Veröffentlicht in Wir denken...

Blogfamilia 2019 – Inspiration pur

Am 18.05. sind wir mit der ganzen Familie nach Berlin gefahren. Zur Blogfamilia, DAS große Treffen für Elternblogger. Nach Berlin ist es eine knapp zweistündige Fahrt und wir waren alle aufgeregt. Ich vor allem, weil ich mir unsicher war, wie es mit dem Bärchen klappen würde, aber mittlerweile hatte ich beschlossen, alles einfach so zu nehmen, wie es kommt und den Tag zu genießen. Als wir ankamen, war das erste was wir sahen die großartigen Luftballons, das Erkennungssymbol der Blogfamilia.

Nachdem wir den kleinen Sohn mit dem Vater der Kinder verabschiedet haben (die beiden hatten eine Sightseeing Tour vor sich) sind wir rein, anmelden, für die Workshops eintragen und uns die Kinderbetreuung ansehen. Darauf hatte die Tochter aber so mal gar keine Lust, also hab ich sie mitgenommen zur Begrüßung, die leider schon zu Ende war, aber noch rechtzeitig zur Keynote von Sebastian Fitzek. „Seid Fische, die auf Bäume klettern“ ist nicht nur der Titel seines neuen Buches (anders als die bisherigen kein Thriller), sondern auch der Inhalt seiner Keynote. Er war unterhaltsam und man hing richtig an seinen Lippen. Da man von dem Saal direkt in die Kinderbetreuung sehen konnte, die auch auf dem Innenhof war, wollte das Bärchen dann allerdings schnell dort hin und ich durfte mich dann auch gleich wieder verabschieden, sodass ich noch hören konnte, dass wir uns die Intention von Kritik überlegen müssen, bevor wir Kritik von Wildfremden annehmen und umsetzen, die uns wahrscheinlich überhaupt nicht damit unterstützen möchten, sondern vielleicht sogar eigene Ziele und Ansichten verfolgen. Danach wollte ich eigentlich zu meinem ersten Workshop, allerdings entdeckte mich das Bärchen auf den Weg dahin und brauchte unbedingt erstmal eine Brezel. Mit dieser entdeckten wir bei VisitBerlin einige schöne Ausflugsziele für Familien in Berlin. Dann mit Kaffee auf dem Innenhof verliebte das Bärchen sich in das kleine Planschbecken und mir wurde klar, dass der Workshop für mich hinfällig war. Egal, dafür hatte ich ein schönes Gespräch mit Yasmin ( die Rabenmutti) und ihrer unglaublich niedlichen Tochter Marie. Marie und mein Sohn sind fast gleich alt und meine Tochter war begeistert davon, dass sie sie an die Hand nehmen konnte und mit ihr spielen durfte. Ihr Bruder wehrt das leider meistens ab.

Unterhalten konnte ich mich dann auch noch mit Anne von xmalanderssein, Janet von Kinderbuchlesen, Sari von Heldenhaushalt, Jenny von Kinderchaos und Steffi von Biber&Butzemann. Es ist so schön Menschen zu treffen, deren Interessen ähnlich sind und denen man nicht erklären muss, was bloggen bedeutet und warum man das macht.

Zum Mittagessen gab es dann allerlei Leckereien, sehr viel vegetarisch, was mich sehr gefreut hat. Das Bärchen hat außer Kartoffeln und Brokkoli alles liegen gelassen, aber wir hatten einen sehr netten Tisch mit der Rabenmutti und Nora Imlau. Das Essen haben wir früh abgebrochen und sind erstmal ein bisschen alleine spazieren gegangen, meiner Tochter waren es einfach zu viele Menschen. Ich war ein bisschen in Sorge, dass sie gar nicht mehr zurück wollte, aber die Pause tat ihr gut und wir gingen zurück. Wie viele Kinder ist meine Tochter sehr begeistert davon, geschminkt zu werden, also wurde sie am Stand der Verlagsgruppe Oetinger in einen Olchi verwandelt. Das war sehr lustig, denn vor dem großen Olchi, der herumwanderte, hatte sie Angst. Ich war dann übrigens auch überall grün und die Farbe ging aus ihren Augenbrauen erst nach zweimal Baden raus.

Wir besuchten auch noch andere Aussteller und Sponsoren, von einigen werde ich euch noch berichten. Insbesondere von Lukas und Lara auf Tour. Besonders gefreut hatte ich mich auch auf dem Phaeno Stand, unser Besuch im letzten Jahr (hier nachzulesen) war einfach zu genial! Ohne Probleme ging mein großes Mädchen zurück in die Kinderbetreuung und ich zum Vortrag von Nicole Staudinger „Raus aus der Opferrolle, rein in die Selbstmotivation“.

Im letzten Jahr hatte ich Nicole Staudinger verpasst, aber so viel tolles gehört, dass ich unbedingt dieses Jahr bei ihrem Vortrag dabei sein wollte. Und was soll ich sagen? Ich habe herzhaft gelacht, hatte Tränen im Auge und habe gesungen. Es war so perfekt, so großartig, so inspirierend. Danke.

