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Unsere Erfahrungen mit Bookbot

#werbung

Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Thema in unserer Familie. Zu kleine Kinderkleidung geht an Freunde, wir besuchen und verkaufen regelmäßig auf Flohmärkten und nutzen offene Bücherschränke. Gerade bei Büchern, die wir hier sehr verschlingen, ist es mir allerdings sehr wichtig, dass sie in einem sehr guten Zustand sind, denn ich hasse es, wenn Beschriftungen,ausgerissene oder umgeknickte Seiten drin sind oder ein Buch muffig riecht. Deswegen habe ich aufgrund vieler negativer Erfahrungen lange keine gebrauchten Bücher mehr online gekauft.

Jetzt durften wir allerdings die Website bookbot testen und ich möchte unsere Erfahrungen mit euch teilen.

Die Website ist sehr einfach aufgebaut, die Filter kann man gezielt setzen oder sich einfach inspirieren lassen durch beispielsweise heiß begehrt oder Booktok Highlights. Besonders gut fand ich, dass die Bilder auch das ausgewählte Buch zeigen und dass der Zustand auswählbar und beschrieben ist. Viele sehr aktuelle Bücher sind hier zu finden. Manchmal vergesse ich, dass nicht jeder, wie ich, Bücher hortet, sondern direkt nach dem Lesen wieder abgibt.Bestell- und auch der Bezahlprozess sind sehr einfach und das Paket war blitzschnell bei uns zuhause.

Ist die Verpackung nicht großartig? Klar kommt es auf den Inhalt an, aber mal ehrlich, wer freut sich nicht über schöne Pakete? Die Bücher waren gut verpackt, sodass während des Verschickens keine Mängel an ihnen produziert werden konnten. Und hier seht ihr unsere Auswahl:

Die Kinder haben sich jeweils ein Buch ausgesucht, meine Große wollte unbedingt „Zeitreise mit Hamster“ haben, sie hatte es in einer Buchhandlung gesehen, ich noch nie davon gehört, aber Bookbot hatte es. Der Kleine fängt gerade mit dem selbstständigen Lesen an und freute sich sehr über ein Superheldenbuch, in das er schon selbst hineinlesen kann. Die anderen beiden Bücher standen schon länger auf meiner Wunschliste.

Alle Bücher waren in dem beschriebenen Zustand, ausgewählt hatten wir je nach Möglichkeit gebraucht sehr gut oder gebraucht gut. Wir sind voll zufrieden mit der Qualität.

Hier seht ihr den Flyer, der dabei war und ein Lesezeichen. Der Flyer beschreibt, wie man auch Bücher bei Bookbot verkaufen kann, allerdings fällt mir das, wie schon erwähnt, ja sehr schwer.

Insgesamt muss ich sagen, dass bei uns alles problemlos verlief, wir sehr zufrieden mit unserer Bestellung sind und ich definitiv öfter bestellen werde.

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Rezension zu „Super-Dad und die explodierende Kacke „

#Rezensionsexemplar

„Super- Dad und die explodierende Kacke“ von Arttu Unkari ist als deutsche Version 2025 im Mixtvision Verlag erschienen, übersetzt aus dem Finnischen.


Es geht um Oona Numminen, deren Vater über Supereinbildungskraft verfügt, sodass er glaubt Super-Dad zu sein und alles zu können. Leider ist das nicht so wirklich der Fall. Plötzlich beginnen Kackeexplosionen und ähnliches die Stadt zu erschüttern, hinter allem soll ein Plan und eine Person stecken und als Polizist soll Super-Dad diese Fälle aufklären. Nur leider, trotz voller Überzeugung dies zu können, scheitert er oft rigoros, leht die Hilfe seiner Tochter aber ab. Diese beschließt, zusammen mit ihrem Freund Eeli, ihn unauffällig zu helfen und ihn immer weiter in die richtige Richtung zu schubsen. So kommen sie dem Täter immer näher.


