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„Menschenskind“ mal nicht als Ausruf, sondern als CD

Werbung:Bei uns durfte eine neue CD einziehen und ich muss ehrlich sagen, dass ich dieses Mal gezögert habe, weil ich mir nicht soo sicher war, ob diese Richtung wirklich etwas für uns ist. Ich selbst stehe halt eher auf Rock als auf Hip Hop. Aber dann haben wir uns gemeinsam dieses Youtube Video angesehen und die Kinder waren begeistert. Und damit war klar, das neue Album „Menschenskind“ vom Bürger Lars Dietrich zieht hier ein!

Heute erscheint das Album des mit dem Grimme-Preis Spezial im Wettbewerb Kinder & Jugend für die TV-Musiksendung „Leider laut“ (gemeinsam mit Marti Fischer) ausgezeichneten Sängers und Entertainers. Bürger Lars Dietrich kennt man. Oder? Und die meisten, denk ich mal, finden ihn auch lustig. Und begabt, das ist er ganz sicher. Und er weiß sehr genau, was Kinder , aber auch Eltern mögen, ein schmaler Grad, den nicht jeder trifft. Was kann/darf/soll Kindermusik? Für meine Kinder ist Ohrwurmqualität und Einfachheit wichtig, sie möchten sehr schnell korrekt mitsingen können, außerdem soll das Lied lustig sein und Spaß machen. Die Musikrichtung ist ihnen dabei egal (dachte ich bis zu einem Lied,aber dazu später mehr). Ich möchte ne klare Aussage, nicht immer unbedingt pädagogisch wertvoll, aber irgendetwas, dass das Lied hörens-und singenswert macht. Außerdem Lebensweltorientierung und längere Begeisterung. Lieder, die mir im Sinn bleiben, an die ich mich in bestimmten Situationen erinne und die ich auf Playlists setze, weil die Kinder sie mögen. Nicht jedes Lied eines Albums muss Begeisterungsstürme hervorrufen, das wäre auch utopisch, aber das Gesamtpaket muss stimmen!

Und jetzt kommen wir mal ganz direkt zu „Menschenskind“. 16 Lieder, über verschiedene Musikstile wie Reggae, Rap, Disko und Swing. Abwechslungsreich, von den Rythmen und den Themen her. Der dreifache Vater hat ganz tief gegraben und ein wirklich abwechslungsreiches, interessantes und empfehlenswertes Album herausgebracht. Der gemeinsame Liebling der Kinder, das Lied, welches im Auto auf und ab läuft, ist : „Das Rap-Huhn. Zusammen ganz klassisch gerappt mit Marti Fischer, ist es einfach nur lustig. Im Endeffekt sag ich nur: „Put put put your Flügel in the air“

Das Lieblingslied der Tochter ist „Menschenskind“, ein gefühlvolles Lied, das jedem noch mal deutlich macht, dass wir alle mal Kinder waren und es im Herzen noch sind und, dass es wichtig ist, diese Gefühle, Aufregungen, Abenteuer und Empfindungen der Kindheit nicht zu vergessen und dementsprechend auf Kinder zu reagieren. Meine Tochter liebt aber vor allem das Wort „Menschenskind“.

Das Lieblingslied des Sohnes stand eigentlich schon bei der Titelsicht fest und hat mich daher nicht wirklich überrascht: „Ich mag den Regen“. Prinzipiell mag der dreijährige Sohn den Regen gar nicht. Wasser und das auch noch von oben und dann auch noch auf seinen Kopf, ist nicht seins, aber der positive Nebeneffekt, in dem es unter anderem auch im Lied geht, den liebt er über alles: Pfützen. Große, gerne tiefe, weit spritzende Matschepfützen und so gerne es die Mama sehen würde, dass in diesen nur mit Gummistiefeln gehüpft wird, eignen sich auch Turnschuhe ganz hervorragend dazu, nur leider sind die danach nass. Das ist wieder nicht so schön. Aber barfuß mit Mama und Schwester durch den Regen tanzen, etwas Sommerspezifisches, das ist toll!

Ich mag einige Lieder, unter anderem „Du warst ganz genauso“, in dem der Sohn herausfindet, dass Papa als Kind genauso (frech/abenteuerlustig etc) war, wie er jetzt ist. Aber auch die meisten anderen Lieder von „Menschenskind“ sind wirklich gut.

