… Und eigentlich kann ich genau das auch noch immer nicht glauben. Immer wenn ich aufwache, bin ich total überrascht über das meckernde Kleine da an meiner Seite.

Aber was gibt es denn jetzt neues?
… Und eigentlich kann ich genau das auch noch immer nicht glauben. Immer wenn ich aufwache, bin ich total überrascht über das meckernde Kleine da an meiner Seite.

Aber was gibt es denn jetzt neues?
Ich bin kaputt.
Okay, vielleicht sollte ich einen Blogpost nicht so anfangen. Vielleicht sollte ich darüber schreiben, wie großartig es ist, jetzt zwei Kinder zu haben. Wie toll sich das Bärchen als große Schwester ist und wie gut alles läuft.

Manchmal ist das auch so, aber nicht immer.
Jetzt ist das Babybärchen tatsächlich schon über drei Wochen alt. Und ja, vielleicht stellt sich gerade eine kleine Routine ein. Keine besonders gute, aber eine Routine. Zu dieser Routine gehört, dass wir jeden Morgen zu spät in die Kita des Bärchens kommen, weil das Bärchen morgens nicht aufstehen will und lieber bei uns bleiben möchte. Haben wir probiert, wenn sie dann zuhause bleiben darf, wird ihr sehr schnell langweilig, weil sich nun mal nicht alles nach ihr richten kann, da ihr Brüderchen auch gestillt und gewickelt werden muss. Zu der Routine gehört auch, dass das Babybärchen immer zwischen 12:00 und 15:00 Uhr wach ist und am liebsten gestillt und im Kinderwagen herumgeschoben werden möchte. Nix mit Mittagsschlaf also. Dabei hatte ich mich gerade darauf schon so gefreut.
Es tut mir Leid, dass ich mich erst jetzt melde, aber dafür mit sehr guten Neuigkeiten: Seit fast einer Woche ist das Bärchen eine große Schwester, unser Bärenbaby ist geboren!

Wir hatten leider nicht den besten Start, aber ich bin noch nicht so weit, einen Geburtsbericht zu schreiben ohne zu Weinen, mein Hormonhaushalt ist sehr durcheinander. Kurz gesagt musste das Bärenbaby zwei Tage zur Beobachtung auf die Intensivstation und ebendiese beiden Tage konnte ich mich vor Schmerzen nicht bewegen. Aber jetzt geht es uns beiden gut, wir durften sogar schon einen Tag früher nach Hause als nach einem Kaiserschnitt üblich.
Hier zu Hause versuchen wir gerade eine Art Routine zu entwickeln, vor allem um dem Bärchen die neue Situation zu erleichtern. Sie ist so niedlich zu ihrem Bruder, kuschelt und küsst ihn ununterbrochen und möchte überall dabei sein. Sie muss nächste Woche noch nicht in die Kita, sondern darf die Zeit mit ihrem Bruder genießen.
Die nächsten Tage wird es wieder mehr zu lesen geben.
Jetzt sitze ich hier alleine im Krankenhaus und denke darüber nach, wie es bei dem Bärchen war. Vielleicht war es damals ganz gut, dass noch jemand mit im Zimmer lag, da konnte man sich etwas Zeit vertreiben. Obwohl es dann mit drei Mamas und zwei Babys doch etwas zu laut und wuselig würde, aber naja. Jetzt könnte höchstens noch eine Mama mit rein, aber der Kreißsaal ist leer und das Babyzimmer steht voller leerer schon mit Sachen (Windeln, Feuchttuecher, Creme) bestückter Beistellbetten, die darauf warten benutzt zu werden.
Die Station ist außergewöhnlich still. Vielleicht ja die Ruhe vor dem Sturm?
Die Liebe Hebamme, die das Bärchen mit auf die Welt gebracht hat, hat leider heute Dienst. Sie erinnert sich sogar an mich (Du bist die, die ein bisschen zu viele Hormone geschnuppert hat, nicht wahr) und irgendwie hätte ich sie morgen gerne dabei gehabt.
Morgen endet meine zweite und eigentlich auch letzte Schwangerschaft. Ich bin sehr gespannt auf das Baby und frage mich oft, ob wir das dann auch alles so hinkriegen. Aber wird schon.
Erstmal freue ich mich darauf, den Bauchzwerg kennen zu lernen und hoffe, dass die Schmerzen danach dich Im Rahmen halten.
Bis bald ihr Lieben!
Ich habe es erfolgreich geschafft, heute den letzten Termin meines Geburtsvorbereitungskurses zu verpassen. Ich glaube, dass ich ungefähr in der Zeit dem Bärchen den Pony geschnitten habe, sie konnte so langsam nämlich nichts mehr sehen und fing schon an zu schnauben wie ein Pferd.
„Mein Geburtsvorbereitungskurs und ich- Keine Erfolgsgeschichte“ weiterlesen
Ich weiß, dass ich lange nichts von mir hören lassen habe. Die letzten Wochen waren anstrengend, schlaflos und ich war öfter verzweifelt. Fast immer war das Bärchen sehr lange wach und sobald ich den Laptop aufgeklappt habe, wollte sie Tasten drücken. Da ich mir sehr sicher war, dass ihr nicht nur „dhmgjdnsdiohbjm,jfzjsn“ lesen möchtet, war an bloggen nicht zu denken. Oft war ich schon froh, wenigstens meine Mails gecheckt zu haben, bevor ich wo ich war und lag auch eingeschlafen bin.
Aber heute möchte ich euch etwas besonderes mitteilen, etwas, dass unser Leben verändern wird:

