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Alles Gute und ein paar Gedanken zum Frauentag

Heute ist also internationaler Frauentag. Auf Arbeit habe ich eine wunderschöne Rose von den männlichen Lehrern bekommen. Total lieb, nur habe ich sie dann leider dort vergessen, aber wenn sie niemand aus dem Wasser genommen hat, dann ist sie morgen noch frisch da und wartet auf mich. 🙂 Im Fitnessstudio gab es dann einen kleinen Gutschein und etwas Schokolade. Total unerwartet und total niedlich. Den Gutschein werde ich in eine schöne Rückenmassage investieren, der Bärchenpapa gibt mir den Restbetrag dazu, denn es ist ihm ziemlich peinlich, dass er den Frauentag vergessen hat, obwohl ich ihm immer eine schöne Überraschung zum Herrentag vorbereite. Einmal gab es einen schicken Rucksack voll mit Sachen, die er für das Zeltwochenende mit seinen Kumpels gebraucht hat. Das gehört aber mittlerweile der Vergangenheit an, wir sind viele Eltern. Vielleicht machen wir das dann ja wieder, wenn die Kinder älter sind, dann zusammen mit ihnen.

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Umzüge sind furchtbar…

Dieses Wochenende war nun endlich unser Umzug. Nach der Reha fand ich mich in einem Kartonwirrwarr wieder und jeder einzelne Tag war anstrengend und ständig passierte etwas Neues unüberlegtes und überraschendes. Übers Wochenende ging das Bärchen dann zu meiner Mutter, ihr ging es dort sehr gut und sie kam sehr entspannt und gut gelaunt dann am Sonntag hier an. Den vergangenen Freitag hatte  der Bärchenpapa Geburtstag, aber wir mussten den Tag damit verbringen Türschutzgitter zu kaufen, zu putzen, zu packen und während der Bärchenpapa arbeiten war, habe ich das Essen für die Umzugshelfer vorbereitet. Ja, richtig gelesen, der Bärchenpapa geht jetzt halbtags arbeiten, ich bin begeistert, der Job macht ihm Spaß, es sind alle glücklich 🙂

Samstag war dann der große Umzugstag, wie meistens sprangen im letzten Moment einige Helfer ab, begründet und unbegründet. Das kennt glaub ich jeder, oder? Zum Glück hatten wir einen Lift, wenn wir alles aus dem fünften Stock hätten runter tragen müssen, wir wären heute vielleicht gerade fertig und hätten zwischendurch Sauerstoffzelte aufstellen müssen. Wie bestimmt auch jeder weiß, geht nei jedem Umzug etwas kaputt. Wenn man Glück hat eine hässliche Vase und der Wäscheständer, wenn man Pech hat (wie wir) die Waschmaschine und das Ceranfeld des Herdes. Es passiert und zum Glück sind wir alle ganz gut versichert. Mein großer Wunsch war es, das Kinderzimmer zuerst fertig zu haben. Mit fas allen anwesenden Mädels waren wir in Schichten dabei Klamotten, Spielzeug und Krimskrams zu sortieren und einzuräumen. Die Frage, ob ich mich demnächst als Tagesmutter selbstständig machen möchte, kam mehrmals auf, aber nein, das gehört tatsächlich alles dem Bärchen. Auch die Bücher, die vielen, unzählbaren Bücher. Mädels und Jungs, ich danke euch für eure Hilfe! Ihr wart unglaublich.

Jetzt sind wir hier. Die Katze ist noch äußerst skeptisch und miaut vorsichtshalber erstmal alles um sich herum an, das Bärchen liebt ihre neuen Räume und entdeckt alle Spielsachen neu. Während wir auf den Klempner warten, damit wir unsere Dusche auch irgendwann benutzen können, mein Vater fluchend die Küche umbaut und wir nach und nach versuchen die Kisten auszupacken und die darin befindlichen Dinge unterzubringen, versuche ich die Lichtschalter zu finden und zwar beim maximal zweiten Versuch! Näheres folgt!