Die Kapitel sind unterteilt nach den Wochentagen und der Inhalt so spannend, dass es schwer fällt, das Buch überhaupt wegzulegen. Wir haben vor allem die großartigen Illustrationen von Kai Vaalio geliebt, die dem ganzen Buch einen tollen Stil des Comic Romans geben.

Am besten hat uns aber die Oma gefallen, die immer wieder ungefragt ihre Meinung mitteilt, vor allem aber darauf pocht, wie furchtbar dieses Buch ist und dass man es auf gar keinen Fall lesen sollte. Das ist so unfassbar unpassend und komisch, dass wir beim Vorlesen für die Oma immer lachen mussten.


Insgesamt ist das Buch wirklich lustig und spannend und eine klare Leseempfehlung für Grundschüler von uns!

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Rezension zu Teenage Blues

Als Sozialpädagogin bin ich immer sehr am fachlichen Austausch und an Weiterbildungen interessiert. Dazu sollte auch Fachliteratur gehören, allerdings fällt es mir oft schwer, diese zu lesen, da ich oft das Gefühl habe, vom Autor oder Autorin in eine bestimmte Richtung gedrängt zu werden um seine oder ihre Meinung zu unterstützen und in sie gepresst zu werden. Aus diesem Grund habe ich auch länger gebraucht, um „Teenage Blues- Was Eltern bei depressiven Verstimmungen ihrer Kinder tun können“ von Melanie Hubermann vollständig zu lesen. Stets hatte ich Bedenken, von der Meinung und den Ansichten der Autorin überrollt zu werden, aber dies ist nie passiert.

Die systemische Familientherapeutin teilt ihre Erfahrungen und bringt lösungsorientierte Fallbeispiele, in denen man bestimmte Verhaltensweisen gut wiedererkennen kann. Dabei bringt sie sehr viele Lösungsansätze und bietet immer einen guten Blick auf das mögliche Helfernetzwerk. Zu den verschiedenen Aspekten gibt es klar definierte Kapitel und was mir daran besonders gut gefallen hat sind die jeweiligen Toolboxen, die wirklich Werkzeuge an die Hand legen. Diese sind farblich markiert, ebenso die Praxisbeispiele, sodass sie sofort ins Auge fallen, was besonders zum Nachlesen sehr praktisch ist.

Außerdem gefällt mir die wertschätzende Haltung der Autorin und, dass sie stets Fachausdrücke verwendet, diese aber so erläutert, dass auch Eltern, die vorher nichts mit dem Thema zu tun hatten, diese verstehen. Besonders geprägt und auch durch das Buch durchgezogen hat sich für mich der Begriff der Leuchttürme. Diese sind Menschen, vor allem aber Eltern, die ihrem Kind durch Verhaltens- und Handlungsweisen eine Richtung weisen und einen sicheren Hafen bieten. Dieser Vergleich ist wunderschön und ich konnte ihn bereits in meiner pädagogischen aber auch privaten Arbeit anbringen.

Weiterhin hat das Buch nicht nur Depressionen erläutert, sondern auch andere Erkrankungen, die im privaten aber auch schulischen Bereich den Umgang miteinander beeinflussen können.
Zusammengefasst kann ich nur sagen, dass dieses Buch, das 2024 im Beltz Verlag erschienen ist eine absolute Bereicherung in meinem pädagogischen Bücherregal und in meiner praktischen Arbeit mit Eltern darstellt. Danke, dass ich es über lovelybooks testen konnte.

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Es zieht ein Wichtel ein….

Rezension zu „Wichtel Emil und der Weihnachtswirbel“

#Rezensionsexemplar

Herzlich Willkommen im Dezember: Ein Monat voller Zauber, Geheimnisse und Überraschungen. Ich liebe die Dekorationen, den Glitzer, die Lichter, die Düfte und die tollen Geschmacksrichtungen, die gefühlt nur im Dezember so richtig gut schmecken. Aber am meisten liebe ich das Funkeln in den Augen meiner Kinder und zwar nicht nur bei den Geschenken unterm Weihnachtsbaum, sondern bei all den Heimlichkeiten und Besonderheiten im Dezember.

