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Überraschung: Beim Kinderarzt gibt es kranke Kinder

und manchmal sind die auch gar nicht gut drauf, ist das zu glauben? Da geht man nichts ahnend an einem eiskaltem Nachmittag zu einem Kinderarzt, einfach mal so. Man setzt sich ins Wartezimmer und genießt den leichten Sonnenschein durch die Fenster. Das Kind hat man mit, es spielt mit den tollen Holzspielsachen oder blättert sich in aller Ruhe durch ein Buch. Alle Kinder benehmen sich, die Eltern grüßen freundlich und sprechen ansonsten gar nicht, um andere nicht zu stören. Schnell geht es voran, man ist im Behandlungszimmer, das Kind grüßt freundlich und lässt sich mucksmäuschenstill untersuchen, um dann glücklich mit einem Rezept in der Hand die Praxis zu verlassen und sofort gesund zu werden. Wer hier den Sarkasmus nicht erkennt, der hat keine Kinder.

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Elternabend in der Kita-Wir sind anders

Heute hatten wir unseren jährlichen Elternabend in der Krippe des Bärchens. Wir alle kennen Horrostorys von ausufernden Abenden, stundenlangen Diskussionen, Konflikte, Gemecker und noch vielen anderen Dingen mehr. Das einzige, was bei uns ganz typisch ist, das Sitzen auf viel zu kleinen Stühlen. Ansonsten hatten wir heute keine peinlichen Elternvorstellungen, sondern uns wurde der Tagesablauf der Kinder erklärt. Dann kamen wir zum Trocken werden, zu Lieblingsspielen, besprachen den montäglichen Gesamtkitamorgenkreis und das war es eigentlich auch schon.

Keiner stellte so wirklich Fragen oder diskutierte etwas. Die Termine für die Weihnachtsfeier und die nächste Weiterbildung der Erzieher wurden genannt. Und dann sind wir alle nach knapp 35 Minuten nach Hause gegangen. Nix dramatisches, nicht nervig, aber auch nicht wirklich etwas Neues. Halt, eine Sache doch!

Eigentlich müsste das Bärchen im März, zu ihrem dritten Geburtstag von der Krippe in die Kitagruppe wechseln. Allerdings ist diese voll und in der anderen Gruppe nur deutlich ältere Kinder. Ein Platz ist noch, den bekommt das Mädchen, welches zwei Wochen älter ist als das Bärchen. Okay, das ist fair.

Bedeutet aber auch, dass (wenn niemand aus der mittleren Gruppe sein Kind abmeldet, was eher nicht passiert) das Bärchen dann erst im September in die nächste Gruppe wechselt. Dann ist sie fast 3,5 Jahre alt und musste ein halbes Jahr mit deutlich jüngeren Kindern und vor allem auch viel kleineren Kindern in eine Gruppe gehen und hat in ihrer Gruppe kein älteres Kind mehr. Damit bin ich nicht so ganz zufrieden. Das Bärchen ist jetzt schon viel größer und kräftiger als alle Kinder in ihrer Gruppe und die meisten 3-4-Jährigen in der nächsten Gruppe. Ich bin eher der Fan von altersgemischten Gruppen, auch wenn ich denke, dass gerade die Kleinen ruhig etwas abgeschottet sein können, da sie noch ganz besondere Bedürfnisse haben. Hat ja aber jedes Kind.

Wenn das Bärchen dann aber, außer am Nachmittag und auf dem Spielplatz, nur mit viel kleineren und jüngeren Kindern zu tun hat, denke ich ehrlich gesagt nicht, dass sie dadurch gefördert wird oder animiert selbstständiger zu sein und zu handeln. Auch spielt ein dreijähriges Kind ja anders als ein einjähriges. Muss sie dann immer Rücksicht nehmen? Geht sie unter? Die wahrscheinlich unbegründeten Sorgen einer Mutter.

Habt ihr da irgendwie Erfahrungen und könnt mir ein paar Bedenken nehmen? An der Situation kann ich leider nichts ändern, außer sie in einer anderen Kita anmelden, aber den Kontaktabbruch zu ihren Freunden möchte ich nicht. Obwohl, die sind dann ja eh alle in der größeren Gruppe. Hm.

Ach, bevor ichs vergesse: Das Bärchen wurde heute nochmal explizit erwähnt, da sie immer die Musik aufdreht in der Krippe, tanzt und Party machen möchte. Heute hat sie alle Kinder dazu animiert, eine Geburstagsparty zu feiern, mit gedecktem Tisch und Geschenken. Ist das nicht süß? Mein kleines Partybärchen!

