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Rezension zu „Gig Gürtelmull machts anders“

Heute am internationalen Kinderbuchtag möchte ich euch „Gig Gürtelmull machts anders“ von Nicole Pirker vorstellen. Das Buch ist dieses Jahr beim Vermes-Verlag erschienen und besticht mit tollen Illustrationen von Clara Frühwirth.

In der Geschichte für Kinder ab vier Jahren geht es um Gig , der es im Gegensatz zu allen anderen Mitgliedern seiner Familie nicht schafft, seine Geschichten bei der Geschichtennacht den anderen Tieren zu erzählen. Er ist viel zu nervös, dabei hat er schöne Geschichten im Kopf. Von seinen Verwandten bekommt er ganz viele Tipps, die er auch ausprobiert, aber nichts passt so richtig zu ihm. Erst auf einer Geschichtennacht, bei der er aufgefordert wird vorzutragen, entdeckt er mit ein bisschen Musik und Hilfe, wie er es schaffen kann, den anderen Tieren seine Geschichten näher zu bringen, ohne vor Lampenfieber einzufrieren: Mit schönen Tänzen. Alle sind begeistert und Gig sehr stolz auf sich.

Wir haben das Buch mehrfach als Familie gelesen, dabei haben uns besonders die Bilder, aber auch die Reimform des Textes gefallen. So wurde die Geschichte noch eindrucksvoller dargestellt, außerdem waren die Kinder begeistert von Gigs buntem Fell.

Allerdings muss ich gestehen, dass wir nach dem ersten Lesen erstmal googeln mussten, was genau ein Gürtelmull ist, denn von diesem Tier hatten wir noch nie etwas gehört. Es ist eine sehr seltene Art des Gürteltiers aus Südamerika, vergleichsweise klein und lebt unterirdisch und sieht bis auf den pinken Streifen eigentlich genauso aus wie Gig auf dem Cover. Nicht nur aus diesem Grund empfanden wir das Buch als sehr lehrreich.

Die Kinder fanden Gig sehr einzigartig und waren angetan davon, dass er sich nicht hat entmutigen lassen, sondern wirklich viel ausprobiert hat, um seinen Traum zu verwirklichen. Manchmal muss man sich einfach durchprobieren. Und vielleicht dann etwas finden, dass für einen selbst perfekt ist. Das erfordert Mut, Ausdauer und die Liebe zu dem, was man tut. Diese Lektion ist eine der wichtigsten im Leben überhaupt, zumindestens meiner Ansicht nach.

Besonders gut fand ich, dass die Kinder nach dem Lesen es den Gürtelmulls gleich tun wollten und anfingen, sich Geschichten auszudenken und sich diese gegenseitig zu erzählen. Die große Tochter hat sich schon immer gerne Geschichten ausgedacht, aber Gig hat dem kleinen Sohn den Mut gebracht, es auch auszuprobieren.

Von daher kann ich Gig nur empfehlen, ich denke, dass er vor allem in Kitas und im Vorschulbereich gute Gesprächsansätze bilden und tolle Vorlesezeiten schaffen kann. Vielen Dank, dass wir dieses ehrlich schöne Vorlesebuch testen und vorstellen durften.

#Rezension #Werbung

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Rezension zu „Oma Lotti und das verschwundene Kuchenrezept“

#Rezensionsexemplar

„Oma Lotti und das verschwundene Kucĥenrezept“ von Claudia und Adrian Skopal ist mal ein anderes Buch. Und das im positiven Sinne. Mit den Illustrationen von Marina Gröschel wurde ein wunderschönes Bilderbuch geschaffen, das eigentlich perfekt zum Vorlesen geeignet ist. Zumindestens wenn ihr bereit seid, am nächsten Tag zu backen.


Oma Lotti bekommt Besuch von ihren Enkelkindern und möchte dafür ihrem berühmten Schokolade-Mandarinen-Nuss-Kuchen backen. Nur leider findet sie das Rezept nicht, da ihr magisches Haus ein Eigenleben führt und gerne Dinge umräumt oder versteckt. Während der Suche erfahren wir viel über Oma Lotti, die anscheinend regelmäßig die ganze Welt bereist und da nicht nur viele Abenteuer erlebt, sondern auch vieles mit nach Hause bringt, unter anderem ein nur in Reimen sprechendes Nilpferd. Der Liebling meiner Kinder ist allerdings der Schlafekater und auch ich fühle mich diesem entspannten in den Tag hineinlebenden Wesen sehr verbunden.


