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Es zieht ein Wichtel ein….

Rezension zu „Wichtel Emil und der Weihnachtswirbel“

#Rezensionsexemplar

Herzlich Willkommen im Dezember: Ein Monat voller Zauber, Geheimnisse und Überraschungen. Ich liebe die Dekorationen, den Glitzer, die Lichter, die Düfte und die tollen Geschmacksrichtungen, die gefühlt nur im Dezember so richtig gut schmecken. Aber am meisten liebe ich das Funkeln in den Augen meiner Kinder und zwar nicht nur bei den Geschenken unterm Weihnachtsbaum, sondern bei all den Heimlichkeiten und Besonderheiten im Dezember.

Traditionell basteln wir viel, üben Weihnachtslieder und Gedichte, besuchen den Weihnachtsmarkt, backen Kekse und trinken Punsch und heißen Apfelsaft mit Zimt.


Doch dieses Jahr erwartete meine Kinder nicht nur ein Adventskalender, sondern erst eine geheimnisvolle Baustelle und dann eine Wichteltür und ein nie sichtbarer Wichtel, der liebe Briefe schreibt.


Zur Einstimmung haben wir gemeinsam „Wichtel Emil und der Weihnachtswirbel“ gelesen. Annegret Gerleit hat hier ein wundervolles Buch in Reimform geschrieben,  das erzählt, welche Aufgaben ein Wichtel so erledigen muss, bevor er über Weihnachten bei lieben Menschen einziehen und dort ein paar Späße machen kann. Die Illustrationen von Diana Kohne sind farbenfroh und auch voller kleiner Überraschungen, sodass die Kinder nicht nur die Texte wiederholen, sondern auch bei jedem neuen Lesen neue Kleinigkeiten in den Bildern entdecken. Besonders die Tiere sind einfach nur niedlich. Die Lieblinge meiner Kinder sind die Rentiere Ida und Ulf.
Das Buch ist im Vermes Verlag erschienen und wir sind sehr glücklich, dass wir es testen durften, denn es stimmt so perfekt auf den Einzug eines Wichtels ein, ohne aber den Eltern dabei vorzuschreiben, was genau der Wichtel macht. So bleibt euch die komplette Kreativität und Freiheit, euren Wichtel Streiche spielen zu lassen oder Aufgaben zu geben.


Denkt bitte auch daran, dass das Ganze kein Muss ist, nicht in jedem Haus muss ein Wichtel einziehen, nur weil das grade gefühlt jeder macht und es passt auch nicht zu jeder Familie. Genießt die Weihnachtszeit so, wie ihr das möchtet, aber Emil und sein Weihnachtswirbel passen wahrscheinlich in jedes Haus und werden viele Kinder begeistern.

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Rezension zu „Die Stadtgärtnerin „

„Die Stadtgärtnerin“ aus dem Ravensburger Verlag ist der erste Teil der neuen Reihe der bekannten Autorin Gina Meyer. Diese wühlt neben dem Schreiben von Büchern für alle Altersgruppen nämlich ganz gerne in der Erde, genau wie Lise, Tonis Mutter. Leider ist das in der Stadt nicht einfach realisierbar und als die beiden eine neue Wohnung finden, mit der es nur Probleme gibt, beschließt Tonis Mutter, dass sie lieber direkt aufs Land ziehen, obwohl beide es dort sehr langweilig finden.


Toni möchte alles dafür tun, dass sie in dem Mehrfamilienhaus bleiben können, indem viele verschiedene Menschen, aber eben auch Freunde von ihr wohnen. Trotz ihrer Unterschiede, setzen sich die Kinder begeistert dafür ein, aus dem alten Flachdach einen schönen Dachgarten zu machen. Aber spielen alle Hausbewohner mit oder macht ihnen gerade der Hund, der gar nicht wirklich Gurke heisst einen Strich durch die Rechnung? Und lässt sich Tonis Mutter ausgerechnet von einem Dachgarten zum Bleiben überzeugen?