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Reha die Zweite

So,jetzt ist gut die Hälfte unseres Aufenthaltes hier in Kreischa vorbei, Zeit ein Zwischenfazit zu ziehen und euch auf dem Laufenden zu halten. Zunächst einmal: Uns geht es gut. Das Bärchen geht hier sehr gerne in die Kita und macht teilweise echt großartige Fortschritte. Gerade sprachlich entwickelt sie sich momentan täglich, sie kann sogar schon Yoga sagen ( leider war auch diese Woche der Kurs am Nachmittag, aber dieses Mal sind wir nach fünfzehn Minuten gegangen, das Bärchen war einfach wild und laut und das war gemein den anderen Patienten gegenüber, nächste Woche bleiben wir gleich weg). Einzig der Bus, der das Bärchen täglich zur Kita fährt, macht uns Sorgen. Das Bärchen schreit nämlich den ganzen Weg,  soll sich aber in der Kita schnell beruhigen.  Jetzt haben wir einen Kompromiss gefunden, ich hole sie nachmittags selbst mit dem Auto ab. Ist eh praktischer, denn die Kita liegt in der Kinder- und Jugendklinik und dort gibt es ein schönes Spielzimmer, Spielplätze und die Hasen. Etwa dreißig Zwergkaninchen leben dort recht glücklich und bevor wir fahren müssen wir jedem einzelnen Tschüss sagen. Gestern drei Mal. Auch Faschingsdienstag waren wir dort, nachdem das Bärchen den Vormittag schon in der Kita als Einhorn verkleidet rumgehüpft ist. Es war ganz schön,  aber die vielen teilweise sehr kranken Kinder haben mich schon mitgenommen und die Stärke der Eltern hat mich sehr beeindruckt.

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Erster Bericht aus der REHA

Hallo ihr Lieben, ich hatte es ja schon mal erwähnt, wir sind am 01.02. zur REHA gefahren. Nach circa fünf Stunden Fahrt, einer Wickie-DVD, einmal Hello Kitty und einmal Peppa Pig, einer großen Frühstückspause und etwa 20 Minuten Schlaf des Bärchens waren wir um 11:00 Uhr in Kreischa bei Dresden. Bis ich endlich einen Parkplatz gefunden hatte vergingen weitere 30 Minuten, dann waren wir da. Es ging auch nach der Anmeldung gleich ins Zimmer, ganz oben, ganz hinten. Mittag war dann auch okay, vegetarisch kochen können sie hier leider nicht so gut. (Heute habe ich überlegt, ob ich den Reis essen oder jemanden damit erstechen soll.)

Tja, was soll ich großartig sagen, am Montag Abend (das Bärchen ist sofort eingeschlafen, soll bis jetzt aber auch die Ausnahme bleiben) saß ich heulend im Treppenhaus. Warum? Weil wir hier gerade die Einzigen mit einem kleinen Kind sind und der Altersdurchschnitt gute 30 Jahre über meinem eigenen Alter liegt. Außerdem musste ich das Bärchen sehr beruhigen, die die vielen Rollstühle, Gehhilfen und fehlenden Körperteile der Menschen nicht verstand. Oh je. Dann kam auch gleich noch, kurz nach dem Mittagessen der Arzt zur Aufnahme und ich hatte keine Chance vorher zu duschen. Das Ganze war sehr unangenehm, da ich mich nicht gerne vor anderen ausziehe und er nicht so empathisch und sensibel war, wie ich das eigentlich für seinen Beruf erwarte. Als er meinen Bauch abhörte sagte er plötzlich: „Na was haben wir denn da? Da hör ich doch noch was.“ Und mir fiel alles aus dem Gesicht. Er meinte aber nur das Bärchen, die ihre Hand unter das Stethoskop gepackt hatte. Na das wäre es noch gewesen.

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Wir sind wieder zuhause!