Wenn ihr neugierig geworden seid, oder das Youtube Video schon toll findet, könnt ihr ab heute das Album erwerben, für faire 14,99 Euro. Und mir dann sagen,wie ihr es findet!

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Die Hundegeschichten meines Lebens und warum wir trotzdem Freddy haben

Ich bin mit Tieren aufgewachsen. Meine Eltern haben Hunde gezüchtet, Neufundländer und Deutsche Schäferhunde. Auch mein Opa hat in der DDR schon Schäferhunde gezüchtet und wir alle waren sehr erfolgreich. Unsere Hunde sind auf vielen Ausstellungen gelaufen, auch auf bundesweiten. Als Kind habe ich das geliebt. Jeden Sonntag Hundeplatz, mit ganz vielen anderen Menschen und Hunden, die gemeinsam Unterordnung (Sitz, Platz, bei Fuß usw) und auch Schutzdienst geübt haben. Am schönsten fand ich immer die Welpenrunde, als alle Welpen frei rumlaufen durften und man mit allen spielen und kuscheln durfte.

Aber da gab es auch etwas, was ich ganz furchtbar fand. Wir hatten immer viele Welpen und junge Hunde bei uns. Nur von den deutschen Schäferhunden, Neufundländer hatten wir immer nur eine Hündin da, die durfte bleiben, bis sie starb. Aber die Schäferhunde durften nur bleiben, wenn sie gut waren. Wenn sie hübsch waren, wenn sie auf Ausstellungen auf den vorderen Plätzen liefen, wenn sie gut im Schutzdienst waren. Wenn nicht, wurden sie wieder verkauft. Mein Vater hat immer darauf geachtet, dass die Hunde ein schönes Zuhause bekamen, aber für ein Kind war es immer wieder schwer, wenn der Hund ging. Bei Welpen war es einfacher, auch wenn diese bei uns zuhause auf die Welt gekommen sind, weil da ja schon von Anfang an klar war, dass sie ein anderes Zuhause bekamen. Und es war wundervoll, wenn die Menschen kamen um sich die Welpen anzusehen, gerade die Kinder, die sich so sehr auf das neue Familienmitglied freuten. Die durften ihren Hund für immer behalten. Ich nicht. Einmal kam mein Vater nach Hause und rief uns raus. Er hatte ohne das Wissen meiner Mutter zwei Welpen gekauft, Zwillinge. Quinte und Quecke. (Züchter müssen ihre Welpen nach dem Alphabet benennen, also je einen Wurf nach einem Buchstaben, das ist wichtig um Inzucht zu vermeiden, da für jeden Hund mit Papieren auch ein Stammbuch und Zuchtnachweis geführt wird) Quinte wurde nach drei Wochen verkauft, da sie zu schreckhaft war. Quecke war ein Jahr bei uns, dann wurde auch sie verkauft, weil sie, ganz ehrlich, ich weiß nicht mehr warum. Wahrscheinlich war sie in irgendwas zu schlecht. So war das mit vielen Welpen. Ich habe immer nur gehofft, dass diese Welpen dann für immer in ihrer neuen Familie blieben und glücklich wurden.

Es gab sehr wenig Ausnahmen in diesem Ablauf, das sind die Schäferhunde, die bei uns geblieben sind, bis zum Ende. Gringo, unser Rüde, war ein absoluter Champion und ein Schatz. Er hat mich vor den Nazis beschützt, war immer da, hat mich sogar vom Bus abgeholt. Dann war da Ducky, die vor einem Jahr gestorben ist. Sie hätte mein Vater gerne verkauft, da sie extrem aggressiv auf Kinder reagiert hat, wir wussten nie warum, aber sie wurde sofort wütend, wenn sie Kinderstimmen gehört hat. Deswegen ist sie auch bei meinen Eltern geblieben, so konnte sicher gestellt werden, dass sie nie ein Kind beisst. Sie war eigentlich lieb und süß. Und Lexa. Diese Hündin musste mein Vater einmal weggeben, das hat er immer bereut. Aus unserem süßen lieben vertrauensvollen Welpen ist damals eine nervöse und wütende Hündin geworden. Wir haben alle viel Arbeit investiert, um wieder Vertrauen zu gewinnen und ihr ein schönes Leben zu geben. Als sie die Zeit weg war, hat sie Welpen bekommen und mein Vater hat mir einen geschenkt. Aber ich war schon fünfzehn und extrem vorsichtig. Mein Vater musste mir einen Vertrag unterschreiben, dass er diesen Welpen niemals verkaufen darf und nur ich Entscheidungen über sie treffen kann.

