Rezension zu „Wichtel Emil und der Weihnachtswirbel“
#Rezensionsexemplar
Herzlich Willkommen im Dezember: Ein Monat voller Zauber, Geheimnisse und Überraschungen. Ich liebe die Dekorationen, den Glitzer, die Lichter, die Düfte und die tollen Geschmacksrichtungen, die gefühlt nur im Dezember so richtig gut schmecken. Aber am meisten liebe ich das Funkeln in den Augen meiner Kinder und zwar nicht nur bei den Geschenken unterm Weihnachtsbaum, sondern bei all den Heimlichkeiten und Besonderheiten im Dezember.
Traditionell basteln wir viel, üben Weihnachtslieder und Gedichte, besuchen den Weihnachtsmarkt, backen Kekse und trinken Punsch und heißen Apfelsaft mit Zimt.
Doch dieses Jahr erwartete meine Kinder nicht nur ein Adventskalender, sondern erst eine geheimnisvolle Baustelle und dann eine Wichteltür und ein nie sichtbarer Wichtel, der liebe Briefe schreibt.
Zur Einstimmung haben wir gemeinsam „Wichtel Emil und der Weihnachtswirbel“ gelesen. Annegret Gerleit hat hier ein wundervolles Buch in Reimform geschrieben, das erzählt, welche Aufgaben ein Wichtel so erledigen muss, bevor er über Weihnachten bei lieben Menschen einziehen und dort ein paar Späße machen kann. Die Illustrationen von Diana Kohne sind farbenfroh und auch voller kleiner Überraschungen, sodass die Kinder nicht nur die Texte wiederholen, sondern auch bei jedem neuen Lesen neue Kleinigkeiten in den Bildern entdecken. Besonders die Tiere sind einfach nur niedlich. Die Lieblinge meiner Kinder sind die Rentiere Ida und Ulf. Das Buch ist im Vermes Verlag erschienen und wir sind sehr glücklich, dass wir es testen durften, denn es stimmt so perfekt auf den Einzug eines Wichtels ein, ohne aber den Eltern dabei vorzuschreiben, was genau der Wichtel macht. So bleibt euch die komplette Kreativität und Freiheit, euren Wichtel Streiche spielen zu lassen oder Aufgaben zu geben.
Denkt bitte auch daran, dass das Ganze kein Muss ist, nicht in jedem Haus muss ein Wichtel einziehen, nur weil das grade gefühlt jeder macht und es passt auch nicht zu jeder Familie. Genießt die Weihnachtszeit so, wie ihr das möchtet, aber Emil und sein Weihnachtswirbel passen wahrscheinlich in jedes Haus und werden viele Kinder begeistern.
Wir waren gerade auf einem schönen Kindergeburtstag. Wenn wir selber feiern ist ein Highlight auf jeden Fall immer die Kinderdisko, die sich ja auch auf fast jedes Thema anpassen lässt und bis zu einem bestimmten Alter immer ein Hit ist, weil die Kinder einfach rumdaddeln können, wie sie möchten und auch wir Erwachsenen uns gefahrenlos ein bisschen zum Affen machen können. Also ich zumindestens.
Wir hatten jetzt das Glück „Disco Kinder 4 Die Kindergeburtstagsparty“ von Isa Glücklich testen zu können und haben uns in einige Lieder sehr verliebt. Das Album spielt mit bekannten Liedern, die kindgerecht umgeschrieben sind und macht einfach nur Spaß.
Mein persönlicher Liebling ist das Lied Feuerwehren, das die Melodie eine meiner liebsten Kinderserien als ich klein war aufgreift, einfach wunderschön! Meine Kinder mochten vor allem den Körperteil Blues, Der Zug hat keine Bremsen und Helikopter.
Die CD ist ein tolles Geschenk oder eine super Ergänzung für den Kindergeburtstag, vor allem im Alter von 4 bis 9 Jahren, nach unserer Einschätzung. Die Party könnt ihr auch gerne ins Auto verlegen. Oder einfach mit euren Kindern abends eine Runde gut durchtanzen, bevor die eigentliche Abendroutine beginnt.