Aber nicht nur der Schlafekater hat meinen Kindern gut gefallen, die Oma Lotti im Allgemeinen traf auf große Bewunderung und die vielen verschiedenen kleinen Zusatzinformationen in der Geschichte schafften wiederum ganz viele neue Gesprächsmöglichkeiten. Wirklich viele Fragen ergeben sich, zum Beispiel:

“ In welches Land möchtest du mal reisen?“, „Kann man den ganzen Tag nur reimen?“,       „Haben alle Dinosaurier Skelette?“              Oder „Was passiert wenn das magischen Haus böse auf einen ist?“
Für meinen gerade sehr nachfragendem Sohn war diese Geschichte ideal um die Insbettgehzeit sehr zu strecken, was aber vollkommen in Ordnung war. Nun muss Oma Lotti aber auch mit in den Kindergarten um heraus zu bekommen, wie seine Freunde die Fragen beantworten.

Die große Tochter, die übrigens ohne Probleme den größten Teil selbst vorgelesen hat, hatte allerdings nur einen Wunsch: Wir backen einen Schokolade-Mandarinen-Nuss-Kuchen, genau den Kuchen, dessen Rezept Oma Lotti so verzweifelt sucht. Dieses Rezept ist selbstverständlich geheim, denn wenn es jeder kennen würde, wäre es nur ein ganz normaler Schokokuchen, aber wenn ihr versprecht, das Rezept geheim zu halten, findet ihr es hinten im Buch, so einfach geschildert, dass die große Tochter es fast alleine hinbekommen hat. Nur das Hacken der Schokolade habe doch lieber ich übernommen, aber heraus kam ein wirklich sehr sehr leckerer und auch noch schneller Kuchen.

Zusammengefasst können wir dieses Nuch nur empfehlen,  vor allem für fantasievolle Kinder, denn die Geschichte ist sehr einzigartig. Mit Sicherheit auch ein schönes Ostergeschenk von einer vielleicht auch ein bisschen verrückten Großmutter? Auf jeden Fall hat das Autoren-Mutter-Sohn-Gespann etwas sehr schönes zusammen mit dem Vermes-Verlag geschaffen und für 16 Euro darf es auch bei euch einziehen.

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Rezension „Weil du mein wertvollstes Geschenk bist“

#werbungdarezensionsexemplar

Wir durften „Weil du mein wertvollstes Geschenk bist“ von Juliane dos Santos lesen, ein Buch über die Selbstliebe für Kinder. Das Buch enthält zunächst einmal eine Geschichte über Mia, die ihrer Mama etwas ganz Besonderes zum Geburtstag schenken möchte und sich dafür auch viel Mühe gibt, sie bastelt,  verkauft ihr altes Spielzeug um einen besonderen Regenschirm zu kaufen, aber schnell wird klar, dass sie und die Zeit, die sie als Familie zusammen verbringen das wertvollste Geschenk sind. Die Geschichte ist wunderschön, auch für Leseanfänger gut vorzulesen und die Illustrationen haben meine Kinder sehr begeistert.

Auch gibt es im Buch nach der Geschichte noch einige Extras: Positive Sprüche, eine Erklärung zur Selbstliebe, leere Seiten um selbst was schönes zu hinterlassen und einen QR Code mit dem man ein BLOB- Memory herunterladen, ausdrucken und basteln kann. Die Memorykarten greifen hierbei die tollen Illustrationen und Affirmationen aus dem Buch auf, ein wirklich sehr gut durchdachter Zusatz, der das Buch auf eine andere Ebene hebt. Mit jeder Seite, jedem Extra, aber insbesondere mit den persönlichen Worten der Autorin wird deutlich, wie wichtig ihr das Thema ist. Allein die Verpackung mit individuell gestaltetem Adressaufkleber, beigelegten Postkarte mit eigener Zeichnung und einem selbst gebastelten Lesezeichen machen dies deutlich. Nicht nur ist der Text und die Bilder von der Autorin Juliane Pereira dos Santos, ihr gehört auch der SeelenSchatz Verlag, der dieses Buch und auch bis jetzt ( das nächste kommt Ende März) vier Bücher rausgesucht hat.
Mein einziger tatsächlicher Kritikpunkt ist, dass mir einige Seiten einfach zu unübersichtlich sind, etwas, das meine Kinder überhaupt nicht gestört hat. Ansonsten kann ich dieses Buch jedem empfehlen, der mit seinen Kindern eine kleine Kuscheleinheit für die Seele braucht und kann mir sehr gut vorstellen, dass es in Kindergärten und Grundschulen gut eingesetzt werden kann um Kindern ein positives Selbstbild zu vermitteln und natürlich Selbstliebe.