Hallo ihr Lieben,

erst einmal vielen Dank für eure lieben Kommentare und Mails. Die meisten habe ich zwar erst jetzt gelesen, aber es ist schön, dass so viele an uns gedacht haben und dem Bärchen gute Besserung gewünscht haben, das bedeutet mir wirklich viel!

Wir sind seit gestern wieder zu Hause, aber gestern war ich einfach zu fertig, um den Computer überhaupt anzuschalten, es gab nämlich noch einige Dinge, die ich bearbeiten und um die ich mich kümmern muss in den nächsten Tagen! Die Hauptsache ist doch, dass wir erstmal wieder da sind, das Bärchen genießt die gewohnte Umgebung und kann auch endlich wieder schlafen, das ging im Krankenhaus nämlich gar nicht. Das Bärchen hat eine durch einen Virus ausgelöste Lungenentzündung, dieser Virus war auch für den Magen-Darm-Virus und die Bronchitis verantwortlich. Wir mussten dreimal täglich inhalieren und machen das jetzt zuhause natürlich weiter und haben Nasenspray gegeben, das wars. Trotzdem durften wir nicht nach Hause und das Bärchen durfte das Krankenzimmer nicht verlassen. Zu groß war die Gefahr, dass sie die anderen Kinder auf Station ansteckt.

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Wir sind dann mal weg…

…und zwar im Krankenhaus. Gestern war das Bärchen so apathisch, dass wir beschlossen haben, ins Krankenhaus in die Notaufnahme zu fahren. Mittwoch Nachmittag sieht es ja mit Ärzten eher schlecht aus.Die haben uns dann gleich da behalten, Verdacht auf Lungenentzündung. Dieser Verdacht hat sich dann heute bestätigt, allerdings geht es dem Bärchen seid wir hier sind sehr gut.

Sie hat kein Fieber mehr, iss und trinkt wieder und bekommt hier auch nur Zäpfchen, Nasenspray und inhaliert. Alles wie zuhause. Sie tobte heute auch schon herum und war nicht zu halten und das bei strikter Bettruhe. Ohje. Ich fass mich heute mal kurz, ich weiß leider nicht, wann ich mich wieder melden kann, mit Internet ist hier genauso schlecht wie mit Schlaf!Macht es gut ihr Lieben!

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Es musste ja so kommen

Am Samstag war alles noch ganz wunderbar, wir waren an der schönen kalten Luft spazieren und verbrachten einen gemütlichen, schönen, aber dennoch sport-und/oder arbeitsreichen Tag.

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Auch der Sonntagvormittag war super, ich habe aufgeräumt, gekocht (der Bärchenpapa hat sich Spaghetti Bolognese gewünscht, mit echtem Fleisch 🙂 )und leckere belgische Waffeln gebacken, da wir am Nachmittag noch Besuch bekommen haben. Und dann war es vorbei. Das Bärchen war müde, quengelig und wollte nur noch auf dem Arm. Trotzdem war die Zeit mit dem Besuch schön, zwei liebe süße Kinder und sie brachten sogar Geschenke. Einen wundervollen Geschenkekorb mit lauter vegetarischer Leckereien, für bekennende Fleischesser wirklich großartig ausgesucht!

Montag blieb das Bärchen dann mit ihrem Papa zuhause, sie hatte Fieber und das kam wohl nicht nur von den Zähnen, wie wir vermutet haben. Aber trotzdem war das Bärchen ganz ut drauf, wollte zwar nichts essen aber spielen und beschäftigt werden. Das Fieber ging auch runter und deswegen durfte sie Abends noch mit Mama baden. Immer noch alles gut, mittlerweile hatte sie auch schon etwas gegessen. Als wir dann fertig angezogen waren, wohl duftend, nahm ich das Bärchen auf den Arm, sie schaute mir tief in die Augen und spuckte mich von oben bis unten voll. Es war in meinen Haaren, auf meinem Gesicht, meinen Klamotten und der Couch. Also Bärchen zum Bärchenpapa, nochmal umziehen, ich alles abgezogen, ab in die Waschmaschine und nochmal duschen und umziehen. Das Bärchen sah schon wieder besser aus, sie saß auf der Couch zwischen uns, trank etwas Wasser, drehte sich zu mir um, sah mir tief in die Augen….