Wer hat sich noch nicht gewünscht, seine Träume beeinflussen zu können? Im größten Alptraum einen Regenbogen erscheinen zu lassen, der alles Gruselige verschwimmen lässt? Oder genau das Abenteuer im Traum zu erleben, das man sich schon immer gewünscht hat? Finn kann genau das und in seiner Traumwelt kann er nicht nur seinem Rollstuhl, den er aufgrund eines Fahrradunfalls benutzen muss entfliehen, nein, hier schreibt er vor, wie es zu laufen hat, bis plötzlich ein fremdes Mädchen in seinem Traum auftaucht, das er nicht beeinflussen kann und ihn um seine Hilfe bittet. Nun erfährt er, wie selten seine Gabe ist und Sanja berichtet ihm von den verschiedenen Traumländern, die das Material für alle Träume liefern. Gemeinsam wollen sie Sanjas Eltern retten. Aber kann man Sanja wirklich trauen? Und was hat es mit dem Professor Barfuß und seiner Villa auf sich?
All dies erfahrt ihr im ersten Teil der Triologie „Die Traumgänger – Aufbruch nach Deseo“ von Markus Heitz. Dieses Buch ist 2024 bei Gulliver in der Verlagsgruppe Beltz erschienen. Meine Kinder sind sehr begeistert von der magischen Welt, in die sie hier eintauchen konnten. Gerade das Thema Träumen ist ja für viele Menschen sehr wichtig, es wird viel darüber gerätselt und Interpretation gesucht. Kinder können in ihren Träumen ihre gesamten Fantasien durchleben und in diesem Buch durchlebt man die von dem absolut sympathischen Protagonistin Finn. Viel Geheimnisvolles und mystisches begegnete uns und schaffte es, dass das Buch immer spannend blieb und man immer wieder überrascht wurde. Wir freuen uns schon sehr auf die Fortsetzungen, denn viele unserer Fragen blieben ungeklärt, genau das sollte ein gutes Kinderbuch schaffen und zum Weiterlesen anregen. Sehr vorteilhaft ist, dass es nicht zu lang und ausufernd ist und somit auch perfekt für Leseanfänger geeignet.
Idefix und die Unbeigsamen ist eine Comicreihe basierend auf der dazugehörigen TV Serie, die wiederum von den Charakteren her auf den Abenteuern von Asterix dem Gallier basiert. Ich kann zwar nur für mich sprechen, aber mein Liebling aus Asterix war immer der schlaue und treue Hund Idefix.
Dieses Buch mit dem Untertitel „Zoff auf dem Forum“ ist 2024 bei Egmont BÄNG! Comics erschienen und dreht sich wie die Serie um Idefix und seine unbeugsamen Freunde, die gemeinsam dafür sorgen wollen, dass Lutetia nicht ganz von den Römern besetzt wird und, dass Monalisa, die Katze des Generals Labienus, die im Palast lebt, mit ihren untergebenen Hunden nicht die Vorherrschaft gewinnt. Die Unbeugsamen, angeführt von Idefix sind eine wirklich sehr bunte Truppe aus verschiedenen Tieren. Besonders gefallen haben uns hier die Bulldogge Dertutnix und die wirklich schlaue und einfallsreiche Katze Sardine. In diesem Band geht es darum, dass Dertutnix einige andere Vorstellungen hat als Idefix, vor allem, wenn bei Streitigkeiten mit Römern oder römischen Tieren Würstchen jeglicher Art involviert sind. Darunter leidet ihre Freundschaft, gefährlich wird es sogar, als eine Falle dafür sorgen soll, die Unbeugsamen für immer zu trennen. Aber zum Glück halten Freunde immer zusammen, auch, wenn sie sich eigentlich gerade streiten.
Es sind schon ein paar Bände erschienen. Besonders gut hat uns dieser mit dem Titel „Flatterhafte Jugend“ gefallen. Neben den regulären Unbeugsamen, wie natürlich Idefix, Dertutnix, Turbine, Sardine und Weissnix, spielt in diesem Teil Astmatix eine besondere Rolle. Astmatix ist eine sehr alte Taube, der sich in Lutetia besser auskennt als jeder andere. Außerdem hat er eine große Vorliebe für Brot, sodass er sehr betroffen und verärgert ist, als die Römer die rote Mühle abreißen wollen, um dort ein Gerichtsgebäude zu bauen. Als die Unbeugsamen sich Gedanken dazu machen, ist Astmatix nicht mehr aufzuhalten, nur sein Alter hindert ihn daran, sich mit den Römern direkt anzulegen, also bittet er den Uhu Weissnix um Hilfe. Dieser unterstützt ihn mit einem Trank, aber wie mit fast allen seinen Tränken geht etwas schief und Astmatix wird immer jünger und jünger. Dennoch kann er sich auf seine Freunde bei den Unbeugsamen verlassen und so nimmt die Geschichte ihren Lauf.
