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Das Bärchen könnte immer essen

Heute sind wir aus dem Urlaub wieder gekommen und eigentlich wollte ich euch noch ein paar schöne Fotos von unseren Ausflügen zeigen. Aber mich beschäftigt gerade etwas sehr, dass Vorrang in meinen Gedanken hat. Keine Angst, schicke Bilder gibt es dann bald mal. Mir ist in dieser Woche wieder bewusst geworden, dass das Essverhalten des Bärchens (knapp 14 Monate alt) vielleicht nicht ganz so normal ist.

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Unser Urlaub in Dänemark – Teil 1

Vielleicht hat sich ja jemand gewundert, dass gerade etwas Ruhe hier war. Der Grund?

Wir sind im Urlaub! In Dänemark!

Zusammen mit meiner Schwägerin und Familie, sowie meiner Schwiegermutti haben wir uns ein Ferienhaus im Süden von Dänemark gemietet mit Selbstversorgung. Unser Haus ist wirklich hübsch. Ich zeig euch mal ein paar Bilder:

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Gedanken zur Krabbelgruppe

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Wir waren heute auf einem ersten Geburtstag einer süßen Kleinen aus unserer ehemaligen Krabbelgruppe. Wir waren schon auf ein paar, hatten den des Bärchens auch gefeiert und es kommen jetzt auch noch welche. Der Geburtstag heute war schön, wir saßen bei strahlendem Sonnenschein draußen, die Kleinen konnten im Gras krabbeln, schaukeln und leckere Waffen wegfuttern. Das Geburtstagskind war gut drauf, sah extrem niedlich aus und hat schöne Geschenke bekommen. Das Bärchen war nicht so gut drauf, hat viel geweint und war meckerig. Aber naja.

Und als ich dann nach Hause fuhr, wurde mir bewusst, dass diese Treffen seltener werden. Als unsere jetzt Kleinkinder noch Babys waren, haben wir uns jede Woche im FABEL-Kurs getroffen. Wir haben gemeinsam gelacht, gebangt und die Fortschritte unserer Kinder beobachtet. Und dabei hatte ich nie das Gefühl irgendwie im Wettbewerb zu stehen, so wie es anderen Müttern in Krabbelgruppen ging, so wie: „Was kann ihr Kind?“ „Meines ist weiter.“ „Wie sieht sie denn aus?“ Bei uns war der Umgang meiner Ansicht nach ehrlich, offen. mitfühlend und interessiert. Ich musste die Gruppe ja als Erste verlassen, weil ich wieder anfing zu arbeiten, trotzdem riss der Kontakt nicht ab. Wir haben eine eigene Gruppe in der wir schreiben und uns so gegenseitig auf dem Laufenden halten. Ich fühle mit, wenn ein Kind krank ist, lache über lustige Bilder oder Videos und versuche zu helfen, wenn es Probleme gab. Wir haben uns auch einfach so bei den unterschiedlichen Muttis getroffen und jetzt kommen eben die Geburtstage. Ich bin froh die Mädels zu haben, mich austauschen zu können. Und ja, jetzt habe ich irgendwie Angst, dass es zu Ende geht.

Wir alle kehren jetzt in unseren Job zurück. Unsere Kinder gehen in Kitas und zu Tagesmüttern. Wir alle sind sehr unterschiedlich. Wir werden immer mal mehr und mal weniger Stress haben, mit unseren Kindern, in unser Partnerschaft, in unserem Job, einfach alles. Aber diese Mädels und ihre wundervollen Kinder haben mich einen sehr wichtigen Teil meines Lebens und dem Leben des Bärchens begleitet. Vielleicht schaffen wir es, uns regelmäßig zu treffen, Kaffee zu trinken, mit unseren Kindern zu spielen und uns auszutauschen. Vielleicht aber auch nicht.

Aber ich hoffe, dass wir uns auch nach zehn Jahren noch, wenn wir uns treffen, erkennen, quatschen und unsere Erinnerung behalten werden. Mädels, ihr seid spitze, bleibt wie ihr seid. Ich wünsche euch und euren Kindern nur das Beste und viel Glück auf all euren Wegen.

