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Kinderzimmer Aufräumen–Therapie oder Wahnsinn?

Ordnung und ich, wir finden nicht zusammen. So war es schon immer. Der ordentlichste Ort meines Hauses ist, sehr überraschend : das Spielzimmer der Kinder.

Dieser eine Raum ist mir wichtig. Hier gibt es ein Ordnungssystem, hier weiß ich wo was hin gehört, hier wird umgestellt, umgeräumt und optimiert. Ich mache mir Gedanken und bin eigentlich auch die Einzige, die weiß wo genau was hin kommt. Für mich ist dort alles logisch, für meine Tochter auch, für alle anderen eher nicht. Und genau an diesem Ort, tut uns die Ordnung gut. Wir wissen, wo was ist. Wo was hingehört. Und auch, was da ist. Wenn wir spielen, dann ist relativ schnell aufgeräumt, unser System erleichtert das. Das System besteht aus Kisten und Boxen. Eine Kiste mit Bausteinen, eine mit Autos, eine mit Tieren, eine mit Musikinstrumenten, eine mit Holzspielsachen und so weiter. Ein Sitzhocker, in dem Kleinkram ist. Dazu die große Spielküche und das Bücherregal. Für uns alles leicht nachvollziehbar.

Aber nun ist es so, dass wir oft und prinzipiell gerne Besuch bekommen. Besuch mit Kindern.

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Stress, Freude, Stress, Gemütlichkeit, Schreien, kaputt auf der Couch liegen

Der Titel sagt alles, oder? In der letzten Zeit war hier unglaublich viel los, ich möchte euch jetzt einfach mal ein bisschen von den letzten beiden Tagen berichten:

Gestern  habe ich den ganzen Tag mit einem Herzensprojekt verbracht. Ich hatte schon vor einiger Zeit die Idee der Einrichtung eines Spielzimmers in einer Unterkunft für Flüchtlinge/Asylbewerber. Gesammelt und gespendet hatte ich schon einiges, aber ich wollte etwas, was möglichst viele erreicht und langfristig nutzt. Also hatte ich telefoniert, eine Unterkunft gefunden, die Bedarf hat und dann auf Arbeit eine Klasse aus dem Sozialem Bereich gefunden, die sich das vorstellen konnte. Wir haben also gesammelt, besichtigt und vorbereitet und am Donnerstag ging es dann los. Eine Truppe hat erstmal angefangen in der Unterkunft zu sortieren (und sehr viel wegzuschmeißen) und zu malern, die andere Gruppe hat mit mir die Spenden sortiert. Dazu muss ich erwähnen, dass mir schon vor einiger Zeit eine liebe Firma angeboten hat, mir ein bisschen was zusammen zu packen. Das bisschen Was stand dann in vier riesigen Kartons in meinem Minibüro rum und wartete auf seinen Einsatz. Wer die tollen, großartigen, lieben Spender waren?

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Ist das nicht wundervoll und großzügig? Danke liebes Team von PAGNA und Mick und Muck (ich hatte schon mal über diese süßen Hunde geschrieben)! Ich habe die Kisten gesehen, ausgepackt und in meinem Büro gesessen und geweint vor Freude. Ich war einfach so begeistert über so viel Herz und Großzügigkeit, dass ich erstmal jedem zeigen musste, was da in den Kartons war. Die Ordner helfen nicht nur den Kindern, sondern gerade auch den Erwachsenenen zum Ordnen ihrer Papiere, die Blöcke, Hefte und Zeichenmappen sind sehr wichtig für die Schulkinder, die Brotdosen und Trinkflaschen ebenso. Alles ist einfach toll und großartig und ich weiß überhaupt nicht, wie man da DANKE sagen kann. Danke, danke, danke.

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