Die Reihe ist für Erstleser ausgelegt und dafür auch gut geeignet. Sie sind perfekt zum Selbstlesen geeignet, aber mehr Spaß macht es, sich gemeinsam mit den Tieren in die Abenteuer zu stürzen und die wunderschönen Illustrationen zu betrachten. Definitiv ein super Mitbringsel für abenteuerlustige Kinder und eine absolute Empfehlung von uns.
„Die Stadtgärtnerin“ aus dem Ravensburger Verlag ist der erste Teil der neuen Reihe der bekannten Autorin Gina Meyer. Diese wühlt neben dem Schreiben von Büchern für alle Altersgruppen nämlich ganz gerne in der Erde, genau wie Lise, Tonis Mutter. Leider ist das in der Stadt nicht einfach realisierbar und als die beiden eine neue Wohnung finden, mit der es nur Probleme gibt, beschließt Tonis Mutter, dass sie lieber direkt aufs Land ziehen, obwohl beide es dort sehr langweilig finden.
Toni möchte alles dafür tun, dass sie in dem Mehrfamilienhaus bleiben können, indem viele verschiedene Menschen, aber eben auch Freunde von ihr wohnen. Trotz ihrer Unterschiede, setzen sich die Kinder begeistert dafür ein, aus dem alten Flachdach einen schönen Dachgarten zu machen. Aber spielen alle Hausbewohner mit oder macht ihnen gerade der Hund, der gar nicht wirklich Gurke heisst einen Strich durch die Rechnung? Und lässt sich Tonis Mutter ausgerechnet von einem Dachgarten zum Bleiben überzeugen?
Selten habe ich ein Buch gesehen, in dem vieles ganz selbstverständlich und entspannt dargestellt wird, ohne, dass es richtig großen Raum einnimmt und so die normale Diversität der Gesellschaft zeigt. Zum Beispiel sind Tonis Eltern Coparents, also Menschen, die nie ein Paar waren, sondern gemeinsam Eltern geworden sind, weil sie sich ein Kind gewünscht haben. So hat Toni nicht nur ihre Mutter, bei der sie lebt, sondern auch ihren Vater, der zusammen mit seinem Ehemann ein ebenso wichtiger Teil in ihrem Leben ist. Auch andere wirklich wichtige Themen werden angesprochen und bieten viel Gesprächspotential mit den Kinder, wie häusliche Gewalt, Leistungsdruck und Familienstreitigkeiten. Sanftere Themen werden angesprochen, wie Tierliebe, Freundschaft, Veränderungen, Geschlechterklischees, die erste Verliebtheit. Die Personen in diesem Buch sind wie in einem ganz normalen Mehrfamilienhaus mitten aus dem Leben gegriffen und zeigen viel Individualität: Wir lernen die immermüden frischgebackenen Eltern kennen, die überambitionierte Mutter, den Rentner, dessen Wohnung frei wird, weil er ins Seniorenheim zieht, die missmutige Frau mit Hund, die sich gerne beschwert, die junge Studenten-WG und noch viele mehr. Trotzdem hat es uns persönlich besonders Toni angetan, in deren Gedanken wir uns gut hineinversetzen können und die einfach eine sympathische Protagonistin ist. Einzigartig hat „Die Stadtgärtnerin“ vor allem die tollen Tipps fürs Gärtnern gemacht, da waren wirklich schöne Ideen für Zuhause dabei und wir konnten einiges neues Wissen sammeln und tatsächlich schon umsetzen in unserem Hochbeet.