Selten habe ich ein Buch gesehen, in dem vieles ganz selbstverständlich und entspannt dargestellt wird, ohne, dass es richtig großen Raum einnimmt und so die normale Diversität der Gesellschaft zeigt. Zum Beispiel sind Tonis Eltern Coparents, also Menschen, die nie ein Paar waren, sondern gemeinsam Eltern geworden sind, weil sie sich ein Kind gewünscht haben. So hat Toni nicht nur ihre Mutter, bei der sie lebt, sondern auch ihren Vater, der zusammen mit seinem Ehemann ein ebenso wichtiger Teil in ihrem Leben ist. Auch andere wirklich wichtige Themen werden angesprochen und bieten viel Gesprächspotential mit den Kinder, wie häusliche Gewalt, Leistungsdruck und Familienstreitigkeiten. Sanftere Themen werden angesprochen, wie Tierliebe, Freundschaft, Veränderungen, Geschlechterklischees, die erste Verliebtheit. Die Personen in diesem Buch sind wie in einem ganz normalen Mehrfamilienhaus mitten aus dem Leben gegriffen und zeigen viel Individualität: Wir lernen die immermüden frischgebackenen Eltern kennen, die überambitionierte Mutter, den Rentner, dessen Wohnung frei wird, weil er ins Seniorenheim zieht, die missmutige Frau mit Hund, die sich gerne beschwert, die junge Studenten-WG und noch viele mehr. Trotzdem hat es uns persönlich besonders Toni angetan, in deren Gedanken wir uns gut hineinversetzen können und die einfach eine sympathische Protagonistin ist.
Einzigartig hat „Die Stadtgärtnerin“ vor allem die tollen Tipps fürs Gärtnern gemacht, da waren wirklich schöne Ideen für Zuhause dabei und wir konnten einiges neues Wissen sammeln und tatsächlich schon umsetzen in unserem Hochbeet.

Bei der Buchmesse in Leipzig hatten wir die Möglichkeit eine musikalische Lesung mit Gina Meyer zu besuchen.  Hier konnten wir nicht nur lernen, wie unglaublich nett die Autorin ist, sondern auch, wie viel Spaß es macht, gemeinsam zu singen, auch wenn man die Lieder zu Beginn der Lesung noch gar nicht kannte. Durch die tollen Illustrationen von Daniela Kohl, die auch während der Lesung gezeigt wurden, konnte man die verschiedenen Charaktere noch intensiver kennenlernen und fühlt sich noch mehr in der Geschichte mitgenommen.


Der Untertitel des Buches „Lieber Gurken auf dem Dach, als Tomaten auf den Augen“ ist die perfekte Zusammenfassung dieser Rezension. Durch einen kleinen Stadtdachgarten lernt nicht nur Toni, sondern auch wir so viel Neues über ihre Nachbarn, über die Menschen, die so nah bei uns sind, aber über die wir so wenig wissen. Sich gegenseitig zu unterstützen, sich zu helfen, Spaß miteinander zu haben und neue Fähigkeiten zu entdecken,Mut zu haben, man selbst zu sein, es ist so viel mehr als nur ein Dachgarten, so viel mehr als nur ein Haus, so viel mehr als nur eine Geschichte.
Wir können es nur empfehlen.

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Rezension zu „Celebrity Crush“

#werbungdarezensionsexemplar

„Celebrity Crush“ ist der Auftakt einer Triologie von Kirsti Kristoffersen und diese Triologie verspricht gut zu werden.

Es geht um  Karoline mit K, 14 Jahre alt, die, anstatt die Sommerferien mit ihrer Freundin in einem coolen instatauglichem Ferienhaus zu verbringen, bei ihrer Oma auf dem Campingplatz bleiben muss, da ihre Eltern das Haus renovieren. Nach vielen negativen Gedanken, vor allem auch ob des absolut furchtbaren Internetempfangs, trifft Karoline sich auf Drängen ihrer Oma hin mit der gleichaltrigen Norah, die sich bestens auf dem Campingplatz auskennt. Zusammen erleben beide einiges, vor allem, als auch Mathias mit seiner Familie auf dem Campingplatz ankommt und die drei unzertrennlich werden. Allerdings ist dies für Karoline immer etwas schwer zu ertragen, da sie sich fast auf den ersten Blick in Mathias verliebt hat und sich fragt, ob es ihm auch so geht und ob Norah sich auch in ihn verliebt hat. Außerdem ist es sehr merkwürdig, dass Mathias einen Ferienjob in Oslo hat, bei dem er nur sehr unregelmäßig auftauchen muss.

Alles verändert sich, als plötzlich der Star Chrissy, Karolines nicht mehr ganz so heimlicher Celebrity Crush, auf dem Campingplatz auftaucht, mit Mathias Videos dreht und dieser sich in komische Ausreden verstrickt und Karoline plötzlich merkt, dass Celebritys auch nicht immer anziehend sind, wenn man sie persönlich kennenlernt, Mathias trotz des Geheimnisses aber schon.