July.

Mein Welpe. Die erste, die nicht wieder verkauft wurde. Mein Hund. Ich war glücklich, dankbar, selig. Ich hab sie komplett alleine erzogen, sie brauchte eigentlich nie eine Leine, sie hörte aufs Wort. Ganz ohne Zwang, nur durch Vertrauen. Sie war mein großes Glück. Auf Ausstellungen lief sie nicht so gut, aber mir war das egal. Jeder andere Hund hätte gehen müssen, aber nicht mein Engel. Was habe ich diesen Hund geliebt. Als ich zum Studierend weit weg gehen musste, ist sie zu meiner Tante gezogen. Dort hatte sie es gut und ich habe sie immer besucht und sie hat mich immer erkannt. Als ich mit dem Bärchen schwanger war, ist sie gestorben. Und ich habe mir geschworen, dass meine Kinder niemals ihre Tiere abgeben müssen, außer natürlich aus gesundheitlichen Gründen.

Deswegen habe ich auch lange gebraucht, bis ich mich damit einverstanden erklärte, dass hier ein Hund einzieht. Denn es ist eine hundelebenslange Verpflichtung. Und ich war mir auch nicht sicher, ob ich jemals wieder einen Hund so ins Herz schließen könnte, wie meine July.

Ein Hund ist ein Familienmitglied. Er gehört fest dazu und ist nicht austauschbar. So wie unser Freddy. Wir alle lieben ihn und es ist, als ob er schon immer bei uns gewesen wäre, auch wenn er in letzter Zeit ziemlich viel anknabbert. Aber das kriegen wir auch in den Griff und ich bin froh, dass wir ihn nicht austauschen müssen und meine Kinder mit einem Hund aufwachsen, der bleibt.

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Letzter Tag der Geburtstagsverlosungswoche mit einem Highlight

Mein heutiger Beitrag ist mal explizit meinen Kindern gewidmet. Ohne euch, vor allem ohne dich, mein großes Bärchen, würde es dieses Blog nicht geben. Ohne euch hätte ich viel mehr Geld, tatsächliche Freizeit, mehr Ordnung in meinem Haus, könnte mich mehr mit Freunden treffen, hätte weniger Zeitdruck und würde mehr Konzerte/Festivals besuchen. Ohne jeglichen Aufwand könnte ich abends mal ins Kino oder essen gehen. Meine Klamotten würden nicht morgens schon beschmiert werden und ich könnte auch m stundenlang ganz entspannt mit einem guten Buch und einem Cocktail auf meinem Balkon oder am Strand sitzen.

Klingt ja schon irgendwie richtig geil. Allerdings würde ich mein jetziges Leben auf gar keinen Fall und unter keinen Umständen gegen diese Freiheiten eintauschen.

Die Küsschen meiner Kinder, ein geflüstertes „Ich hab dich lieb Mama“, turbulente Nachmittage am See, Spiel und Spaß im Zoo oder auf dem Spielplatz, die tollen neuen und alten Freunde mit ihren Kindern, sich auf der Couch einkuscheln, erste Worte, laut singend tanzen, Spiele spielen, die man als Kind schon geliebt hat und das nächtliche Anschmiegen der kleinen Hochofen. So genervt ich oft bin, so gestresst und auch etwas wehleidig. So oft ich das Gefühl habe, komplett zu versagen und einfach nichts hinzubekommen, so sehr motiviert mich diese Liebe. Diese unbeschreibliche tiefe Liebe.