Bei der Buchmesse in Leipzig hatten wir die Möglichkeit eine musikalische Lesung mit Gina Meyer zu besuchen. Hier konnten wir nicht nur lernen, wie unglaublich nett die Autorin ist, sondern auch, wie viel Spaß es macht, gemeinsam zu singen, auch wenn man die Lieder zu Beginn der Lesung noch gar nicht kannte. Durch die tollen Illustrationen von Daniela Kohl, die auch während der Lesung gezeigt wurden, konnte man die verschiedenen Charaktere noch intensiver kennenlernen und fühlt sich noch mehr in der Geschichte mitgenommen.
Der Untertitel des Buches „Lieber Gurken auf dem Dach, als Tomaten auf den Augen“ ist die perfekte Zusammenfassung dieser Rezension. Durch einen kleinen Stadtdachgarten lernt nicht nur Toni, sondern auch wir so viel Neues über ihre Nachbarn, über die Menschen, die so nah bei uns sind, aber über die wir so wenig wissen. Sich gegenseitig zu unterstützen, sich zu helfen, Spaß miteinander zu haben und neue Fähigkeiten zu entdecken,Mut zu haben, man selbst zu sein, es ist so viel mehr als nur ein Dachgarten, so viel mehr als nur ein Haus, so viel mehr als nur eine Geschichte. Wir können es nur empfehlen.
„Oma Lotti und das verschwundene Kucĥenrezept“ von Claudia und Adrian Skopal ist mal ein anderes Buch. Und das im positiven Sinne. Mit den Illustrationen von Marina Gröschel wurde ein wunderschönes Bilderbuch geschaffen, das eigentlich perfekt zum Vorlesen geeignet ist. Zumindestens wenn ihr bereit seid, am nächsten Tag zu backen.
Oma Lotti bekommt Besuch von ihren Enkelkindern und möchte dafür ihrem berühmten Schokolade-Mandarinen-Nuss-Kuchen backen. Nur leider findet sie das Rezept nicht, da ihr magisches Haus ein Eigenleben führt und gerne Dinge umräumt oder versteckt. Während der Suche erfahren wir viel über Oma Lotti, die anscheinend regelmäßig die ganze Welt bereist und da nicht nur viele Abenteuer erlebt, sondern auch vieles mit nach Hause bringt, unter anderem ein nur in Reimen sprechendes Nilpferd. Der Liebling meiner Kinder ist allerdings der Schlafekater und auch ich fühle mich diesem entspannten in den Tag hineinlebenden Wesen sehr verbunden.
Aber nicht nur der Schlafekater hat meinen Kindern gut gefallen, die Oma Lotti im Allgemeinen traf auf große Bewunderung und die vielen verschiedenen kleinen Zusatzinformationen in der Geschichte schafften wiederum ganz viele neue Gesprächsmöglichkeiten. Wirklich viele Fragen ergeben sich, zum Beispiel:
“ In welches Land möchtest du mal reisen?“, „Kann man den ganzen Tag nur reimen?“, „Haben alle Dinosaurier Skelette?“ Oder „Was passiert wenn das magischen Haus böse auf einen ist?“ Für meinen gerade sehr nachfragendem Sohn war diese Geschichte ideal um die Insbettgehzeit sehr zu strecken, was aber vollkommen in Ordnung war. Nun muss Oma Lotti aber auch mit in den Kindergarten um heraus zu bekommen, wie seine Freunde die Fragen beantworten.
Die große Tochter, die übrigens ohne Probleme den größten Teil selbst vorgelesen hat, hatte allerdings nur einen Wunsch: Wir backen einen Schokolade-Mandarinen-Nuss-Kuchen, genau den Kuchen, dessen Rezept Oma Lotti so verzweifelt sucht. Dieses Rezept ist selbstverständlich geheim, denn wenn es jeder kennen würde, wäre es nur ein ganz normaler Schokokuchen, aber wenn ihr versprecht, das Rezept geheim zu halten, findet ihr es hinten im Buch, so einfach geschildert, dass die große Tochter es fast alleine hinbekommen hat. Nur das Hacken der Schokolade habe doch lieber ich übernommen, aber heraus kam ein wirklich sehr sehr leckerer und auch noch schneller Kuchen.
Zusammengefasst können wir dieses Nuch nur empfehlen, vor allem für fantasievolle Kinder, denn die Geschichte ist sehr einzigartig. Mit Sicherheit auch ein schönes Ostergeschenk von einer vielleicht auch ein bisschen verrückten Großmutter? Auf jeden Fall hat das Autoren-Mutter-Sohn-Gespann etwas sehr schönes zusammen mit dem Vermes-Verlag geschaffen und für 16 Euro darf es auch bei euch einziehen.
