Rezension:Die Tür bleibt zu! (Werbung)

Passend zum heutigen Vorlesetag möchte ich euch ein Buch vorstellen, welches wir vom Oetinger-Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen haben. Das beeinträchtigt selbstverständlich nicht unsere Meinung, denn so viel kann ich schon mal verraten: Das Bärchen liebt dieses Buch.

Die Tür bleibt zu!

Wir durften das Buch „Die Tür bleibt zu!“ lesen. Ein wunderbares Buch mit großen, farbigen und spannenden Bildern. Die Geschichte beschreibt den kleinen Kater Oskar, der im Zimmer schlafen soll, während seine Eltern abends Besuch haben. Selbstverständlich möchte er das aber gar nicht und plötzlich fallen ihm vielen Sachen ein, die er noch ganz dringend braucht, wie einen Kakao, Kuchen und noch anderes. Immer wenn er Richtung Zimmertür tappt, dann ertönt es von draußen, dass die Tür aber zu bleibt und wie durch ein Wunder öffnet sich dann die Tür seines Kleiderschrankes und das Gewünschte wird gebracht. Später erkennen wir dann den Kellner, die Köchin, die Reinigungskraft und den Musiker, die durch den Schrank Oskar das Gewünschte bringen übrigens auch wieder.  Die Texte sind sehr kurz gehalten und beinhalten viele sich wiederholende Situationen und Sätze, das liebt eine Dreijährige natürlich sehr, so konnte das Bärchen schon beim zweiten Lesen viel mitsprechen, mittlerweile kann sie das Buch alleine nacherzählen und macht das auch sehr ausdauernd und gerne für ihren Bruder. Sehr schön ist, dass vieles nicht geschrieben ist, sondern sich aufgrund der Bilder ergibt. Die Illustrationen kommen von Isabel Kreitz und sind farbenfroh und selbsterklärend. Außerdem ergeben sie viele Möglichkeiten zu erzählen, beispielsweise über dem schönen Schrank oder den Inhalt des Kinderzimmers. Da gibt es soviel Kleinigkeiten zu sehen, dass es nie langweilig wird. Ich musste meiner Tochter beispielsweise erklären, was eine Lavalampe ist, diese steht auf dem Nachttisch von Oskar.

Ich habe das Buch sehr oft genutzt (und werde es noch sehr oft nutzen) um das Bärchen ins Bett zu bringen. So konnten wir auch immer gut besprechen, was sie denn noch braucht, um einschlafen zu können. Übrigens endet das Buch wirklich sehr süß, aber das könnt ihr ja dann selbst rausfinden. Es kommt aus dem Dressler Verlag und ist für 12,99 Euro zu erwerben, vielleicht ja ein schönes Nikolausgeschenk, auf jeden Fall aber eine tolle Empfehlung für sehr neugierige,  interessierte und phantasievolle Kinder.

Wir haben dieses Mal die Möglichkeit genutzt und der Autorin des Buches, Frau Sabine Ludwig (nähere Informationen zur Autorin findet ihr hier)  ein paar Fragen gestellt. Aber nicht meine Fragen, sondern die des Bärchens und die möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

Okay, eine Frage habe ich doch  gestellt und zwar zur Idee für diese schöne Geschichte und das hier hat Frau Ludwig geantwortet : „Die Idee zu der Geschichte hatte ich vor vielen Jahren, als meine Tochter noch klein war und auch nie ins Bett fand. Ihr hab ich sie damals auch vorgelesen. Dann lag sie in der Schublade, bis ich sie rausholte und der wunderbaren Illustratorin Isabel Kreitz zu lesen gab. Die konnte sich sofort vorstellen, ein Bilderbuch daraus zu machen. Von dem Ergebnis bin ich sehr begeistert, obwohl von meinem ursprünglichen Text nicht mehr viel übrig geblieben ist.“

Ja, ich habe oben ja schon erwähnt, dass viele Bilder so selbsterklärend sind, dass es nicht viel Text benötigt und auch Nachfragen für das Kind ergibt und so eine Interaktion zwischen Vorleser und Kind entsteht.

Hier kommen die Fragen meiner Tochter.

Bärchen: „Warum heißt der kleine Kater Oskar?“

Sabine Ludwig: „Ich mag den Namen, ganz einfach. Früher gab es bei uns einen Spruch: Frech wie Oskar! Ich weiß nicht, ob man den heute noch kennt.“

Ich mag den Namen Oskar übrigens auch sehr gerne, auch wenn man ihn in letzter Zeit sehr häufig hört. In meinem Rückbildungskurs heißen zwei Babys so. Also ein sehr beliebter Name. Und komischerweise sind alle Oskars, die ich kenne auch sehr frech. Süß aber frech. Passend zu dem Spruch, der auch heute noch sehr bekannt ist. 😀 Aufgrund der Geschichte musste ich dem Bärchen versprechen, dass wir, wenn wir jemals eine andere Katze bekommen, diese auch Oskar heißen muss. Denn das ist laut meiner Tochter ein viel besserer Name für eine Katze als Kitty, der Name unserer Katze.

Bärchen: „Warum sind die Besucher alles Hunde?“

Sabine Ludwig : „Das hab nicht ich mir ausgedacht, sondern die Illustratorin Isabel Kreitz. Beim Schreiben der Geschichte hatte ich an Menschen gedacht, aber so gefällt es mir viel besser.“

Und das Bärchen liebt die Darstellung der Tiere. Ich glaube auch nicht, dass ihr die Darstellung mit Menschen so gut gefallen hätte, der Kater Oskar ist doch süß gezeichnet.

Bärchen :“ Wie alt ist Oskar? „

Sabine Ludwig :“ Drei Jahre alt, würde ich sagen. Allerdings ist ein Kater mit drei schon ausgewachsen.“

Die Antwort hat meiner Tochter besonders gut gefallen, denn Oskar ist genau so alt wie sie.  „Die Tür bleibt zu!“ wird ab vier Jahren empfohlen, ich denke, dass drei das perfekte Alter ist, meine Tochter liebt dieses Buch wirklich sehr und es wird mindestens drei Mal in der Woche gelesen und angesehen.

Vielen lieben Dank an Frau Ludwig für die Beantwortung meiner Fragen und an den Verlag für die kostenfreie Bereitstellung des Buches.

 

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