Das Bärchen wird jetzt 13 Monate alt und ich bin ständig überrascht, was sie alles schon kann. Sie überrascht uns jederzeit mit einem neuen Wort oder einer neuen Fähigkeit. Und ein paar der Sachen möchte ich euch gerne sagen:
So, ein kleiner Überblick über mein kleines Kleinkind, das immer größer wird.
So, diese Woche erreichte uns ein wunderschönes Paket. Was ich euch bisher nicht erzählt hab, Anfang des Jahres habe ich einen Geschichtenwettbewerb von TOMY ( bereits berichtet von der Marke hab ich hier und von Lamaze direkt hier) gewonnen, bei dem eine Kurzgeschichte um eine Lamaze-Spiel-Plüsch-Figur erzählt werden sollte, die dann als hübsches Lamaze Stoffbuch gedruckt wird. Ich hab gewonnen. 🙂
Was hatte ich mich gefreut. Und im Juni etwa wird das Buch fertig sein und dann auch im Internet zu kaufen sein. Ich hatte mich darauf eingestellt, dass ich dann ein Exemplar zugeschickt bekomme, denn für mich ist allein die Tatsache, dass ich dem Bärchen später das Buch zeigen und erzählen kann, dass die Geschichte von mir ist, der größte Gewinn. Und dann bekam ich vor Kurzem eine Mail, dass mir, um die Wartezeit zu verkürzen, ein Produktpaket zugeschickt wird.
Juhuu! Und dieses ist perfekt für uns:
Mein Urlaub ist zu Ende. Morgen heißt es wieder um fünf aufstehen (da das ja nun auch des Bärchens Zeit ist diese Woche auch, aber man konnte sich ja noch mal zusammen hinlegen) und arbeiten! Meine Jugendlichen kommen erst am Mittwoch wieder, da hab ich Zeit für Elterngespräche, Vorbereitung und sonst noch alles, was gerne mal liegen bleibt. Eigentlich hätte ich aber gerne Urlaub vom Urlaub. Irgendwie war in der letzten Woche jeder Tag verplant. Mein Mann hat spontan Besuch über drei Tage von seinem besten Freund bekommen, ich hatte meine ehemalige Krabbelgruppe zu Besuch (von da auch die schönen Tulpen oben), meine Cousine kam und backte mit mir und eine sehr gute Freundin kam mit ihrer Tochter. Das ist nur eine Auswahl. Aber nicht falsch verstehen, es war wunderbar! Es war großartig Zeit zu haben sich mal wieder mit allen zu treffen und zu bestaunen, wie groß all die Kinder geworden sind. Es hat Spaß gemacht auch mal wieder Zeit zum Backen und Kochen zu finden und ganz viel Zeit mit dem Bärchen zu verbringen, das jetzt munter krabbelnd unsere Wohnung unsicher macht. Und natürlich mit dem Bärchenpapa, der mich immer wieder zum Lachen bringt, mich aber mit dem Elektrofahrrad, das er sich gerne kaufen möchte auch bald in den Wahnsinn treibt.