Die große Tochter wurde eingeschult. Schon vor vier Wochen. Und ich hätte nie gedacht, wie sich unser Leben seitdem so sehr ändern kann. Aber halt, darüber soll es heute nicht gehen. Heute möchte ich euch Bilder zeigen, Ideen und Anregungen, ein paar Aufreger vielleicht, mal schauen. Wichtig ist mir, dass das unser Weg ist, die Einschulung zu feiern, den Schulbeginn unserer Großen zu begehen, das kann und soll bitte jeder so handhaben, wie er oder sie es will!
Outfit zur Einschulung
Den Ranzen haben wir letztes Jahr sehr günstig bekommen, da er aus dem Sortiment geht, es war genau der, der der Tochter auf einer Messe perfekt gepasst hatte, von Schoolmood. Der Ranzen hat wirklich viele Vorteile, vor allem aber passt und sitzt er auch bei einem großen Kind gut. Die Haare wollte ich eigentlich richtig kunstvoll hochstecken oder flechten, im Endeffekt haben wir uns für offene Locken mit einfacher Drehung entschieden. Kleid und Schuhe sind im gleichen Blauton wie Ranzen und Schultüte und im Schmetterlingsdesign.
Schultüte
Apropos Schultüte. Meine Freundin hat sich beim Nähen selbst übertroffen, sie ist wunderschön geworden und ich hatte dann wirklich viel Spaß beim Füllen. Ja, mir ist klar, dass ich sie sehr hoch binden musste, aber der Esel hat anders überhaupt nicht gehalten. Und diesen Esel hat sie sich sehr gewünscht. Was alles so in die Schultüte kommen kann, das hab ich hier schon mal verbloggt.
Einschulungsfeier in der Schule
Dann sind wir morgens um kurz vor neun zur Schule gegangen, die Tochter an der Hand ihres Opas. Meine Eltern konnten mit, coronabedingt war die Anzahl der Teilnehmer natürlich begrenzt. Auf dem Schulhof konnte man dann Fotos von einer Fotografin machen lassen, ein Teil der Erlöses aus dem Verkauf geht an die Schule und die Fotos der Tochter, aber auch die von uns als Familie, sind sehr schön geworden. Dann nahm die Große vorne auf einer Bank Platz bei ihren neuen Klassenkameraden und es begann. Ein Vater spielte Musik auf der Gitarre mit toller Begleitung, die die Kinder zum Mitmachen animierte, der Schulleiter hielt eine gute, kurzweilige Rede, die Kinder wurden nach vorne gerufen und gingen mit ihrer Klassenlehrerin zur Probestunde in den Klassenraum. Die Eltern und Begleiter verließen dann den Schulhof, gingen nach vorne zum Tor, nach 25 Minuten kamen die Kinder wieder raus, erhielten ihre Schultüten und das Klassenfoto wurde gemacht. Inklusive kleinem Drama, da die Eltern eines Schülers wohl die Zeit falsch eingeschätzt haben und mitsamt der Schultüte weg waren. Die Kinder hatten von der Klassenlehrerin und der Hortnerin süße kleine Geschenke, Blumen und persönliche Worte bekommen, das war wirklich sehr schön! Überraschenderweise für mich hab ich nicht geweint. Ich hätte es erwartet und war darauf vorbereitet. Aber nein. Ich fand es einfach nur schön.
Rummelspiele
Zuhause haben wir dann noch ein paar Familienfotos gemacht und dann ging es schon zu meinen Eltern, auf deren Hof wir gefeiert haben. Letzte Luftballons wurden mit Helium gefüllt, einer dann auch gleich noch vom Baum gerettet. Die Spiele wurden aufgebaut mithilfe der Kinderbetreuung, die ich extra für den Tag besorgt hatte. War super. Die beiden haben die Rummelspiele geleitet, Tickets und später auch Preise ausgegeben, das T-Shirt bemalen vorbereitet und die Glitzertattoos gemacht. Insgesamt waren 15 Kinder im Alter von 1- 9 Jahren da und trotzdem war es total entspannt und ruhig, obwohl es zwischendurch immer wieder ordentlich geregnet hat. Zur Beschäftigung hatten wir, wie von der Tochter gewünscht, Rummelspiele: Unter anderem Dosen werfen, Enten angeln, Rasendart, Schaukeln, Trampolin, Sack Hüpfen, Eierlauf und Zielwerfen. Für Gewinne gab es Tickets die später in Preise umgetauscht werden konnten. Die Preise hatte ich über einen langen Zeitraum gesammelt, kostenlos bekommen oder sehr günstig gekauft. Die Kinder waren natürlich sehr begeistert.
