Kinderzimmer Aufräumen–Therapie oder Wahnsinn?

Ordnung und ich, wir finden nicht zusammen. So war es schon immer. Der ordentlichste Ort meines Hauses ist, sehr überraschend : das Spielzimmer der Kinder.

Dieser eine Raum ist mir wichtig. Hier gibt es ein Ordnungssystem, hier weiß ich wo was hin gehört, hier wird umgestellt, umgeräumt und optimiert. Ich mache mir Gedanken und bin eigentlich auch die Einzige, die weiß wo genau was hin kommt. Für mich ist dort alles logisch, für meine Tochter auch, für alle anderen eher nicht. Und genau an diesem Ort, tut uns die Ordnung gut. Wir wissen, wo was ist. Wo was hingehört. Und auch, was da ist. Wenn wir spielen, dann ist relativ schnell aufgeräumt, unser System erleichtert das. Das System besteht aus Kisten und Boxen. Eine Kiste mit Bausteinen, eine mit Autos, eine mit Tieren, eine mit Musikinstrumenten, eine mit Holzspielsachen und so weiter. Ein Sitzhocker, in dem Kleinkram ist. Dazu die große Spielküche und das Bücherregal. Für uns alles leicht nachvollziehbar.

Aber nun ist es so, dass wir oft und prinzipiell gerne Besuch bekommen. Besuch mit Kindern.

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Er räumt auf – Sie räumt auf

Heute ist mir aufgefallen, dass Männer und Frauen äußerst unterschiedlich aufräumen, auf jeden Fall ist das in unserem Fall so. Das Bärchen hatte letztens wohl schon etwas ausgeschlafen, lange bevor wir wach waren. Sie ist dann nicht in s Wohnzimmer gekommen, wie sonst üblich, sondern hat ihr gesamtes Zimmer auf den Kopf gestellt. Sämtliche Kisten ausgekippt, Anziehsachen herum geworfen, Puzzle im überall verteilt, Stifte ausgekippt und vor allem ihre Küchenutensilien in jede Ecke gestreut. Das ist eher ungewöhnlich für sie. Manchmal ist sie zwar eine Möhltante, so wie ihre Mutter, meist aber eher sehr ordnungsliebend wie ihr Vater. Auf jeden Fall mussten wir das Ganze nun aufräumen, denn das kann man einer noch nicht Dreijährigen nicht zutrauen.

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