Danach habe ich das Bärchen abgeholt, beim nächsten Workshop durfte sie dabei sein:“Bist du gestresst, oder spielst du schon?“ von Lego. Ich hatte einiges erwartet, aber einen Raum voller Kissen und Schalen gefüllt mit Lego irgendwie nicht. Wir bekamen einen kurzen Input zu einer Studie, die besagt, dass Eltern im Durchschnitt pro Tag nur 15 Minuten mit ihren Kindern spielen. Klang irgendwie zunächst schlimm, aber dann wurde mir bewusst, dass Ausflüge, gemeinsames Kochen und Backen, Basteln, Vorlesen und spazieren gehen nicht in die reine Spielzeit mit rein zählen, fand ich es nicht mehr soooo wenig. Nicht jeder Erwachsene spielt gerne mit, auch wenn das anscheinend entspannender als Yoga ist. Und oft wollen die Kinder auch lieber miteinander spielen, ohne Erwachsene. Und dann wurde uns gesagt, dass wir jetzt Zeit haben, mit unseren Kindern gemeinsam Lego zu spielen. Vielleicht ein bisschen ungünstig für die Workshopteilnehmer, die keine Kinder dabei hatten, aber das Bärchen war ganz begeistert.

Bisher hatte sie noch nie Interesse an Lego gezeigt, das hat sich danach allerdings geändert. Zwischendurch gab es eine kleine Challenge, bei der wir in Gruppen aus sechs Teilen in 15 Sekunden eine Ente bauen sollten. Tja, ohne räumliches Sehvermögen fällt mir so etwas schwer, sodass ich bei meiner Ente sogar den Schnabel vergessen hatte. Das Bärchen erzählte später sogar noch ihrem Vater, wie komisch meine Ente aussah, ganz im Gegensatz zu der von Nina von FrauPapa. Aber naja, Hauptsache wir hatten Spaß. Nach einiger Zeit fragt das Bärchen, ob sie denn bitte in der Kinderbetreuung weiter spielen dürfte und wir gingen. Als wir uns verabschiedeten und bedankten, bekamen wir ein Einsteigerset Lego geschenkt, mit dem hier jetzt täglich gespielt wird. Danke. Die Lust meiner Tochter an Lego wurde geweckt.

Mittlerweile gab es schon leckeren Kuchen, vor allem die Torte, die es zum fünfjährigen Jubiläum der Blogfamilia gab, sah einfach hervorragend aus.

Auch mein kleiner Sohn war mit seinem Vater mittlerweile vom Sightseeing zurück und die Kinder spielten zusammen im Bällebad.

Ich versuchte dann noch Nora Imlau und Katharina Saalfrank zum Thema “ #GEWALTFREIEKINDHEIT: wie wir als Eltern im Netz laut werden können – und sollten“ zu lauschen und der Anfang war wirklich gut, aber die Kinder waren gemeinsam zu viel für ihren Papa.

Das ist auch so ein Phänomen, oder? Zusammen sind Geschwister manchmal wie Hund und Katz und alleine kaum zu bändigen, auch wenn sie alleine vorher wirklich lieb und zufrieden waren. Aber okay. Beim Versuch, doch noch etwas bleiben zu können, landeten wir dann alle gemeinsam in der Kinderbetreuung und dort traf ich auf Anna von den Kinderbuchdetektiven. Ich hab mich sehr gefreut, da ich mich vorher schon gewundert hatte, sie nicht zu sehen. Lustig wurde es dann, als wir merkten, dass ich mich vorher schon einige Zeit mit ihrem Kind unterhalten hatte. Hihi. Wir konnten uns so eine Weile ganz entspannt unterhalten und dabei ganz nebenbei mitbekommen, wie toll die Mitarbeiter der Kinderbetreuung ihren Job machten. Danke Leute! Leider haben wir die Verleihung der Blogfamilia Awards verpasst, aber ganz verdient gewonnen haben:

Nina Strassner von Juramama

Sassi Niechzial von liniert-kariert

Und Anne von xmalanderssein

Herzlichen Glückwunsch!

Und eher man es sich versieht, war die Blogfamilia auch schon wieder vorbei. Die Liste der Sponsoren und andere Beiträge zur Blogfamilia findet ihr hier. Tausend Dank. Toll, dass sich immer so viele tolle Sponsoren finden, das Goodiebag wurde am nächsten Tag erstmal geplündert.

Ich konnte tollen Menschen lauschen, habe mich mit vielen unterhalten, konnte neue Erfahrungen sammeln und insgesamt hatten wir einen ganze tollen Tag. Deswegen möchte ich den Organisatoren der Blogfamilia: Laura von Heute ist Musik, Lisa von Stadt Land Mama, Christian vom Familienbetrieb, Henrike von Nieselpriem, Janni, Thomas und Thomas von Ich bin dein Vater, Alu und Konsti von Große Köpfe und Jürgen von Filterkaffeeliebe danken. Für alles.

Bis zum nächsten Jahr.

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