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Gedanken zum zweiten Advent

Heute ist der zweite Advent und die Vorweihnachtszeit fliegt mal wieder an uns vorbei. Alle backen Kekse und singen Weihnachtslieder und basteln Deko und kaufen Geschenke. Wir wollten dieses Wochenende eigentlich auch Kekse backen, aber irgendwie haben wir beschlossen, es dieses Mal ganz ruhig angehen zu lassen. Letztes Wochenende waren wir schon viel unterwegs, unter anderem bei IKEA, wo ich diesen tollen Weihnachtsbaum gesehen habe (ich möchte auch einen Weihnachtsbaum voller Kuscheltiere, das ist doch mal wirklich was anderes) und das Bärchen hat den Weihnachtsmann getroffen und mochte ihn nicht. Tja.

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Wir malen und basteln- oder nennen es so

Wenn mich jemand fragt, was ich so gar nicht kann, dann kann ich guten Gewissens sagen: Basteln. Falten, falzen, kleben, schneiden, tackern, befestigen, knicken, das ist alles so gar nicht meins. Meine Tochter findet das alles aber ganz großartig. Also reiße ich mich zusammen und versuche mich an einfachen Sternen, Laternen und so weiter.

Weihnachtszeit = Bastelzeit

Überall sehe ich unglaubliche Kustwerke, die scheinbar im Handumdrehen entstanden sind und einfach perfekt aussehen. Da entstehen mal eben dreißig Fröbelsterne, während ich noch die Anweisung lese. Es werden süße Weihnachtsfiguren gehäkelt, deren Anleitung ich nicht verstehe. Scheinbar jeder entdeckt zu Weihnachten ungeahnte Talente und bastelt und werkelt was das Zeug hält.  Warum tut ihr mir das an? Und alle backen Kekse und Lebkuchenhäuser. Ich schaffe es momentan nicht mal Kekse zu essen. Meine Muter hat schon drei Sorten produziert, geschätzte 20 große Dosen voll dürften es sein. Mein letzter Versuch, heimlich eine dieser Dosen mitzunehmen schlug leider fehl. Aber es gibt ja immer ein nächstes Mal. Am Wochenende wollte ich auch mal backen. Mit dem Bärchen. Ich bin jetzt schon sehr gespannt, wer zuerst aufgibt.

Was wir momentan sehr sehr gerne machen, ist so richtig schön rumsauen. Immer, bevor das Bärchen baden/duschen geht, da holen wir die Fingerfarbe raus und malen wunderschöne Bilder im Bad aber auf Papier. Irgendwie wird zwar immer alles braun, aber das Bärchen übt sich auch sehr in der Pinselführung und lacht herzlich, wenn sie über und über voll mit Farbe ist.

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Tja, rummanschen, das können wir! Macht auch Spaß, nicht perfekt, aber wir.

Okay, ich werde dieses Jahr ein paar Bastelsachen ausprobieren und euch auf dem Laufenden halten. Vielleicht geht es ja einigen wie mir und zusammen schaffen wir es einfache, aber kompliziert wirkende Geschenke und Dekoration zu basteln!

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Schlafen wie ein Baby, ne ist klar!

Wieso wird eigentlich ständig gesagt, dass man wie ein Baby schlafen soll? In der Werbung, in Gesprächen und so weiter. Mal ehrlich, wer hat denn diese Redewendung erfunden? Heute hat mich das in einer Fernsehsendung einfach furchtbar aufgeregt. Ich persönlich möchte nicht alle zwei bis drei Stunden aufwachen, hungrig, nass, vielleicht auch noch alleine, mit herausgefallenen Plüschtier/Schnuller, darauf wartend, dass endlich mal jemand auf mein Brüllen reagiert. Und dann kommt dieser Jemand, Mama oder Papa, komplett verschlafen und übermüdet in das Zimmer gestolpert, stillt, versucht zu beruhigen, gibt eine Flasche, wechselt die Windel, singt ein Lied, wiegt das Baby auf den Arm und wenn das Ganze zu oft passiert, schläft dieser Jemand mit dem Baby auf dem Arm im Sessel oder auf dem Fußboden ein. Wer will das denn?

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Ein weißer Familienmoment

Im Familienmoment der lieben Küstenmami freut sie sich heute darüber, dass und wie ihre Kinder zusammen spielen. Wunderschön! Ich wollte gerade schreiben, dass es bei uns noch lange nicht so weit ist, da fiel mir auf, dass ihr dann bestimmt das Falsche denkt, aber das tut ihr nicht, oder?