Dekoration Einschulung
Die Dekoration war recht einfach. Ich hatte nur ein paar Girlanden, ein paar Fotos und Heliumballons, die die Kinder später mit nach Hause nehmen konnten. Die Tische waren mit einer pinken Decke bedeckt, darauf dann bemalbare Tischdecken von malmichbunt. Wir hatten direkt welche zur Einschulung, aber auch das Pummeleinhorn, Rätsel und Bibi und Tina. Dann hatte ich bei Ikea unglaublich günstig die roten Blumentöpfe bekommen, dort Perlen reingekippt und Stifte reingesteckt. Im Allgemeinen haben wir versucht viel wiederverwendbar zu nutzen. Die Stifte sind jetzt in meiner Schule, Blumentöpfe verteilt, über das abgewaschene Geschirr hat sich die Kita gefreut und so weiter.
Kuchen zur Einschulung
Die Gäste kamen dann zum Kaffee alle eingetrudelt und es gab Eis und Torte. Leider habe ich von unserem Eisbuffet mit Metallwanne, fünf Sorten Eis, Saucen und vielen verschiedenen Toppings kein Foto gemacht. Sah aber gut aus und war lecker. Eine Torte hatten wir bestellt, den Rest selbst gemacht, alles mit viel Obst und sehr frisch!
Abendessen
Wenn wir schon beim Essen sind, zum Abendbrot hat mein Vater stundenlang über der Feuerschale ein sehr beliebtes Gulasch gekocht, es gab gegrillte Würstchen (ja, auch von meinem armen Vater gegrillt, der sich aufgrund des Regens draußen dann spontan einen Unterstand gebaut hat), Salate und ich hatte bei der Mutter einer Freundin Brot- und Brötchenplatten bestellt, die hübsch und lecker waren. Am nächsten Tag zum Aufräumen gab es dann die Reste, aber viel war nicht übrig.
Candy Bar und Gästebaum
Natürlich gab es eine Candy Bar mit den liebsten Süßigkeiten und Snacksder Tochter, auf einem selbst restaurierten Wagen und ein Gästebuch. Dieses Mal in Form eines von der Tochter und mir gestalteten Baumes. Der steht jetzt mit ganz vielen Herzen in ihrem Zimmer.
Geschenke zur Einschulung
Die Tochter hat sehr viele wunderbare, tolle Geschenke bekommen, wunderbar abgesprochen und/oder durchdacht. Danke euch allen dafür! Der Zuckertütenbaum ist ein traditionelles Geschenk in meiner Familie und auch noch nicht ausgepackt, sondern er steht noch genau so auf dem Schreibtisch. Alle anderen Geschenke wurden am nächsten und übernächsten Tag sorgsam ausgepackt und bewundert. Und auch schon verwendet, da viel praktisches dabei war, wie Sporttasche, Trinkflasche, aber auch Süßes, Spielzeug, Lernspiele, Tonies, Freundebuch und und und. So schön!
Aber das schönste an dem Tag ihrer Einschulung der Tochter für sie war nicht die Schultüte oder der Ranzen, beides hat sie den Tag das erste Mal auf eigenem Wunsch gesehen oder die Geschenke, sondern nach ihrer Aussage der tolle Tag mit ihren Freunden und ihrer Familie. Nach den letzten 1,5 Jahren eine etwas größere Feier mit allen die ihr wichtig sind. Wunderbar. Und bevor jemand meckert: selbstverständlich waren alle Anwesenden geimpft oder getestet.