Nein, das ist kein Abschiedsbrief, ich hoffe, euch oft und regelmäßig zu sehen! Aber ich bin Realist und möchte einfach nur mal sagen: DANKE für die schöne Zeit! Und an alle anderen Muttis: Ja, mit Krabbelgruppen kann man Pech haben, aber nun mal auch, so wie wir, einen absoluten Glücksgriff! Probiert es!

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13 Monate…

Das Bärchen wird jetzt 13 Monate alt und ich bin ständig überrascht, was sie alles schon kann. Sie überrascht uns jederzeit mit einem neuen Wort oder einer neuen Fähigkeit. Und ein paar der Sachen möchte ich euch gerne sagen:

  • Sie sagt viel, meist blabbert sie einfach drauf los, aber einige Worte sind klar verständlich, wie Mama, Papa, Kitty, Oma, Opa, Wau Wau, da und ihr Name.
  • Meint sie nein schüttelt sie den Kopf, bei ja nickt sie.
  • Sie kann auch andere Gesten schon,wie: hochheben, Katze, weg, trinken, essen und Schaf. Sie setzt sie nur nicht immer passend ein.
  • Jedes Tier ist erstmal wau-wau.
  • Sehr sicher und schnell läuft sie am Tisch oder an unseren Händen herum.
  • Sie ist heute die breite Treppe bei meinen Großeltern hoch geklettert, allein und ohne Hilfe.
  • Sie trinkt aus einer Tasse ganz alleine.
  • Sie isst alles. Nicht immer auf, aber sie probiert erstmal alles.
  • Sie mag nicht mit dem Löffel essen. Sie wurde ja gefüttert und durfte alles was möglich war schon früh mit den Fingern essen und irgendwie hat sie noch kein Interesse für einen Löffel und dessen Benutzung entwickelt.
  • Sie liebt es Dinge ein- und auszuräumen.
  • Morgens und nach dem Mittagsschlaf findet man in ihrem Bettchen alles was ringsherum für sie zu greifen war, Plüschtiere vor allem, aber auch gerne mal frische Wäsche, die ich noch nicht in den Schrank geräumt habe.
  • Sobald Musik läuft schwingt sie die Hüften und wackelt mit dem Po.
  • Sie spielt unglaublich gerne im Sand, er schmeckt ihr aber nicht.
  • Wir haben ihren Autositz umgedreht, sie fährt jetzt vorwärts. Ich bin nicht begeistert, sie ist ruhiger.
  • Ebenso im Buggy. Wir haben einen anderen, nicht mehr den umgebauten Kinderwagen, der dann so schlecht ins Auto gepasst hat, sondern einen gegen eine Packung Pre-Milch getauscht. auch hier guckt sie nach vorne und ist davon begeistert. Hab ich damit vielleicht zu lange gewartet?
  • Sie wird in der Kita als „bestes Pferd im Stall“ bezeichnet. Weil sie dort so ruhig und wohlerzogen ist.
  • Sie liebt alle Tiere. Egal was, Hauptsache es bewegt sich und man kann es streicheln.
  • Wenn ich zuhause bin, hängt sie nur bei mir und weicht mir keine Sekunde von der Seite.
  • Sie trägt Größe 86. Unglaublich.

So, ein kleiner Überblick über mein kleines Kleinkind, das immer größer wird.

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Gedanken zum ersten Geburtstag

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Eigentlich wollte ich euch jetzt all die wundervollen Bilder vom ersten Geburtstag des Bärchens zeigen, vom Cake Smash, von der Deko, vom Brunch, vom Kaffee und von den Geschenken.

Aber ich bin komplett fertig. Das Bärchen hatte schlecht geschlafen, keinen Mittagsschlaf gemacht, war aber den Tag super drauf. Der Bärchenpapa macht den Abwasch, da unsere Spülmaschine mal wieder streikt und ich liege auf der Couch rum und möchte mich nie wieder bewegen. Anstrengend aber wunderschön war der Tag.