Unser Familienmoment fand gestern statt und leider war kein Handy und keine Kamera griffbereit. Bei uns hat es nämlich geschneit! Der erste Schnee ist ja immer sehr zauberhaft. Das Bärchen war hin und weg. Als wir morgens raus gegangen sind, hat sie erst entrüstet behauptet, dass es regnet und auf meine Erklärung hin, dass es nicht regnet, sondern schneit, war sie sehr verwundert. Im Auto auf dem Weg zur Kita konnte sie es immer noch nicht so ganz fassen. Immer wieder fragte sie nach: „Mama, Schnee?“ oder „Es schneit Mama?“ oder auch „Kein Regen, Schnee!“.

Ich sang dann während der Fahrt „Schneeflöckchen“ und „Die Katze lief im Schnee“. Das Bärchen sang dann eigentlich nur „Katze, Katze, Katze, Schnee, Katze, Katze, Schnee“. Auch schön, keine Frage. Vor der Kita stand das Bärchen dann plötzlich wie eine Statue da und streckte die Arme aus. Begeistert fing sie dann an, Schneeflocken zu fangen und wollte sie mir zeigen: „Guck mal Mama, Schnee“ und realisierte dann, dass dort keine Schneeflocke mehr war:“Oh, Schnee weg“ und lächelte: „Kein Schnee: Regen!“. Und ging wieder los um neuen Schnee zu fangen. Ich glaube, sie hätte das stundenlang machen können und ich hätte ihr stundenlang dabei zu sehen können. So schön. Ein Gänsehautmoment. Ein Familienmoment. Und wie schon erwähnt, keine Möglichkeit zum Foto schießen.

Eigentlich bin ich von dem ganzen Schneematsch oft sehr genervt, alles ist dreckig und nass und eklig. Ich mag Schnee, wenn er liegen bleibt und schön schimmert. Aber gestern, dieser erste Schnee, den das Bärchen ganz bewusst und begeistert realisiert hat, das war ein Zauber. Jetzt freue ich mich schon auf winterliche Schneeballschlachten, Schneemannbauen und vor dem Kamin kuscheln.

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Unser Urlaub in Sachsen

Einige haben es ja mitbekommen, in der vergangenen Woche sind wir zusammen mit meiner neunjährigen Cousine in den Urlaub gefahren. Es ging nach Sachsen, in die Nähe von Meißen zu meinen Verwandten. Ich liebe diesen Ort direkt an der Elbe, an dem es kein Internet gibt und ganz viel Ruhe. Morgens lange schlafen war mit zwei Kindern natürlich nicht drinne, gerade das Bärchen wollte morgens immer unbedingt und sofort zu ihrer Cousine. Dann sind wir meist spazieren gegangen, haben Mittag gegessen und sind dann weg gefahren. Abends saßen wir dann alle zusammen und haben Karten gespielt. Ganz ruhig, ganz entspannt, ganz nett. Ein paar Bilder von unseren Ausflügen möchte ich euch zeigen.

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Ein wunderschöner Herbst

Ich mag ja alle Jahreszeiten. Den Winter voller Schnee und heißer Getränke, den Frühling, wenn alles wieder erblüht und duftet, den Sommer, wenn man schön baden gehen kann. Natürlich hat jede Jahreszeit auch nicht so schöne Dinge: Im Winter ist es immer schnell dunkel, im Frühling das Wetter unberechenbar und der Sommer ist manchmal einfach zu heiß. ZUm Herbst möchte ich euch heute mal meine Meinung etwas genauer beschreiben, also was ich an ihm liebe und worauf ich auch verzichten könnte. 🙂

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#Familienmoment: Unser Herbstkörbchen

Es ist mal wieder so weit, es gibt einen Familienmoment! Das ist eine ganz tolle Aktion der lieben Küstenmami, die in ihrem heutigen Familienmoment Hand in Hand geht. Ich hatte heute einen nicht ganz so tollen Tag mit dem Bärchen, ihr kennt das ja: Es gibt Tage, an denen Kinder einfach furchtbar sind. Und wenn diese Tage gleichzeitig bei drei Kindern auftreten, die sich alle im gleichen Haus befinden, dann ist das anstrengend. Überall Kekskrümel, umgekippte Wasserbecher, Kürbissuppe und weinende Kinder zwischen eins und drei. Und dreckige Matschhosen….

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