Traditionell basteln wir viel, üben Weihnachtslieder und Gedichte, besuchen den Weihnachtsmarkt, backen Kekse und trinken Punsch und heißen Apfelsaft mit Zimt.


Doch dieses Jahr erwartete meine Kinder nicht nur ein Adventskalender, sondern erst eine geheimnisvolle Baustelle und dann eine Wichteltür und ein nie sichtbarer Wichtel, der liebe Briefe schreibt.


Zur Einstimmung haben wir gemeinsam „Wichtel Emil und der Weihnachtswirbel“ gelesen. Annegret Gerleit hat hier ein wundervolles Buch in Reimform geschrieben,  das erzählt, welche Aufgaben ein Wichtel so erledigen muss, bevor er über Weihnachten bei lieben Menschen einziehen und dort ein paar Späße machen kann. Die Illustrationen von Diana Kohne sind farbenfroh und auch voller kleiner Überraschungen, sodass die Kinder nicht nur die Texte wiederholen, sondern auch bei jedem neuen Lesen neue Kleinigkeiten in den Bildern entdecken. Besonders die Tiere sind einfach nur niedlich. Die Lieblinge meiner Kinder sind die Rentiere Ida und Ulf.
Das Buch ist im Vermes Verlag erschienen und wir sind sehr glücklich, dass wir es testen durften, denn es stimmt so perfekt auf den Einzug eines Wichtels ein, ohne aber den Eltern dabei vorzuschreiben, was genau der Wichtel macht. So bleibt euch die komplette Kreativität und Freiheit, euren Wichtel Streiche spielen zu lassen oder Aufgaben zu geben.


Denkt bitte auch daran, dass das Ganze kein Muss ist, nicht in jedem Haus muss ein Wichtel einziehen, nur weil das grade gefühlt jeder macht und es passt auch nicht zu jeder Familie. Genießt die Weihnachtszeit so, wie ihr das möchtet, aber Emil und sein Weihnachtswirbel passen wahrscheinlich in jedes Haus und werden viele Kinder begeistern.

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Rezension zu Wishkeeper

Eine Welt, die voll ist mit unerfüllten Wünschen von Kindern, das klingt eigentlich nicht gut. In Everwish werden die unerfüllten Wünsche, zu diesem Zeitpunkt aber Inklinge, dann zu wunderbaren Wesen, zu fliegenden wunderschönen Lumix, zu den wirklich wilden Fireflashs, den coolen und zurückhaltenden Neverlingen oder zu zutraulichen Crimsons. Diese haben dort ihre eigenen Welten, in denen ihre Wünsche erfüllt werden. Darüber wacht Cascadia, ein wunderbarer und vor allem magischer  Baum, der schon viele Zeiten erlebt hat und darauf achtet, dass in Everwish das Gleichgewicht eingehalten wird. Klingt das nicht alles wie ein Traum?
Genau das dachte sich Lexi auch. In ihrem Leben ist gerade alles nicht so einfach, aber plötzlich trifft sie Milo und realisiert, dass dieser Junge die Schmetterlinge auch sehen kann, die außer ihr sonst noch nie jemand sehen konnte. Als die beiden auf unerwartete Weise zu einem Buch kommen, das durch geschriebene Worte mit ihnen kommuniziert, wird klar, dass diese Schmetterlinge Inklinge sind, die von ihnen nach Everwish gebracht werden müssen und dann immer weiter, sodass sie sich verwandeln und dann in ihren eigenen Bereichen mit ihren Artgenossen leben können. Passiert dies alles nicht rechtzeitig können sie zu grausigen Wesen werden. Denn Lexi und Milo sind Wishkeeper, ein Job, der eigentlich gerade von Talon besetzt ist, aber dieser ist schon lange verschwunden, deswegen müssen die beiden jetzt helfen, das Gleichgewicht in Everwish zu erhalten. Die Reise wird abenteuerlich, spannend und unglaublich.


