel zu viel Ungerechtigkeiten gibt. Ich – eine Heulsuse, ich konnte es selbst nicht glauben. Vor meinem Kaiserschnitt habe ich gar nicht mehr atmen können vor lauter Tränen, weil ich verzweifelt war und mir diese Art der Geburt einfach nicht vorstellen konnte. Dann nach der Geburt habe ich vor Glück geweint und am Tag darauf wieder vor Verzweiflung, weil das mit dem Stillen nicht geklappt hat. Eine liebe Hebamme im Krankenhaus sagte zu mir: „Als hier die Hormone an die Schwangeren verteilt wurden, hast du die für alle abgekriegt.“ Hmm. Was soll man da sagen. Der Schlafentzug und das Stillproblem (Ich hab dann schon im Stillzimmer übernachtet damit meine Zimmernachbarn auch etwas Schlaf finden konnten) sorgte für ständiges Weinen und eine unbändige Wut auf alles, ich war einfach überreizt.

Zuhause wurde es besser. Ich schaffte es zu schlafen und kann eines sagen: Etwas Schlaf hilft bei allem!

Nun ist es leider so, dass das Bärchen nun mal kein Baby ist, dass viel schläft und ruhig ist. Im Gegenteil. Aber was heißt leider, ich liebe das Bärchen so wie es ist, auch wenn sie mal wieder eine Stunde schreit ohne sich beruhigen zu lassen, was solls. Klar ist es anstrengend, aber einer Herausforderung sollte man sich immer selbstbewusst stelle und die Belohnung bekomme ich in jedem Lachen, Kichern oder Streicheln des Bärchens. Und jetzt kommen wieder meine Hormone ins Spiel. Mein Heulen, weil das Bärchen sich selbst drehe kann, meine Verzweiflung (und gleichzeitiges Glücksgefühl) weil sie immer größer wird, meine dummen Gedanken (irgendwann verlässt sie uns), meine Verwirrtheit und meine ständige Planlosigkeit. Ja, mein Kopf ist ein Sieb und ohne meinen Kalender wäre ich total aufgeschmissen. (Von wegen es gibt keine Stilldemenz!)

Und ich heue immer noch bei traurigen Nachrichten, aber manchmal laufen die Tränen nur noch leise, und ich fühle mich dann auch nicht mehr so verzweifelt. Alles wird immer etwas besser und klarer und hoffentlich bin ich bald wieder ein bisschen mehr wie früher (nicht mehr ganz so weich und nicht mehr ganz so Mädchen). Aber bis dahin müssen wohl immer Taschenbücher in meiner Nähe sein, was solls.

Veröffentlicht in Wir denken...

Ein Herz für Babybörsen

Wir waren gestern mal wieder auf einer Babybörse (oder Babyflohmarkt, ganz wie ihr wollt). Vor der Geburt des Bärchens war ich auf ganz vielen, oft auch mit dem Bärchenpapa, der allerdings nur mitgekommen ist, wenn Schwangere vor dem großem Ansturm rein durften, ansonsten war ihm das zu voll. (Einmal wurden wir ganz böse angeguckt und hinter unserem Rücken böse getuschelt, weil wir vorher rein durften, aber hey, wer lesen kann ist klar im Vorteil, das stand ja überall.) „Ein Herz für Babybörsen“ weiterlesen