Sommerferien, erste Liebe, heimliche Schwärmerei, Küsse, nackte Nachbarn, ein Campingplatz, gute Freunde und eine sehr coole Oma, was braucht man als Teenager mehr für den perfekten Sommerroman?

Ich würde nicht behaupten, dass dies ein unglaublich tiefgründiger Roman ist, aber das soll er gar nicht sein, denn er erzählt eine Geschichte mit einer plötzlichen Wendung, die es einen kaum erwarten lässt, dass der zweite und dritte Teil herauskommen, beide erscheinen in den nächsten Monaten und werden hoffentlich die offenen Fragen rund um Karoline und Mathias klären.


Die Autorin Kirsti Kristoffersen hat früher als Managerin für Kinder-und Jugendstars gearbeitet. Dass sie sich gut in diesem Genre auskennt, stellt sie mit diesem Debüt definitiv unter Beweis. Jugendliche fühlen sich in diesem Buch in ihrer Lebenswelt angenommen, das zeigt sich vor allem deutlich in der Thematisierung der Sozialen Medien, ihre Wirkung und unsere eigene Anpassung und im gewissen Maße auch Abhängigkeit von ihnen.


Im Allgemeinen kann ich dieses Buch für Jugendliche absolut empfehlen, vor allem, da es sehr leicht gemacht wird,  sich mit Karoline zu identifizieren und ihre Gefühle nachzuempfinden. Trotz des Twistes ist der größte Teil des Buches absolut realistisch und zeitgemäß und der Twist doch der heimliche Traum von Jedem, der schon mal einen Celebrity Crush hatte. Ich freue mich auf die nächsten Teile.

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Rezension zu „Oma Lotti und das verschwundene Kuchenrezept“

#Rezensionsexemplar

„Oma Lotti und das verschwundene Kucĥenrezept“ von Claudia und Adrian Skopal ist mal ein anderes Buch. Und das im positiven Sinne. Mit den Illustrationen von Marina Gröschel wurde ein wunderschönes Bilderbuch geschaffen, das eigentlich perfekt zum Vorlesen geeignet ist. Zumindestens wenn ihr bereit seid, am nächsten Tag zu backen.


Oma Lotti bekommt Besuch von ihren Enkelkindern und möchte dafür ihrem berühmten Schokolade-Mandarinen-Nuss-Kuchen backen. Nur leider findet sie das Rezept nicht, da ihr magisches Haus ein Eigenleben führt und gerne Dinge umräumt oder versteckt. Während der Suche erfahren wir viel über Oma Lotti, die anscheinend regelmäßig die ganze Welt bereist und da nicht nur viele Abenteuer erlebt, sondern auch vieles mit nach Hause bringt, unter anderem ein nur in Reimen sprechendes Nilpferd. Der Liebling meiner Kinder ist allerdings der Schlafekater und auch ich fühle mich diesem entspannten in den Tag hineinlebenden Wesen sehr verbunden.


Aber nicht nur der Schlafekater hat meinen Kindern gut gefallen, die Oma Lotti im Allgemeinen traf auf große Bewunderung und die vielen verschiedenen kleinen Zusatzinformationen in der Geschichte schafften wiederum ganz viele neue Gesprächsmöglichkeiten. Wirklich viele Fragen ergeben sich, zum Beispiel:

“ In welches Land möchtest du mal reisen?“, „Kann man den ganzen Tag nur reimen?“,       „Haben alle Dinosaurier Skelette?“              Oder „Was passiert wenn das magischen Haus böse auf einen ist?“
Für meinen gerade sehr nachfragendem Sohn war diese Geschichte ideal um die Insbettgehzeit sehr zu strecken, was aber vollkommen in Ordnung war. Nun muss Oma Lotti aber auch mit in den Kindergarten um heraus zu bekommen, wie seine Freunde die Fragen beantworten.

Die große Tochter, die übrigens ohne Probleme den größten Teil selbst vorgelesen hat, hatte allerdings nur einen Wunsch: Wir backen einen Schokolade-Mandarinen-Nuss-Kuchen, genau den Kuchen, dessen Rezept Oma Lotti so verzweifelt sucht. Dieses Rezept ist selbstverständlich geheim, denn wenn es jeder kennen würde, wäre es nur ein ganz normaler Schokokuchen, aber wenn ihr versprecht, das Rezept geheim zu halten, findet ihr es hinten im Buch, so einfach geschildert, dass die große Tochter es fast alleine hinbekommen hat. Nur das Hacken der Schokolade habe doch lieber ich übernommen, aber heraus kam ein wirklich sehr sehr leckerer und auch noch schneller Kuchen.