Das Fantasybuch „Wishkeeper -Das Land der verborgenen Wünsche“ von Barbara Laban ist 2024 im Ravensburger Verlag erschienen. Barbara Laban kennt man bereits als Autorin der Mitternachtskatzen und auch dieser Auftakt einer neuen Fantasyreihe für Kinder ab neun Jahren verspricht ein Erfolg zu werden. Zunächst einmal sind die Illustrationen von Alessia Trunfio  wunderschön, vor allem aber hat uns der Einband und die farbliche Gestaltung komplett beeindruckt. Es ist ein schönes Buch.

Aber auch der Inhalt hat uns gefesselt und wir waren sehr bei den Protagonisten und freuen uns auf jeden weiteren Band, da noch viele Fragen ungeklärt sind und wir noch viel mehr aus Everwish erfahren wollen. Besonders beeindruckt hat mich aber die Fähigkeit der Autorin schwierige Themen in den Kontext einfließen zu lassen und ich wünsche mir, mehr über die drei Wishkeeper zu erfahren.


Insgesamt ist Wishkeeper für etwas ältere Kinder, so etwa ab neun Jahren bestens geeignet, die in andere Welten abtauchen möchten und sehr viel Fantasie haben.

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Rezension zu „Die Traumgänger“

#Rezension

Wer hat sich noch nicht gewünscht, seine Träume beeinflussen zu können? Im größten Alptraum einen Regenbogen erscheinen zu lassen, der alles Gruselige verschwimmen lässt? Oder genau das Abenteuer im Traum zu erleben, das man sich schon immer gewünscht hat? Finn kann genau das und in seiner Traumwelt kann er nicht nur seinem Rollstuhl, den er aufgrund eines Fahrradunfalls benutzen muss entfliehen, nein, hier schreibt er vor, wie es zu laufen hat, bis plötzlich ein fremdes Mädchen in seinem Traum auftaucht, das er nicht beeinflussen kann und ihn um seine Hilfe bittet. Nun erfährt er, wie selten seine Gabe ist und Sanja berichtet ihm von den verschiedenen Traumländern, die das Material für alle Träume liefern. Gemeinsam wollen sie Sanjas Eltern retten. Aber kann man Sanja wirklich trauen? Und was hat es mit dem Professor Barfuß und seiner Villa auf sich?


All dies erfahrt ihr im ersten Teil der Triologie „Die Traumgänger – Aufbruch nach Deseo“ von Markus Heitz. Dieses Buch ist 2024 bei Gulliver in der Verlagsgruppe Beltz erschienen.
Meine Kinder sind sehr begeistert von der magischen Welt, in die sie hier eintauchen konnten. Gerade das Thema Träumen ist ja für viele Menschen sehr wichtig, es wird viel darüber gerätselt und Interpretation gesucht. Kinder können in ihren Träumen ihre gesamten Fantasien durchleben und in diesem Buch durchlebt man die von dem absolut sympathischen Protagonistin Finn. Viel Geheimnisvolles und mystisches begegnete uns und schaffte es, dass das Buch immer spannend blieb und man immer wieder überrascht wurde. Wir freuen uns schon sehr auf die Fortsetzungen, denn viele unserer Fragen blieben ungeklärt, genau das sollte ein gutes Kinderbuch schaffen und zum Weiterlesen anregen.
Sehr vorteilhaft ist, dass es nicht zu lang und ausufernd ist und somit auch perfekt für Leseanfänger geeignet.

