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Erster Bericht aus der REHA

Hallo ihr Lieben, ich hatte es ja schon mal erwähnt, wir sind am 01.02. zur REHA gefahren. Nach circa fünf Stunden Fahrt, einer Wickie-DVD, einmal Hello Kitty und einmal Peppa Pig, einer großen Frühstückspause und etwa 20 Minuten Schlaf des Bärchens waren wir um 11:00 Uhr in Kreischa bei Dresden. Bis ich endlich einen Parkplatz gefunden hatte vergingen weitere 30 Minuten, dann waren wir da. Es ging auch nach der Anmeldung gleich ins Zimmer, ganz oben, ganz hinten. Mittag war dann auch okay, vegetarisch kochen können sie hier leider nicht so gut. (Heute habe ich überlegt, ob ich den Reis essen oder jemanden damit erstechen soll.)

Tja, was soll ich großartig sagen, am Montag Abend (das Bärchen ist sofort eingeschlafen, soll bis jetzt aber auch die Ausnahme bleiben) saß ich heulend im Treppenhaus. Warum? Weil wir hier gerade die Einzigen mit einem kleinen Kind sind und der Altersdurchschnitt gute 30 Jahre über meinem eigenen Alter liegt. Außerdem musste ich das Bärchen sehr beruhigen, die die vielen Rollstühle, Gehhilfen und fehlenden Körperteile der Menschen nicht verstand. Oh je. Dann kam auch gleich noch, kurz nach dem Mittagessen der Arzt zur Aufnahme und ich hatte keine Chance vorher zu duschen. Das Ganze war sehr unangenehm, da ich mich nicht gerne vor anderen ausziehe und er nicht so empathisch und sensibel war, wie ich das eigentlich für seinen Beruf erwarte. Als er meinen Bauch abhörte sagte er plötzlich: „Na was haben wir denn da? Da hör ich doch noch was.“ Und mir fiel alles aus dem Gesicht. Er meinte aber nur das Bärchen, die ihre Hand unter das Stethoskop gepackt hatte. Na das wäre es noch gewesen.

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