Zusammengefasst können wir dieses Nuch nur empfehlen,  vor allem für fantasievolle Kinder, denn die Geschichte ist sehr einzigartig. Mit Sicherheit auch ein schönes Ostergeschenk von einer vielleicht auch ein bisschen verrückten Großmutter? Auf jeden Fall hat das Autoren-Mutter-Sohn-Gespann etwas sehr schönes zusammen mit dem Vermes-Verlag geschaffen und für 16 Euro darf es auch bei euch einziehen.

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Rezension „Neu in Berlin“

#Rezensionsexemplar

„Neu in Berlin“  von May Oakwood ist ein Jugendbuch, das uns mit der Protagonistin Charlie bekannt macht, die ein nicht ganz standartisiertes Leben führt. Charlie ist elf Jahre alt und passionierte Schlagzeugspielerin. Beim Spielen kann sie alle Probleme, Ängste und Sorgen vergessen, geht in der Musik auf und ist ganz sie selbst. Merkwürdig findet sie nur, dass andere Menschen sie deshalb für einen Jungen halten, spricht ja schließlich nichts dagegen, dass Mädchen Schlagzeug spielen.  Leider muss Charlie wegen einem Umzug von Hannover nach Berlin nicht nur ihre Freunde aufgeben, sondern auch ihren Schlagzeuglehrer. Berlin gestaltet sich außerdem sehr schwierig: Ihre Eltern streiten sich häufiger, die Zicken in der neuen Schule machen ihr das Leben schwer, nicht einmal Lust ihr Schlagzeug zu spielen hat Charlie mehr. Und dann passiert sehr viel.

Uns hat das Buch, bis auf das Ende tatsächlich, sehr gut gefallen. Die Familienkonstellation ist sehr interessant, mit einem französischen Vater, der sehr entspannt als Lebenskünstler gilt und einer karriereorientierten Mutter, die lieber mit Vornamen angesprochen werden möchte, wächst Charlie mit zwei sehr unterschiedlichen Lebensstilen auf und die Kluft zur Mutter wächst durch den Umzug, verbessert sich allerdings im Laufe des Buches. Vor allem, da deutlich wird, welches Elternteil tatsächlich auch Charlies Wohl mitbedenkt und im Notfall immer auf ihrer Seite steht und sie unterstützt. Mit vielen Schwierigkeiten, die während der Geschichte auftauchen können sich Kinder und Jugendliche identifizieren, Trennung der Eltern, Unverständnis, Mobbing, Probleme neu zu sein. Gut ist, dass Charlie trotz einiger Zweifel einen eher selbstbewussten Charakter hat, den ihr Hund ( der im Mittelpunkt einer Nebenstory steht, dir einfach mal eingeworfen wurde, was ziemlich überraschend kam) und ihre Oma in Friesland gut unterstützen. Gerade bei ihrer Oma kann sie runterkommen. Schade ist nur, dass Oma und auch ihr Paps mit ihr vieles besprechen, was Kinder in dem Alter nicht unbedingt hören sollten, aber das ist im wahren Leben leider oft auch so. Gerade da brilliert dann Anja, Charlies Mutter sehr, da diese alles sehr kindgerecht, aber dennoch ehrlich auf den Tisch bringt.

Das Cover ist schön, die Geschichte sehr gut zum Selbstlesen geeignet, aber auch zum gemeinsamen Lesen, da einige Fragen und auch Gesprächsthema aufkommen werden, die man gleich gemeinsam besprechen kann.

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Rezension zu „Stadt der bösen Tiere, Band 1: Die Burg“

#Rezensionsexemplar

Wenn man plötzlich die Stimme einer Möwe im Kopf hört, die einen auch noch vor einem Hinterhalt rettet, dann denkt man vielleicht erst mal, dass man langsam aber sicher verrückt wirst. Genau so geht es Lizard, ein 14 Jähriges Mädchen aus Detroit, die vor allem ihre Geschwister und das Kickboxen liebt. Plötzlich bricht alles in ihrem Leben zusammen und als sie das zweite Mal von tierischen Stimmen in ihrem Kopf und Tieren im wahren Leben vor ihrem größten Konkurrenten im Boxclub gerettet wird, entscheidet sie sich dazu, den Stimmen vorerst zu vertrauen und betritt die Burg. Dort lernt sie verschiedene Tiere kennen, soll lernen mit Ihnen zu kommunizieren, aber wie wahr ist alles, was sie dort erfährt?