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Idefix und die Unbeugsamen

#Rezensionsexemplar

Idefix und die Unbeigsamen ist eine Comicreihe basierend auf der dazugehörigen TV Serie, die wiederum von den Charakteren her auf den Abenteuern von Asterix dem Gallier basiert. Ich kann zwar nur für mich sprechen, aber mein Liebling aus Asterix war immer der schlaue und treue Hund Idefix.

Dieses Buch mit dem Untertitel „Zoff auf dem Forum“ ist 2024 bei Egmont BÄNG! Comics erschienen und dreht sich wie die Serie um Idefix und seine unbeugsamen Freunde, die gemeinsam dafür sorgen wollen, dass Lutetia nicht ganz von den Römern besetzt wird und, dass Monalisa, die Katze des Generals Labienus,  die im Palast lebt, mit ihren untergebenen Hunden nicht die Vorherrschaft gewinnt.
Die Unbeugsamen, angeführt von Idefix sind eine wirklich sehr bunte Truppe aus verschiedenen Tieren. Besonders gefallen haben uns hier die Bulldogge Dertutnix und die wirklich schlaue und einfallsreiche Katze Sardine.
In diesem Band geht es darum, dass Dertutnix einige andere Vorstellungen hat als Idefix, vor allem, wenn bei Streitigkeiten mit Römern oder römischen Tieren Würstchen jeglicher Art involviert sind. Darunter leidet ihre Freundschaft, gefährlich wird es sogar, als eine Falle dafür sorgen soll, die Unbeugsamen für immer zu trennen. Aber zum Glück halten Freunde immer zusammen, auch, wenn sie sich eigentlich gerade streiten.

Es sind schon ein paar Bände erschienen. Besonders gut hat uns dieser mit dem Titel „Flatterhafte Jugend“ gefallen. Neben den regulären Unbeugsamen, wie natürlich Idefix, Dertutnix, Turbine, Sardine und Weissnix, spielt in diesem Teil Astmatix eine besondere Rolle. Astmatix ist eine sehr alte Taube, der sich in Lutetia besser auskennt als jeder andere. Außerdem hat er eine große Vorliebe für Brot, sodass er sehr betroffen und verärgert ist, als die Römer die rote Mühle abreißen wollen, um dort ein Gerichtsgebäude zu bauen. Als die Unbeugsamen sich Gedanken dazu machen, ist Astmatix nicht mehr aufzuhalten, nur sein Alter hindert ihn daran, sich mit den Römern direkt anzulegen, also bittet er den Uhu Weissnix um Hilfe. Dieser unterstützt ihn mit einem Trank, aber wie mit fast allen seinen Tränken geht etwas schief und Astmatix wird immer jünger und jünger. Dennoch kann er sich auf seine Freunde bei den Unbeugsamen verlassen und so nimmt die Geschichte ihren Lauf.

Die Reihe ist für Erstleser ausgelegt und dafür auch gut geeignet. Sie sind  perfekt zum Selbstlesen  geeignet, aber mehr Spaß macht es, sich gemeinsam mit den Tieren in die Abenteuer zu stürzen und die wunderschönen Illustrationen zu betrachten. Definitiv ein super Mitbringsel für abenteuerlustige Kinder und eine absolute Empfehlung von uns.

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Rezension: Im Reich der Geparde

Meine Tochter hat heute erzählt, dass Geparden seltener mit anderen Raubtieren kämpfen, da ihr kleineres Gebiss es schwierig macht, sich gegen diese durchzusetzen und das auch ein Grund dafür ist, dass sie tagsüber jagen, um beispielsweise Löwen aus dem Weg zu gehen. Woher sie das weiß?
Weil wir in einer Instagramleserunde von der Autorin Kira Gembri ihr neues Buch „Im Reich der Geparde“ lesen und dabei viel über Geparde lernen konnten.