Gestern Abend ließen der Bärchenpapa und ich das Jahr Revue passieren. All die unvergesslichen Momente. Der Tag vor dem Kaiserschnitt, unsere Ängste und Sorgen. Unsere Gedanken als wir sie das erste Mal gesehen haben. Die ersten fast hilflosen Tage zuhause (großer Dank an unsere Hebamme!), die ersten schwierigen Monate, ihr Lächeln, ihr unbändiger Hunger, ihre Streicheleinheiten. Alles. Und was ich dir Bärchen sagen möchte:

Du bist genauso richtig, wie du bist.

Behalte immer deine Begeisterung für die Kleinigkeiten des Lebens.

Sei immer so sozial wie jetzt, denn so wie du behandelt werden möchtest, behandle andere.

Ein Lachen kann ganze Eisberge brechen, bitte lach immer so schön und viel wie jetzt.

Vergiss nie all die Menschen um  dich herum, die für dich da sind und dich lieben.

Sei dir sicher, dass deine Mama und dein Papa immer für dich da sein werden und dich in allem unterstützen, was du tust. Deine Geburt war unser größtes Geschenk, ein Leben ohne dich unvorstellbar. Du bist die Erfüllung eines großen Traumes und für uns das Allerwichtigste. Wir lieben dich.

So, ganz kurz geworden. Fotos und alles andere, wenn ich wieder dazu in der Lage bin.

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Freies Spiel mit den BRIO Spieltischen

So, heute kommt kein Produkttest oder eine Shopvorstellung oder ähnliches. Ich möchte euch von einer umgesetzten Idee erzählen. Vor einiger Zeit bekam ich auf meiner Bloggermailadresse eine Pressemitteilung des Spielzeugherstellers BRIO mit den neusten Produkten. Ich mag solche informativen Mails. Wir haben bisher kein Spielzeug von BRIO, Freunde und Verwandte von uns schon. Kurz beschrieben steht BRIO für nachhaltiges, ohne Giftstoffe hergestelltes zumeist Holzspielzeug, das Generationen begeistern und Kinder in ihrer Entwicklung fördern soll. Es sind viele schöne und niedliche Sachen bei. Was ich bei dem Ganzen allerdings so toll finde:

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Meine Hochachtung

In dieser Woche gab es keine Post, aber ordentlich Stress für die Bärchenfamilie.Ich will da gar nicht so näher drauf eingehen, manchmal treffen einfach zu viele Sache aufeinander! Auf jeden Fall hatten wir von Donnerstag bis Samstag Besuch einer lieben Freundin und ihrer zwei Kinder aus Baden-Würtemberg. Sie muste leider an einer Beerdigung teilnehmen und ich konnte so in den Genuss kommen ihre beiden Süßen kennen zu lernen. Zwei Jungs (zwei und vier Jahre alt), super erzogen, höflich, lieb, niedlich, ganz großartig. Die Jungs haben das Bärchen anfangs ignoriert, sich aber sehr intensiv mit ihrem Spielzeug beschäftigt, aber der Kleine hat ihr dann immer die Wasserflasche gebracht, nach ihr geguckt und Faxen gemacht, damit sie lacht, mein Herz ging auf.

Worüber ich mir aber richtig Gedanken gemacht hab, ist die Tatsache, dass meine Freundin alleinerziehend ist. Sie geht bald wieder arbeiten, ist komplett allein verantwortlich für die Jungs, hat kein Umgangswochenende frei und hat es geschafft, ihre Jungs zu fröhlichen, kontaktfreudigen, höflichen und unglaublich lieben Menschen zu erziehen. Und sagt zu mir, dass sie zwar vielleicht auch die doppelte Arbeit und den doppelten Stress hat, aber auch doppelt soviel Liebe erhält, die sie mit niemanden teilen muss. Und sie ist immer noch die Alte.

