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Warum hat das Bärchen Pateneltern?

Öfter schon hatte ich erwähnt, dass das Bärchen Pateneltern hat. Vielleicht haben sich einige ja gefragt, ob sie die Taufe des Bärchens verpasst haben oder woher plötzlich die Pateneltern kommen. Nein, die sind schon lange da. Schon vor der Geburt des Bärchens stand fest, dass ich jemanden möchte, der sich im schlimmsten Fall um das Bärchen kümmert, Menschen, die ihr ganzes Leben immer für sie da sind, sie begleiten und leiten. Die ihr zur Seite stehen, wenn es nötig ist, die, wenn das Bärchen einmal ein Teenager ist, verständnisvoll zwischen ihr und den Eltern vermitteln. Menschen, die sie so sehr lieben wie wir.

Vor allem aber möchte ich, dass im Fall eines Todes beider Elternteile, das Bärchen nicht bei ihren Großeltern aufwächst. Ich liebe meine Eltern und meine Schwiegermutti, aber ich möchte, dass sie auch immer die Großeltern sein können. Vielleicht habe ich in meinem beruflichen Leben einfach zu viel erlebt, aber mir war das ganz einfach wichtig. Aus diesem Grund haben wir ein Paar ausgewählt, dass dann des Bärchens Pateneltern wurde und ist. Dieses ist auch so in unserem Testament festgelegt.

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Das Bärchen liebt ein Schwein (und Gewinnerbekanntgabe)

Mein Kind liebt ein Schwein. Ja, ein ganz bestimmtes. Es quieckt sogar. Und es ist rosa. Aber es ist kein reales Schwein. Nein, es lebt zusammen mit seinen Eltern und seinem kleinen Bruder in einem Haus auf einem Berg. Sie trägt ein rotes Kleid und liebt es in Pfützen herum zu springen. Wer ein Kleinkind hat, weiß glaub ich mittlerweile von wem ich spreche: Peppa Pig, auf Deutsch Peppa Wutz!

Vor etwas über einem halben Jahr waren wir auf einem Bloggertreffen und in unserer Goodie-Bag war eine DVD von Peppa. Das Bärchen hatte vorher noch nie Interesse am Fernsehen gezeigt, der Sandmann war die einzige Sendung, für die sie kurz still saß und ein schöner Abschied vom Tag. Ja, das war vor Peppa. Einfach so schoben wir die DVD damals mal in den Player in Erwartung, das das Bärchen wie immer zwei Minuten hinsieht und sich dann sofort mit etwas anderem beschäftigt. Was waren wir dumm.

Ich weiß wirklich nicht, woran es liegt, aber das Bärchen verliebte sich sofort in das kleine Schweinchen, in ihren Bruder George, in Mama Wutz, in Papa Wutz, in Oma und Opa Wutz, in die Enten, die immer auftauchen, wenn gepicknickt wird, in Zoey Zebra, in Linus Löffel, einfach in alle. Eine Folge Peppa geht immer etwa fünf Minuten und meist werden ganz alltägliche Themen behandelt, wie der Aufbau eines Spielzeugschrankes, das neue Haustier Polly Piepmatz, ein Ausflug der Kindergartengruppe, krank sein, Geburtstag feiern, die Eltern auf Arbeit oder auch Streit zwischen Freunden. Peppas Freunde sind alles Tiere und sie machen immer je ihr typisches Geräusch bevor sie reden. Emely Elefant trompetet sehr laut. Eigentlich finde ich Peppa süß. Die Themen sind schön, es ist alles sehr kindgerecht gemacht, ohne peinlich oder doof zu sein. Das Problem ist, dass das Bärchen nur noch Peppa sehen will. Sobald das Wetter schlecht ist, rennt sie zum Fernseher und will Peppa sehen. Nichts anderes, nur Peppa. Natürlich machen wir den Fernseher nicht immer an, wenn sie es will, aber so zwanzig Minuten vor dem Schlafengehen hilft Fernsehen dem Bärchen runter zu kommen und sich zu beruhigen. Aber es darf nur Peppa sein. Mittlerweile können wir alle Folgen mitsprechen. Deswegen haben wir heute eine neue DVD gekauft:

