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Krippe, Arbeit, Geburtstag und mehr

Der Eine oder Andere mag sich gestern vielleicht gewundert haben, warum ich gestern nichts geschrieben habe. Ich wollte nicht.  Meine Arbeit hat mich gestern so aufgewühlt und wütend gemacht, dass ich nicht in der Lage war, darüber irgendetwas positives zu sagen, außerdem wurde uns eine Wohnungsbesichtigung kurzfristig abgesagt, da die Wohnung bereits vermietet ist und all das hat mir gestern die Laune vermiest. Zwar konnte mich das friedlich im Innenhof der Kita im Liegebuggy schlafenden Bärchens ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert, dass dann auch den ganzen Tag dort blieb, aber abends, als das Bärchen im Bett war, kam der ganze Frust wieder hoch und ich wollte keinen bitterbösen Beitrag schreiben.

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Mein erster Arbeitstag und des Bärchens erster Krippentag

So, es ist geschafft, wir sind wieder zuhause, das Bärchen schläft völlig ermattet im Kinderbettchen, ich hab gerade noch den Brei für diese Woche gekocht (Süßkartoffel-Zuccini) und widme mich jetzt diesem Beitrag.

Heute morgen hat der Bärchenpapa meinen Wecker ausgemacht, ich bin aber noch rechtzeitig selbst aufgewacht. Mich selber fertig machen, den Trockner ausräumen, das Essen und Trinken für die Krippe vorbereiten, alles fix gemacht. Dem Bärchenpapa nochmal erklärt, was das Bärchen wann bekommt, damit er es der Erzieherin erklären kann. Dann war das Bärchen auch langsam wach und wurde in aller Ruhe gestillt. Dann tausendmal geküsst, frisch gemacht und angezogen. Und dann musste ich los. Tränchen weggedrückt, Bärchen geknuddelt, Bärchenpapa geküsst und los. Musik im Auto laut und zur Arbeit gefahren. Neue Arbeit und Teilnehmer kennengelernt, mal gucken, was das so wird. Nur einmal den Bärchenpapa angerufen um zu fragen ob das Hinbringen geklappt hat. Natürlich ohne Probleme, das Bärchen hat sich tota gefreut die anderen Kinder zu sehen.

Nach der Arbeit gleich zur Kita, total aufgeregt und nervös. Und dann saß das Bärchen in ihrem Buggy, beobachtete die anderen Kinder, war total entspannt. Plötzlich sieht sie mich, fängt an zu weinen, ich nehm sie hoch, sie kuschelt sich sofort an mich und gluckst freudestrahlend! ERleihterung auf meine Seite. Die Erzieherin erzählt, dass sie ihre abgepumpte Milch getrunken hat (als sie eigentlich ihren Getreide-Obst-Brei kriegen sollte, die Milch war nur für den Notfall da), dann schlief sie zwei Stunden im Innenhof (wie bitte? Zuhause schläft sie tagsüber nie länger als 20 Minuten! Muss das Bärchen kaputt gewesen sein, so viele Eindrücke) hat Mittag gegessen, als alle anderen Kinder schon Mittagsschlaf gemacht haben und war danach satt und glücklich. Das freut das Mutterherz doch!

Heute Nachmittag haben wir dann noch einen schönen langen Spaziergang gemacht (den sie fast komplett verschlafen hat) und dann gabs auch schon Abendbrei und Bett. Bärchen macht sich also super und für die Bärchenmama wird es auch noch einfacher!

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Vierter und letzter Tag der Eingewöhnung

Hallo! Entschuldigt, das Bärchen und ich waren gestern auf einer Halloweenparty und als wir abends endlich zuhause waren, sind wir beide ins Bett gefallen. Gestern hatten wir dann also den letzten Tag der Eingewöhnung. Zusammen mit dem Bärchenpapa sind wir zu halb neun hin, haben das Bärchen abgegeben und die Reservesachen einsortiert. Was wir mit hingegeben haben?

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Kein neuer Tag der Eingewöhnung, dafür Essensplan und Krankheit

So, heute sollte es ja eigentlich mit der Eingewöhnung weiter gehen, nachdem wir Freitag wegen dem ausgebrochenem Magen-Darm-Virus aussetzen mussten und gestern unseren Abschied im Stillcafe hatten. Gestern haben wir doch noch einen Anruf der Erzieherin des Bärchens bekommen. Sie wollte uns darauf hinweisen, dass neben Magen-Darm nun auch diese Hand-Fuss-Krankheit in der Gruppe des Bärchens grassiert und wir beschlossen, dass das Bärchen am Donnerstag nochmal vorbei kommt und dann Montag voll einsteigt. Freitag ist bei uns frei. Ich fand es sehr cool, wie die Erzieherin auf meine Bedenken  reagierte, sie nahm mich ernst, beruhigte mich, sagte dann aber auch, dass es besser wäre, die Eingewöhnung zu verkürzen, dafür aber nächste Woche nicht mit einem kranken Bärchen zuhause bleiben zu müssen. Recht hat sie!