Ich habe mir gedacht und auch gesagt, dass ich mir nicht vorstellen könnte, dass alles alleine auf die Reihe zu kriegen und wie froh ich bin, den Bärchenpapa zu haben. Sie sagte nur: „Wenn du musst, dann kannst du es auch.“ Wirklich?

Warum ich alleinerziehend scheitern würde/ bzw. ernsthafte Probleme hätte:

1. Ich bin sehr unordentlich und im Haushalt auch sehr unorganisiert.

2. Ich habe jetzt schon ein furchtbar schlechtes Gewissen, wenn ich mal Überstunden mache, kann mich aber dadurch beruhigen, dass ich weiß, dass das Bärchen beim Bärchenpapa ist nach der Kita und so bestens versorgt.

3. Ich brauche eine starke Schulter zum Anlehnen um meinen täglichen Stress verarbeiten zu können.

4. Das Bärchen ist papabezogen, es gibt Sachen, wie an den Händen laufen, die sie am liebsten mit ihrem Papa macht.

5. Ich könnte nie ausschlafen. Da ich morgens immer um fünf aufstehe, um zur Arbeit zu fahren, genieße ich es sehr am Samstag mich nach dem Stillen nochmal so bis neun Uhr hinlegen zu können, der Bärchenpapa darf das dafür am Sonntag.

6. Das Bärchen schläft bei mir schlechter ein. Das Hinlegen zum Mittagsschlaf mit Papa klappt viel besser.

7. Wenn ich krank wäre, täte das nichts zur Sache, ich müsste mich trotzdem um alles kümmern und es wäre niemand da, der mir einen Tee kocht.

8. Ich müsste nicht nur das Bärchen immer alleine in den fünften Stock tragen, sondern auch den Einkauf. Gleichzeitig.

9. Gerade, wenn ich mir bei der Erziehung des Bärchens in einzelnen Punkten nicht sicher wäre, könnte ich mir bei Niemanden einen gleichberechtigten Rat holen und Dinge ausdiskutieren.

10. Wenn das Bärchen im Bett wäre, wäre ich ganz alleine.

Mein Fazit: Ich bin wirklich sehr froh, dass ich mit dem tollen Bärchenpapa verheiratet bin und wir uns alles teilen. Und ich habe Hochachtung vor jedem Alleinerziehenden, egal ob Mann oder Frau. Ich könnte es nicht und umso größer ist meine Bewunderung für all die Männer und Frauen, die diese Aufgabe jeden Tag stemmen und viel zu wenig Anerkennung und Unterstützung bekommen.

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Urlaubsende und Auslosung

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Mein Urlaub ist zu Ende. Morgen heißt es wieder um fünf aufstehen (da das ja nun auch des Bärchens Zeit ist diese Woche auch, aber man konnte sich ja noch mal zusammen hinlegen) und arbeiten! Meine Jugendlichen kommen erst am Mittwoch wieder, da hab ich Zeit für Elterngespräche, Vorbereitung und sonst noch alles, was gerne mal liegen bleibt. Eigentlich hätte ich aber gerne Urlaub vom Urlaub. Irgendwie war in der letzten Woche jeder Tag verplant. Mein Mann hat spontan Besuch über drei Tage von seinem besten Freund bekommen, ich hatte meine ehemalige Krabbelgruppe zu Besuch (von da auch die schönen Tulpen oben), meine Cousine kam und backte mit mir und eine sehr gute Freundin kam mit ihrer Tochter. Das ist nur eine Auswahl. Aber nicht falsch verstehen, es war wunderbar! Es war großartig Zeit zu haben sich mal wieder mit allen zu treffen und zu bestaunen, wie groß all die Kinder geworden sind. Es hat Spaß gemacht auch mal wieder Zeit zum Backen und Kochen zu finden und ganz viel Zeit mit dem Bärchen zu verbringen, das jetzt munter krabbelnd unsere Wohnung unsicher macht. Und natürlich mit dem Bärchenpapa, der mich immer wieder zum Lachen bringt, mich aber mit dem Elektrofahrrad, das er sich gerne kaufen möchte auch bald in den Wahnsinn treibt.

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