Und ich weiß, dass es irgendwann wieder möglich ist, spontan und ohne Babysitter abends auszugehen. Und dann dauert es nicgt mehr lange, bis man sehr viel freie Zeit hat, weil die Kinder ausgezogen sind und man alleine ist. Also nutzen wir die Zeit bis dahin und genießen die gemeinsamen Momente. Und wenn alles zuviel wird, suchen wir uns kleine Auszeiten, meckern etwas und ich blogge darüber. Vielleicht hätte ich ohne die Kinder einen Buchblog. Aber so gibt es viele Themen, über die ich geschrieben habe und noch viele Themen mehr, die ich noch aufgreifen werde. Und sehr viele Menschen, die ich so noch kennen lernen werde. Und vielleicht sogar berühren. Also emotional, ich habs ja nicht so mit Berührungen.

Okay, auch heute gibt es natürlich eine Verlosung, aber erstmal die Teilnahmebedingungen und die anderen Verlosungen, noch stehen die Chancen sehr gut etwas zu gewinnen.

Die Teilnahmebedingungen und die erste Verlosung findet ihr hier.

Das neue Album der muckemacher vom zweiten Tag gibt es hier.

Und ganz tolle Water WOWs kann man hier gewinnen!

Außerdem gibt es vom vierten Tag noch das großartige Hörspiel „Cosmo und Azura – Das dunkle Geheimnis der Sonne“.

Für heute habe ich die große Tochter gefragt, was andere Kinder denn freuen würde und sie hat sich für etwas entschieden, das sie auf der Blogfamilia von TOMY geschenkt bekommen hat und das auch anderen Kindern seht gefallen wird :

Wir verlosen einen ferngesteuerten Johnny Traktor von TOMY.

Selbstverständlich nicht unserer, sondern einen neuen, den wir für euch gekauft haben, weil er uns so gut gefällt. Und zwar sowohl dem fast Zweijährigen, als auch der Fünfjährigen und auch uns Eltern. Auf Instagram wird es ein kleines Video geben, wo ihr Johnny in Action erleben könnt.

Dieses Mal würde mich im Kommentar sehr interessieren, für wen ihr den Traktor gerne gewinnen würdet!

Viel Glück!!!!

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Ein Brief an die Erzieherin meines Sohnes

Liebe Frau Meier,

Momentan sind Sie das liebste Wort meines Sohnes, sogar noch vor Kitty (der Katze) und Ball. Alles ist Meier und immer wird nach Ihnen gerufen. Wenn er auf dem Töpfchen fertig ist, dann heißt es „Meier“. Kommt er an etwas nicht ran:“Meier“. Ärgert ihn seine Schwester, möchte er etwas essen, ist ihm der Ball weg gerollt, kommt er kuscheln : immer „Meier“. Sogar von den anderen Erziehern höre ich immer, wie sehr er auf die bezogen ist und auch gerne mal an Ihnen klammert und nur auf Sie hört.

Mein Sohn liebt eine andere Frau, jetzt schon im zarten Alter von 19 Monaten: Er liebt Sie.

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Ach schlaf doch bitte mein Engel!

Mein Engel, mein Bärchen, mein Schatz.

So langsam wird es kritisch. Ich habe ja schon von dem Nachtschreck des Bärchens berichtet. Bis vor zwei Tagen ist sie dann immer noch stündlich aufgestanden und wir haben sie stets wieder ins Bett gebracht. Wir haben wirklich alles probiert und meist so gegen Mitternacht aufgegeben und entweder mit ihr bei uns im Bett oder auf der Couch geschlafen. Das Bärchen kam die Tage mit ja sechs Stunden Nachtschlaf aus und hat natürlich einen Mittagsschlaf gebraucht und gemacht, das gab es auch schon lange nicht mehr. Das Bärchen war recht gut drauf, bis auf die deutlich sichtbaren Augenringe. Aber die hatten wir auch! Silvester war es ja ganz nett, dass das Bärchen mit uns anstoßen konnte und nur zu dritt zu feiern war wirklich schön, aber ich hätte auch um neun schon schlafen können. Man ist diese Schlaflosigkeit und das häufige Gewecktwerden einfach nicht mehr gewohnt. Deswegen bitte auch nicht wundern, dass ich solange nichts geschrieben habe, aber entweder saß das Bärchen noch neben mir und haute begeistert in die Tasten des Laptops oder ich war einfach zu kaputt und müde.