Oder?

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Tag 3 der Eingewöhnung

Ohne große Einleitung:

Gut:

  • Windeln, Cremes, Feuchttücher und Ordner mit Bild des Bärchens in die Kita gebracht
  • das Bärchen abgegeben ohne zu Weinen
  • Zeit ohne Bärchen sinnvoll genutzt (Reisebüro und Kaffee)
  • Bärchen hat Stunde ohne mich sehr gut überstanden
  • Bärchen war danach total kuschelig

Nicht ganz so gut:

  • Erzieherin des Bärchens war nicht da (Sohn krank)
  • mulmiges Gefühl mit irrationalen Gedanken ohne das Bärchen
  • Bärchen fing an zu weinen als sie mich sah und ihr bewusst wurde, dass ich weg war
  • Fach des Bärchens viel zu klein (sie muss es sich teilen)
  • wurde von der Erzieherin gebeten Spielzeug fürs Bärchen mitzugeben, da für sie nicht wirklich was da ist
  • Anruf der Erzieherin, Magen-Darm in der Gruppe ausgebrochen, Bärchen bleibt morgen zuhause und Montag auch, da wir Termine haben, doof solange mit der Eingewöhnung auszusetzen, aber besser als Kind mit Magen-Darm
  • Vorschlag, Laufgitter für das Bärchen in die Kita mitzugeben wurde abgeleht, da zu wenig Platz

Ziele für Dienstag:

  • Spielzeug zusammensuchen
  • Wechselsachen raussortieren
  • mit Erzieherin über zu kleines Fach sprechen
  • Collage fertig stellen (Bilder von Eltern, Verwandten des Bärchens damit sie es sich in der Kita angucken kann)

Ja, das Aussetzen ist jetzt doof und macht mir auch Gedanken, aber Montag ist unser letztes Mal im Stillcafe, nächsten Donnerstag das letzte Mal in der Krabelgruppe (werden aber danach zur Kita) und Freitag Feiertag. Es ist eben wie es ist. Ich hoffe jetzt nur, dass das Bärchen sich nichts eingefangen hat. Sie ist in der Kita wirklich glücklich zwischen all den Kindern und das macht mich sehr froh. Es ist eben doch schwerer für die Mütter als für die KInder, oder?

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Tag 1der Eingewöhnung

So, vielleicht auch um es für mich noch mal klarer zu haben, aber auch um euch an unserer Eingewöhnung in die Krippe teilhaben zu lassen, werde ich die Tage zusammenfassen und dabei gute und nicht ganz so gute Dinge filtern.

Heute waren das Bärchen eine Stunde in ihrer Gruppe. Dort sind zwei Erzieher auf ca. 12 Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahren. Wir saßen heute einfach nur in der Kuschelecke und haben uns ein bisschen mit der Erzieherin unterhalten.

Gut:

  • das Bärchen ist die Jüngste und die Einzige unter einem Jahr, bekommt also so sehr viel Aufmerksamkeit
  • die Erzieherin ist jung aber erfahren
  • die Erzieherin lässt sich von den Kindern duzen und mit Vornamen ansprechen
  • das Bärchen hat gleich ein eigenes Fach bekommen
  • dem Bärchen hat es sehr viel Spaß gemacht die Kinder zu beobachten
  • die anderen Kinder schienen das Bärchen zu mögen
  • das Bärchen ließ sich bereitwillig von der Erzieherin auf den Arm nehmen

Nicht ganz so gut:

  • morgens zu lange rumgetrödelt und prompt zu spät gekommen
  • die Kleinen sind natürlich noch sehr unbeholfen, eines ist prompt auf das Bärchen gefallen
  • es gibt überraschend wenig Spielzeug für die Altersstufe des Bärchens
  • das Bärchen wollte immer sofort wieder zu mir zurück (und leider gefiel mir das etwas zu sehr)
  • die andere Erzieherin ist mir nicht so sympathisch
  • man muss vieles selbst mitbringen, so wie Fotos für das Regal, Hefter, das bin ich so nicht gewohnt, aber nicht schlimm
  • ich hab wieder ein bisschen geweint

Ziele für morgen:

  • pünklich sein
  • nicht zu sehr aufs Bärchen konzentrieren, mehr die Interaktion der Kinder beobachten
  • Fragebögen ausfüllen
  • mich immer wieder daran erinnern, welche Vorteile ein früher Kita-Start hat
  • Sachen für Kita am Nachmittag einkaufen

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Das Abenteuer Kita beginnt…

Ich fang ja am 01.01.2015 meinen neuen Job an, ich hatte ein Vorstellungsgespräch, das super lief und dann gleich die Zusage. Es ist ein schöner Job und ich freue mich darauf, auch wenn gerade kurzfristig Probleme mit der Finanzierung aufgetreten sind, die aber bestimmt geklärt werden. Darauf war ich vorbereitet, das Bärchen wäre neun Monate alt, bis auf die erste Mahlzeit am Tag wären alle ersetzt, es wäre perfekt.

Aber was ist schon perfekt.

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