Das Buch wurde im Loewe Verlag veröffentlicht und gehört zu der Reihe : Das geheime Leben der Tiere. Hier sind bereits Bücher für die Lebensräume Ozean, Wald, Dschungel und wie dieses, Savanne erschienen. Die Bücher erzählen jeweils nicht nur die spannende Geschichte eines Tieres, sondern präsentieren dabei sehr viele spannende Fakten, sodass die Kinder viel lernen, ohne, dass sie den Eindruck haben, dass sie es tun. Eine perfekte Mischung von Kinderbuch und Sachbuch.


„Im Reich der Geparde“ lernen wir die Jägerin kennen, die ihre drei Jungen aufzieht. Flaum und ihre beiden Brüder Tatze und Schatten wachsen in der Savanne auf, sie lernen zu jagen und vor allem den Weg der Geparde. Hierbei lernen wir viel über Geparde,aber auch über andere Tiere der Savanne und begleiten die drei Kleinen auf ihrem Weg ins Erwachsenwerden. Sie erleben viele spannende, aber doch realitätsnahe Abenteuer und wachsen an ihren Herausforderungen. Die Geschichte lässt uns vor allem an Schattens Gedanken teilhaben, die oft sehr in die Tiefe gehen und ungewöhnliche Fragen aufwerfen.

Wir erlebten mit den Geparden schöne, lustige, aber auch traurige Momente,  sehr besonders war für mich allerdings, dass das Buch meine Kinder dazu animierte, sehr viele Fragen zu stellen, beispielsweise mussten wir Honigdachse googeln und uns über diese unglaublich interessanten Tiere informieren, aber wir haben uns auch Videos zu fliegenden Geparden angesehen und ihren Körperbau studiert. Wie ihr auf dem Cover entdecken könnt, sieht eines der Jungen etwas anders aus. Das ist Schatten und meine Kinder waren sehr erstaunt, als sie im Buch erfahren haben, warum das so ist. War übrigens auch neu für mich. Die Kinder haben großes Interesse gezeigt und das wiederum hat mich sehr begeistert. Einen großen Anteil an dieser Begeisterung tragen auch die wundervollen Illustrationen von Jennifer Coulmann die so schön detailverliebt sind.


Zusammengefasst sind wir sehr begeistert von diesem Buch und der zauberhaften Autorin, sodass wir definitiv noch mehr Bücher dieser Art und über das geheime Leben der Tiere lesen werden. Vor allem kann ich es empfehlen, wenn ihr eine kleine Abwechslung vom Alltag braucht, aber der Realität nicht fern sein möchtet. Vielen Dank, dass wir Teil der Leserunde sein durften.

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Kann und vor allem sollte man mit einem Zombie befreundet sein?

#Rezensionsexemplar

„Zozo Zombie“ von Yasunari Nagatoshi der erste Band eines Mangas über Zombies und erschien nun auf Deutsch im Carlsen Verlag. Er handelt von dem Zombie Zozo und dem Fünftklässler Isamu, der ihn entdeckt und danach sehr viele Besonderheiten von Zozo mitbekommt, zum Beispiel das Auswechseln von inneren Organen, wie genau Zombies sich entwickeln, dass ihnen Tomatensaft reicht und sie keine Menschen, sondern menschliche Kleidung essen müssen und sehr viele Arten, wie ein Zombie so sterben kann, um wieder aufzuerstehen.
Der Manga wird sehr typisch von hinten nach vorne und von links nach rechts gelesen. Er beinhaltet acht kurze Geschichten rund um Zozo und Isamu, die in sich jeweils abgeschlossen sind, außerdem sechs zombastische 4-Bilder-Mangas, die hier sehr gut ankamen und ein paar Extraillustrationen und ein Mitmal-Lied, das zeigt, wie man Zozo malen kann.
Uns hat Zozo sehr gut gefallen. Und tatsächlich ist er, durch die sehr bildliche Darstellung und auch Beschreibung von Körperteilen und Organen lehrreich und wir hatten viel Spaß dabei zu erfahren, wie Zozo es schafft, diese anderweitig zu nutzen oder sie auszudehnen.
Definitiv wird Zozo auch Lesemuffel begeistern mit kurzen Texten und den wirklich schönen Illustrationen, die klar auf den Humor von Kindern ungefähr im Alter von acht bis zwölf Jahren abzielen und wir freuen uns auf weitere Teile.