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Rezension „Neu in Berlin“

#Rezensionsexemplar

„Neu in Berlin“  von May Oakwood ist ein Jugendbuch, das uns mit der Protagonistin Charlie bekannt macht, die ein nicht ganz standartisiertes Leben führt. Charlie ist elf Jahre alt und passionierte Schlagzeugspielerin. Beim Spielen kann sie alle Probleme, Ängste und Sorgen vergessen, geht in der Musik auf und ist ganz sie selbst. Merkwürdig findet sie nur, dass andere Menschen sie deshalb für einen Jungen halten, spricht ja schließlich nichts dagegen, dass Mädchen Schlagzeug spielen.  Leider muss Charlie wegen einem Umzug von Hannover nach Berlin nicht nur ihre Freunde aufgeben, sondern auch ihren Schlagzeuglehrer. Berlin gestaltet sich außerdem sehr schwierig: Ihre Eltern streiten sich häufiger, die Zicken in der neuen Schule machen ihr das Leben schwer, nicht einmal Lust ihr Schlagzeug zu spielen hat Charlie mehr. Und dann passiert sehr viel.

Uns hat das Buch, bis auf das Ende tatsächlich, sehr gut gefallen. Die Familienkonstellation ist sehr interessant, mit einem französischen Vater, der sehr entspannt als Lebenskünstler gilt und einer karriereorientierten Mutter, die lieber mit Vornamen angesprochen werden möchte, wächst Charlie mit zwei sehr unterschiedlichen Lebensstilen auf und die Kluft zur Mutter wächst durch den Umzug, verbessert sich allerdings im Laufe des Buches. Vor allem, da deutlich wird, welches Elternteil tatsächlich auch Charlies Wohl mitbedenkt und im Notfall immer auf ihrer Seite steht und sie unterstützt. Mit vielen Schwierigkeiten, die während der Geschichte auftauchen können sich Kinder und Jugendliche identifizieren, Trennung der Eltern, Unverständnis, Mobbing, Probleme neu zu sein. Gut ist, dass Charlie trotz einiger Zweifel einen eher selbstbewussten Charakter hat, den ihr Hund ( der im Mittelpunkt einer Nebenstory steht, dir einfach mal eingeworfen wurde, was ziemlich überraschend kam) und ihre Oma in Friesland gut unterstützen. Gerade bei ihrer Oma kann sie runterkommen. Schade ist nur, dass Oma und auch ihr Paps mit ihr vieles besprechen, was Kinder in dem Alter nicht unbedingt hören sollten, aber das ist im wahren Leben leider oft auch so. Gerade da brilliert dann Anja, Charlies Mutter sehr, da diese alles sehr kindgerecht, aber dennoch ehrlich auf den Tisch bringt.

Das Cover ist schön, die Geschichte sehr gut zum Selbstlesen geeignet, aber auch zum gemeinsamen Lesen, da einige Fragen und auch Gesprächsthema aufkommen werden, die man gleich gemeinsam besprechen kann.

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Rezension zu „Stadt der bösen Tiere, Band 1: Die Burg“

#Rezensionsexemplar

Wenn man plötzlich die Stimme einer Möwe im Kopf hört, die einen auch noch vor einem Hinterhalt rettet, dann denkt man vielleicht erst mal, dass man langsam aber sicher verrückt wirst. Genau so geht es Lizard, ein 14 Jähriges Mädchen aus Detroit, die vor allem ihre Geschwister und das Kickboxen liebt. Plötzlich bricht alles in ihrem Leben zusammen und als sie das zweite Mal von tierischen Stimmen in ihrem Kopf und Tieren im wahren Leben vor ihrem größten Konkurrenten im Boxclub gerettet wird, entscheidet sie sich dazu, den Stimmen vorerst zu vertrauen und betritt die Burg. Dort lernt sie verschiedene Tiere kennen, soll lernen mit Ihnen zu kommunizieren, aber wie wahr ist alles, was sie dort erfährt?