Nach erneutem Umziehen, Couch reinigen und Bärchen sauber machen, haben wir sie noch eine Weile bei uns behalten und dann ins Bett gepackt. War ja klar, dass der Magen-Darm Virus auch mein Spätzchen erreichen muss. Ich bin dann in dieser Nacht ständig in ihr Zimmer geschlichen, aber es war alles in Ordnung.  Heute morgen war ich kurz auf Arbeit, Termine verschieben, dann beim Kinderarzt, mich für heute und morgen mit dem Bärchen krank schreiben lassen, dann noch schnell einkaufen und schon um 08:30 Uhr wieder beim Bärchen. Die stand gerade auf, weinte, trank und schlief wieder ein. Der Bärchenpapa ging dann um im Haus weiter zu arbeiten, was dringend nötig ist und ich hatte den ganzen Tag ein kleines Mäuschen auf dem Arm, das nur kuscheln und schlafen wollte. Trinken nur bei deutlicher Aufforderung, aber trotzdem genug. Gegessen hat sie gar nichts, zum Glück hat sie ja ein kleines Reservepolster. Ich bin müde, fertig und kaputt. Das Bärchen schläft. Ich gleich auch. Ich wünsche euch allen Gesundheit und rutscht draußen nicht aus!

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Neues Jahr- Neues Glück

Das Jahr 2015 ist überstanden und Silvester zum Glück auch. Das Bärchen war bis um 01:00 Uhr durchgängig wach, hat dafür aber auch heute bis um zehn geschlafen. Gestern Abend war noch eine liebe Freundin mit ihren Kindern da, es gab spontan Pizza und Rohkost. Die gingen dann vor Mitternacht und wir blieben mit dem Bärchen zu Hause und sahen dann vom Balkon aus zu, wie die Leute ihr Geld in die Luft schossen. Das war nett 🙂

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Auch wenn der Baum noch steht: Weihnachten ist vorbei.

So, das war es dann dieses Jahr mit Weihnachten und bald auch mit diesem Jahr. Einen Jahresrückblick gibt es die Tage noch, jetzt möchte ich euch, während das Bärchen gerade ihrer Püppi vom heutigem Tag erzählt, noch kurz von unserem Weihnachten berichten. Das letzte in einer Mietswohnung. Zum Glück. Der Heiligabend begann für mich sehr stressig, natürlich hatte ich das Geschenke einpacken bis zur letzten Minute aufgeschoben, wie ich es immer mache. Meine Bachelorarbeit ist innerhalb von 48 Stunden geschrieben worden, ob ich in dieser Zeit geschlafen habe, weiß ich nicht mehr, der gesamte Zeitraum ist wie ein schwarzes Loch für mich. Nachdem ich dann morgens um acht, nach drei Stunden voller Geschenkpapier und Schleifen endlich alle sortiert und die für das Bärchen und den Bärchenpapa unter den Weihnachtsbaum gelegt hatte, verlangte das Bärchen auch schon nach einem Frühstück. Sie ließen die eingepackten Geschenke allerdings kalt.

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Momentanes Sättigungsgefühl und Auslosung

Hallo ihr Lieben,

bevor ich zur Auslosung der Babypakete komme, möchte ich euch auf den neusten Stand des Sättigungsgefühles des Bärchens bringen. Mir ist nämlich aufgefallen, dass ich schon länger nichts mehr über diese Entwicklung geschrieben habe. Gerade das fehlende Sättigungsgefühl habe ich immer mal wieder kurz angeschnitten, aber heute möchte ich intensiver dazu schreiben.

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