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Schwerin, Build-a-bear und der Zoo

Auch wenn schon ein paar Tage vergangen sind, möchte ich euch doch von zwei ganz tollen Tagen erzählen. Das Bärchen und ich waren nämlich zu zwei Mädelstagen in Schwerin bei einer Freundin, letzten Freitag und Samstag. Meine Freundin ist weggezogen, was sehr schade für uns war, da wir hier viele schöne Momente hatten und sie uns innerhalb eines Jahres sehr ans Herz gewachsen ist. Aber ich hoffe, dass sie in Schwerin auch wieder ihr Glück finden wird und so sind wir froh und neugierig zu ihr gefahren. Am Freitag sind wir mittags angekommen und es gab Kohlrouladen. Lecker. Das Bärchen hat auch noch Geburtstagsgeschenke bekommen und hat nun neue Lebensmittel für ihre Küche und schicke Kleidchen. Dann haben wir uns das Bärchen geschnappt und sind ins große Einkaufscenter in die Innenstadt gefahren. Das erste, was das Bärchen sah und das sie auch gleich in ihren Bann zog war:

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Erziehe ich als Sozialpädagogin oder als Mutter?

Ich glaube der Titel sagt einigermaßen aus, worum es heute in diesem Beitrag gehen wird. Inspiriert hat mich dazu die liebe Wiebke von Verflixter Alltag, die jeden Monat zu einer verflixten Linkparty einlädt, im Monat April geht es um die Sache mit der Erziehung. Lest ruhig hier die anderen Beiträge von BloggerInnen, es sind unglaublich gute und interessante dabei!

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Wenn man ein Buch liest und sich in die Kindheit zurück versetzt fühlt

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Wir haben ein Buch von einer Bekannten geschenkt bekommen, einfach so. Dachte ich. Ich werde dann schon wissen warum. Okay.

Ich blätterte so in den Seiten herum und dachte plötzlich: Moment. Eine Zeichnung des Dorfes kam mir bekannt vor. Irgendwie auch die beschriebenen Personen aus dem Dorf. Und ganz bestimmt dieser Hund:

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Der kleine Süße ist Valle Müs, ein mir unbekannter stolzer Mischling, der eine wichtige Rolle im Buch spielt, aber den Neufundländer da kenne ich ganz genau :-). Dann werde ich euch mal ein paar Infos über das Buch geben, mal abgesehen davon, dass es in meinem Heimatdorf spielt.

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Ganz spontan ist der Schnuller weg

Heute ging irgendwie alles ganz schnell.

Nachmittags hat der Bärchenpapa das Bärchen abgeholt, da ich länger arbeiten musste. Als die beiden zuhause ankamen, sagte der Bärchenpapa, dass er mit der Erzieherin gesprochen hat, diese möchte morgen gerne eine Creme haben, damit sie den Ausschlag des Bärchens eincremen kann. Moment mal, welcher Ausschlag?

Ich hab dem Bärchen sofort ins Gesicht geschaut und tatsächlich, um den Mund herum ist ein roter Ausschlag zu sehen. Der war gestern an einer kleinen Stelle auch schon da, aber ehrlich gesagt dachte ich, dass das nur eine kleine Hautirritationen durch das Knuddeln mit dem Bärchenpapa ist, der sich auch mal wieder rasieren müsste. Heute morgen ist mir da gar nichts aufgefallen, obwohl ich sie gewaschen, angezogen, mit ihr Zähne geputzt und sie auch eingecremt habe. Ich bin also offiziell eine Rabenmutter.