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Rezension zum Bildkartenset mit Eddie

Wir durften das Bildkartenset „Gefühle wahrnehmen, beschreiben und zuordnen mit Eddie“ von Antje Bohnstedt von Don Bosco Medien testen und waren positiv überrascht.

Gerade mit einem Kind mit Regulationsstörung ist es nicht immer einfach, die Gefühle einschätzen zu können. Diese Karten können da definitiv gut helfen, auch wenn die große Tochter nun etwas zu alt ist. Die Altersempfehlung ist vier bis acht Jahre und mein Sohn ist sechs und ich konnte sehr gut mit ihm und den Karten arbeiten.

Die 30 Bildkarten beinhalten 14 Gefühlekarten. Hier sieht man vorne Eddie, der gerade das Gefühl durchlebt, tatsächlich komplett passend mit Körperhaltung, Mimik und Gestik. Außerdem ist immer ein von Eddie gemaltes Bild mit drauf, das zeigt, wie er sich mit diesem Gefühl im Inneren fühlt. Schon mal die erste tolle Anregung, denn das können die Kinder super nachmachen und auch ihr Inneres zu dem jeweiligen Gefühl malen.

Auf der Rückseite der Karte findet man dann das Gefühl, eine Beschreibung von Eddie, wenn er es fühlt, eine Deutung von seinem Bild, Fragen, die man den Kindern stellen könnte und Hinweise zu den passenden Szenekarten und Fragen zu den Szenen. Vorgestellt werden die Gefühle Liebe, Schuld,  Stolz, Freude, Mut, Angst, Überraschung, Neid,Neugier, Scham, Wut, Zufriedenheit, Ekel und Trauer.

Außerdem beinhaltet das Set noch 14 Szenekarten. Hier ist jeweils auf der Vorder- und Rückseite eine Szene abgebildet. Beispielsweise bekommt Eddie ein Geschenk. Nun kann man mit den Kindern darüber reden, wie Eddie sich dabei fühlt, was er empfindet, welches Gefühl dazu passt und dementsprechend auch Gespräche aufbauen und ähnliche Situationen wiedergeben und besprechen.

Ich bin sehr begeistert von dem Set, da Eddie ein absolut sympathischer Charakter ist, die Situationen sehr gut und passend ausgewählt sind und es einfach Spaß macht, mit den Karten zu arbeiten. Auch schwierige Themen können gut angesprochen werden und so auch eher unangenehme Gefühle besprochen und normalisiert werden, sodass die Kinder lernen und verinnerlichen, dass es ganz normal ist, über Gefühle zu sprechen.

Als besonderes Extra war auch noch das Gefühle-Heft von Eddie mit dabei. Hier kann man direkt zu jedem einzelnen Gefühle arbeiten und eigene Gefühlsbilder entwickeln, aber auch den Gefühlen Farben zuordnen und ein Gefühlerad bauen. Das Buch ist für etwas ältere Kinder gedacht und hier konnte ich wiederum super mit meiner Tochter arbeiten, da sie es selbstständig bearbeiten konnte.

Zusammengefasst denke ich, dass die Bilderkarten perfekt für die pädagogische Arbeit im Kindergarten, Grundschule, Diagnostik und im Wohngruppenbereich in dieser Altersgruppe geeignet sind, das Heft auch noch sehr gut für etwas ältere Kinder. Meiner Ansicht nach, ist es elementar wichtig, dass Kinder ihre Gefühle benennen und einschätzen können, auch, was dabei in ihren Körpern passiert und wie man damit umgehen kann. Und genau das vermittelt ihnen Eddie.