Erste Hausaufgabe
Am Sonntag haben wir dann aufgeräumt, Reste gegessen, Geschenke ausgepackt, die erste Hausaufgabe erledigt, den Schulranzen gepackt, die Materialien hatte ich natürlich vorher alle besorgt, mit dem Namen beklebt und so weiter, gebadet und nach einem aufregenden Wochenende ging es ins Bett. Ich danke allen fürs Dasein, Helfen und Teil dieses schönen Festes und der Erinnerung für meine Tochter sein. Ein Bericht über die ersten Schultage und die Umstellung folgt.
Wie feiert ihr die Einschulung, was ist euch wichtig?
Ganz spontan habe ich gerade beschlossen, animiert von Alu von „Große Köpfe“ (unbedingt rein schauen) 30 schöne Momente vom Juni am 30. des Monats aufzuschreiben. Vielleicht auch, weil ich momentan viele negative Momente und Erinnerungen im Kopf habe und meinen Blickwinkel ändern muss. Fangen wir einfach mal an.
1. Wir hatten einen wundervollen Tag am See.
2. Meine Haare sind wieder bunt.
3. Es gibt wieder überall leckere Wassermelone.
4. Die Tochter trägt fast nur noch zwei geflochtene Zöpfe und sieht unglaublich niedlich aus.
5. Meine Tomatenpflanzen sind angewachsen.
6. Die Tochter hatte einen schönen Abschied von ihrer Vorschulgruppe und für jedes Bald-Schulkind eine kleine Überraschung gebastelt.
7. Die neue Erzieherin des Sohnes wird die ehemalige Erzieherin der Tochter.
8. Die Tochter ist gut in der neuen Kita Gruppe angekommen.
9. Wir hatten einen wunderschönen Kindertag im Zoo.
10. Wir könnten Freunde treffen.
11. Ich hatte einen schönen Tag mit meinen Kollegen.
12. Ich konnte den ganzen Monat arbeiten.
13. Ich konnte das erste Mal seit langer Zeit alleine mit meiner Mutter einen Eiskaffee trinken.
14. Der Wasserspielplatz ist wieder in Betrieb.
15. Ich war anbaden.
16. Der Sohn kuschelt momentan gerne und viel.
17. Es gab leckere Eisbecher.
18. Alle Geburtstagsgeschenke für den Sohn im Juli sind da.
19. Ich konnte ein paar Stunden ohne Kinder bummeln gehen.
20. Ich habe eine wichtige und gute Weiterbildung abgeschlossen.
21. Wir haben Unmengen an Erdbeeren gegessen.
22. Die Tochter hat einen Milchschneidezahn verloren und lächelt jetzt lückenhaft.
23. Wir haben einen schönen Blumenkranz geflochten.
24. Ich habe zwei tolle Menschen miteinander bekannt gemacht.
25. Zwei tolle Pakete von Blogfamilia und Styleranking sind überraschend angekommen.
26. Ich wurde zur Elternratsvorsitzenden gewählt.
27. Ich habe die Erfahrung gemacht, wie befreiend weinen sein kann.
28. Meine Kinder sind Wasserratten, genau wie ich.
29. Wir haben eine tolle Überraschung von Buchberlinkids gewonnen und ganz viel neuen Lesestoff.
30. Meine Familie ist immer füreinander da. ♥
Okay. Es war nicht ganz so einfach, aber trotzdem schön. Was waren eure schönsten Momente im Juni?
Am vorletzten Wochenende wurde ich so oft überrascht, dass es einige meiner Ansichten grundlegend geändert hat. Wir waren eingeladen in Wolfsburg mit ein paar anderen wundervollen Bloggerfamilien und dieser Einladung sind wir nur zu gerne nachgekommen, aber ich fang einfach mal von vorne an. Lasst euch nur gesagt sein, dass es in diesem Beitrag ein paar tolle Ideen und Anregungen für ein spannendes und trotzdem entspannendes Familienwochenende geben wird und auch eine Verlosung…♥
Natürlich habe ich gestern mal wieder den Familienmoment der lieben Küstenmami verpasst, die davon schrieb, wie der große Bruder der kleinen Schwester hilft. So süß! Ich lag gestern von 22:00 Uhr bis circa 22:30 Uhr im Zimmer des Bärchens, bis sie dann eingeschlafen ist und führte danach noch ein wichtiges Telefonat mit meinem besten Freund. Danach war ich zu kaputt um auch nur den Laptop hochzufahren, deswegen gibt es unseren Familienmoment halt heute mal.