Die “ Stadt der bösen Tiere“ ist geschrieben von Gina Mayer und soll eine weiterführende Staffel zu „Internat der bösen Tiere“ sein. Diese Reihe kenne ich nicht, aber wir hatten beim Lesen niemals das Gefühl, sie kennen zu müssen oder etwas nicht zu verstehen. Das Buch ist im September 2023 erschienen beim Ravensburger Verlag, hat 288 Seiten und die Altersempfehlung ist ab neun Jahren.

Mit dieser Empfehlung kennen wir absolut konform, dennoch gibt es einige Dinge, die wir beim gemeinsamen Lesen besprechen mussten, auch schwierige Themen, wie Alkohlkonsum und Vernachlässigung, die meine Tochter doch etwas schockiert haben. Deswegen würde ich tatsächlich auch vorschlagen, das Buch zusammen zu lesen bis etwa zu einem Alter von 12 Jahren, aber das ist ja auch sehr abhängig von der individuellen Reife des Kindes.

Meine Tochter war vom ersten Auspacken an begeistert von dem Buch, es ist ein absoluter Eyecatcher, da das Cover durch einen bestimmten Schnitt mehrebig und absolut faszinierend ist. Dieser wunderschöne weiße Tiger mit den verschiedenfarbigen Augen steht für das Geheimnisvolle und ist ein Sinnbild für die Story. Auch ist das Buch in drei Bereiche unterteilt, dort ist es so, dass jedes Kapitel mit einem bestimmten Tierbild beginnt, jeder Bereich hat ein Teil mit Bezug zur Geschichte, was wirklich süß gemacht ist.

Spannend ist die Geschichte in jedem Fall, vor allem, da wir viele Dinge bemerkt haben, die sich später bestätigt haben und wir so immer schnell weiter lesen wollten.

Ich persönlich bin sehr angetan von dem Schreibstil der Autorin, vor allem, wie gut Gina Mayer es schafft, uns Lizard näher zu bringen und die Protagonistin in vielen Schichten darzustellen. Sie ist ein Sympathieträger und schafft es, uns so sehr mitzunehmen, dass klar ist, dass der nächste Band, der 2024 erscheinen soll, in unserem Bücherregal landet.

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Rezension: With All my Heart

Ich bin seit einiger Zeit auf der Website vorablesen registriert. Dort kann man sich für Bücher aller Art, sogar bei Vorablesen Junior extra für Kinder- und Jugendbücher, bewerben. Man schreibt einen Leseeindruck zu einer Leseprobe und dann wird ausgelost, ob man das Buch erhält. Gerade am Anfang hatte ich viel Glück. Die Bücher bekommt man dann vor dem Erscheinungstermin und rezensiert sie auf der Website und auf anderen. Dafür bekommt man Punkte, die man dann auch für ein Wunschbuch einlösen kann, dessen Gewinn dann garantiert ist. Punkte gibt es für Leseeindrücke, Rezensionen und Verlinkungen. Auch für Bücher, die man sich selbet gekauft hat und dann bei Vorablesen rezensiert. Ich spare meine Punkte immer für besondere Bücher. Eines dieser besonderen Bücher war das, das ich euch jetzt vorstellen möchte.

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Bärchenmama ist fünf Jahre alt : Erste von fünf Verlosungen

Am Samstag war es soweit, Bärchenmama ist pünktlich zum Kindertag fünf Jahre alt geworden. Fünf Jahre schreibe ich hier. Erst über das Bärchen und das Leben mit dem ersten Kind, mittlerweile über meine beiden Bärchen. Meine Texte haben sich verändert, ich habe mich verändert, der Blog hat sich verändert. Dieses Jahr habe ich es endlich geschafft, das Design so anzupassen, dass es mir wahrhaft gefällt. Weg von rosa.

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Wenn man ein Buch liest und sich in die Kindheit zurück versetzt fühlt

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Wir haben ein Buch von einer Bekannten geschenkt bekommen, einfach so. Dachte ich. Ich werde dann schon wissen warum. Okay.

Ich blätterte so in den Seiten herum und dachte plötzlich: Moment. Eine Zeichnung des Dorfes kam mir bekannt vor. Irgendwie auch die beschriebenen Personen aus dem Dorf. Und ganz bestimmt dieser Hund:

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Der kleine Süße ist Valle Müs, ein mir unbekannter stolzer Mischling, der eine wichtige Rolle im Buch spielt, aber den Neufundländer da kenne ich ganz genau :-). Dann werde ich euch mal ein paar Infos über das Buch geben, mal abgesehen davon, dass es in meinem Heimatdorf spielt.

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