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Familienmoment mit Schnurr

Huhu, für heute hat die liebe Küstenmami den letzten Familienmoment des Jahres anberaumt, so schnell ist ein Jahr auch wieder rum. Während es bei der Küstenmami sehr turbulent zu ging, möchte ich euch von einem Moment berichten, der sehr ruhig und schön ablief und das Bärchen uns gezeigt hat, wie vorsichtig und umsichtig sie sein kann.

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Süße, sanfte Lippen mit eos

Produkte testen ist etwas wunderbares. In den meisten Fällen teste ich ja mit und für das Bärchen, aber es ist wirklich schön, wenn ich mal nur für mich testen darf. Dank Rossmann konnte ich jetzt die neuen Sorten der eos Visibly Soft ausprobieren. Eos sagt doch bestimmt allen Mädels etwas, oder? Diese kleinen eiförmigen Dinger, die plötzlich alle hatten und sie aufgedreht an ihre Lippen hielten? Bevor ich mir meinen ersten gekauft habe, dachte ich, dass es auch nur wieder irgend so ein Hype war und sich schnell wieder legt, dann kaufte ich mir meinen ersten und wusste, warum sie so beliebt sind. Umso erfreuter war ich, als diese beiden Schätzchen bei mir zu Hause einziehen durften.

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Ein bisschen Meckerei muss sein

Ach Mensch, seit meinem letzten Beitrag ist eine Woche vergangen. Irgendwie kommt momentan ständig etwas dazwischen oder nervt oder ich bin krank. Eigentlich bin ich nicht besonders wehleidig, da mir durchaus bewusst ist, dass es Millionen Menschen auf der Welt schlechter geht als mir. Also seht es mir nach, dass ich heute mal ein bisschen mecker und leide, wird dann auch länger nicht mehr vorkommen, okay? 🙂

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Ein weißer Familienmoment

Im Familienmoment der lieben Küstenmami freut sie sich heute darüber, dass und wie ihre Kinder zusammen spielen. Wunderschön! Ich wollte gerade schreiben, dass es bei uns noch lange nicht so weit ist, da fiel mir auf, dass ihr dann bestimmt das Falsche denkt, aber das tut ihr nicht, oder?

Unser Familienmoment fand gestern statt und leider war kein Handy und keine Kamera griffbereit. Bei uns hat es nämlich geschneit! Der erste Schnee ist ja immer sehr zauberhaft. Das Bärchen war hin und weg. Als wir morgens raus gegangen sind, hat sie erst entrüstet behauptet, dass es regnet und auf meine Erklärung hin, dass es nicht regnet, sondern schneit, war sie sehr verwundert. Im Auto auf dem Weg zur Kita konnte sie es immer noch nicht so ganz fassen. Immer wieder fragte sie nach: „Mama, Schnee?“ oder „Es schneit Mama?“ oder auch „Kein Regen, Schnee!“.

Ich sang dann während der Fahrt „Schneeflöckchen“ und „Die Katze lief im Schnee“. Das Bärchen sang dann eigentlich nur „Katze, Katze, Katze, Schnee, Katze, Katze, Schnee“. Auch schön, keine Frage. Vor der Kita stand das Bärchen dann plötzlich wie eine Statue da und streckte die Arme aus. Begeistert fing sie dann an, Schneeflocken zu fangen und wollte sie mir zeigen: „Guck mal Mama, Schnee“ und realisierte dann, dass dort keine Schneeflocke mehr war:“Oh, Schnee weg“ und lächelte: „Kein Schnee: Regen!“. Und ging wieder los um neuen Schnee zu fangen. Ich glaube, sie hätte das stundenlang machen können und ich hätte ihr stundenlang dabei zu sehen können. So schön. Ein Gänsehautmoment. Ein Familienmoment. Und wie schon erwähnt, keine Möglichkeit zum Foto schießen.

Eigentlich bin ich von dem ganzen Schneematsch oft sehr genervt, alles ist dreckig und nass und eklig. Ich mag Schnee, wenn er liegen bleibt und schön schimmert. Aber gestern, dieser erste Schnee, den das Bärchen ganz bewusst und begeistert realisiert hat, das war ein Zauber. Jetzt freue ich mich schon auf winterliche Schneeballschlachten, Schneemannbauen und vor dem Kamin kuscheln.