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Rückblick auf den Geburtstagsmarathon

Eine ganze Woche habe ich nichts geschrieben. Weil hier im Haushalt so viel zu tun war, weil ich mich viel um das momentan sehr anstrengende Bärchen kümmern musste, weil der Bärchenpapa etwas kränkelt, nichts machen kann und viel Aufmerksamkeit braucht. Vor allem aber, weil wir den Geburtstag des Bärchens doch etwas zu doll gefeiert haben, nämlich ganze drei Tage lang, mit sehr vielen Erwachsenen und Kindern. Warum? Wir haben eine große Familie, auch mit Kindern. Diese waren am Donnerstag entweder zum Brunch (zum Glück hatte meine Oma liebenswerterweise belegte Brötchen schmieren lassen und mitgebracht) oder zum Kaffee (mit Kindern) da. Am Freitag haben wir dann unsere Krabbelgruppe empfangen und am Samstag kamen unsere anderen Freunde mit Kindern zum Kaffee und abends dann die Pateneltern des Bärchens. Das war die Kurzfassung. Wer mehr wissen möchte, auch einen Blick auf unsere Deko werfen möchte und sehen will, dass das Bärchen mal wieder viel zu viel bekommen hat, der liest jetzt weiter. 🙂

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Was wäre ohne das Bärchen

Ich weiß, dass ich mich in letzter Zeit etwas rar gemacht habe, es war Ostern, das Bärchen war krank, meine Oma hat ihren 70. Geburtstag gefeiert und ich steckte auch noch mitten in den Vorbereitungen des Geburtstagsmarathons des Bärchens. Wir feiern nämlich irgendwie dieses Mal drei Tage lang, immer mit unterschiedlichen Gruppen. Bilder gibt es, wenn alles vorbei ist, heute, am zweiten Geburtstag des Bärchens ist es mir sehr wichtig, ein paar Gedanken nieder zu schreiben, die mir schon länger, aber heute ganz besonders im Kopf herum schwirren. Es ist so unglaublich, dass mein kleines Wunder nun schon seit zwei Jahren da ist, mich anlächelt, anmotzt und eigentlich auch mein Leben bestimmt.

Doch was wäre denn nun ohne das Bärchen?

  • Ohne sie könnte ich am Wochenende immer ausschlafen.
  • Ohne sie würde ich niemals mit einem Küsschen und einem  herzergreifenden „Mama“ geweckt werden.

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Wir waren im Indoorspielplatz!

Heute hatten wir einen sehr interessanten und ausgefüllten Tag. Gestern war ein Kumpel bei mir zu Besuch, er kam um acht und wir fingen sofort an zu quatschen. Er ist mein bester Freund, leider sehen wir uns nicht allzu oft, obwohl wir in der gleichen Stadt wohnen, aber es ist nicht allzu einfach ein Treffen zu organisieren. Aber es ist immer wieder schön, wenn wir uns treffen. Um acht kam er hier an, nachdem er das Haus erst nicht gefunden hatte und gegen halb zehn ist dann der Bärchenpapa los zur Nachtschicht. Wir sprachen über dieses und jenes, lachten viel und tranken auch ein wenig. Ich hab ja Urlaub. Um halb vier kam der Bärchenpapa von der Nachtschicht und wir schreckten auf. Es konnte doch nicht wirklich schon so spät/ so früh sein. Oh doch. Ein paar Stunden später quälte ich mich dann aus dem Bett, aber das glückliche Gesicht des Bärchens entschädigte mich für einiges. Wir frühstückten lecker Porridge, dann gab es einen kleinen Unfall ohne Windel, aber im Endeffekt holten wir einigermaßen rechtzeitig meine achtjährige Cousine ab und fuhren los. Zunächst ging es in einen Großmarkt, Süßes für den Kindergeburtstag kaufen und dann ab in den Indoorspielplatz. Das Bärchen war das erste Mal dort und hat erstmal einfach nur gestaunt. Nach einer Runde einmal schnell alles ausprobieren gab es erstmal Mittag.

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Unser wundervoller Samstag

Ich möchte euch heute von unserem Samstag erzählen, denn eigentlich haben wir gar nichts besonderes gemacht, aber irgendwie war er ganz großartig. Morgens bin ich etwas spät aufgewacht, so gegen halb neun und hab mich einfach nochmal umgedreht, als ich gemerkt habe, dass der Bärchenpapa schon beim Bärchen war. Kurz danach begrüßte mich ein bestens gelauntes Bärchen im Schlafanzug im Bett mit lautem Lachen. Unsere gesamte Familie lag im Bett und alberte herum, als wir unten die Haustür hörten, mein Vater kam zum sonnabendlichen Arbeiten ins Haus und wunderte sich leicht amüsiert über unser spätes Aufstehen.

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