Die “ Stadt der bösen Tiere“ ist geschrieben von Gina Mayer und soll eine weiterführende Staffel zu „Internat der bösen Tiere“ sein. Diese Reihe kenne ich nicht, aber wir hatten beim Lesen niemals das Gefühl, sie kennen zu müssen oder etwas nicht zu verstehen. Das Buch ist im September 2023 erschienen beim Ravensburger Verlag, hat 288 Seiten und die Altersempfehlung ist ab neun Jahren.

Mit dieser Empfehlung kennen wir absolut konform, dennoch gibt es einige Dinge, die wir beim gemeinsamen Lesen besprechen mussten, auch schwierige Themen, wie Alkohlkonsum und Vernachlässigung, die meine Tochter doch etwas schockiert haben. Deswegen würde ich tatsächlich auch vorschlagen, das Buch zusammen zu lesen bis etwa zu einem Alter von 12 Jahren, aber das ist ja auch sehr abhängig von der individuellen Reife des Kindes.

Meine Tochter war vom ersten Auspacken an begeistert von dem Buch, es ist ein absoluter Eyecatcher, da das Cover durch einen bestimmten Schnitt mehrebig und absolut faszinierend ist. Dieser wunderschöne weiße Tiger mit den verschiedenfarbigen Augen steht für das Geheimnisvolle und ist ein Sinnbild für die Story. Auch ist das Buch in drei Bereiche unterteilt, dort ist es so, dass jedes Kapitel mit einem bestimmten Tierbild beginnt, jeder Bereich hat ein Teil mit Bezug zur Geschichte, was wirklich süß gemacht ist.

Spannend ist die Geschichte in jedem Fall, vor allem, da wir viele Dinge bemerkt haben, die sich später bestätigt haben und wir so immer schnell weiter lesen wollten.

Ich persönlich bin sehr angetan von dem Schreibstil der Autorin, vor allem, wie gut Gina Mayer es schafft, uns Lizard näher zu bringen und die Protagonistin in vielen Schichten darzustellen. Sie ist ein Sympathieträger und schafft es, uns so sehr mitzunehmen, dass klar ist, dass der nächste Band, der 2024 erscheinen soll, in unserem Bücherregal landet.

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Rezension zu Vom Kauzen und Keckern

#Rezension #Rezensionsexemplar

Die große Tochter ist jetzt in der dritten Klasse und hat auch Sachkunde. Vorher auch schon, aber dieses Jahr läuft das auf viele Plakate und Vorträge hinaus. Nachdem sie gerade in einer Gruppe ein Plakat zu einem Nutztier erstellt haben (sie hatte das Schaf und ich alle möglichen Materialien zur Kuh und zum Schwein, aber dann trotzdem auch noch etwas zum Schaf gefunden), durften/ sollten sie nun einen Kurzvortrag zu einem heimischen Wildtier vorbereiten. Zeitgleich flatterte bei uns ein Rezensionsexemplar ins Haus, das nicht nur die Auswahl des Wildtieres, sondern auch das Erstellen des Kurzvortrages enorm erleichtert hat. Und genau dieses Buch möchte ich euch heute vorstellen, nicht nur für den Grundschulunterricht, sondern für alle Kinder mit vielen neugierigen Fragen rund um heimische Wildtiere.

Vom Kauzen und Keckern

„Vom Kauzen und Keckern- Das Leben von heimischen Wildtieren im Jahresverlauf“ von Verena Heidecker aus dem VERMES VERLAG ist gerade erst erschienen, für Kinder ab acht Jahren entwickelt und eine tolle Bereicherung und Ergänzung. Kurzzeitig waren wir etwas verwirrt, denn es wird nicht, wie sonst üblich, ein Tier nach dem anderen vorgestellt, sondern der Jahresablauf und in diesem wichtige Informationen zu den einzelnen Wildtieren. Dies sorgt dafür, dass man nach bestimmten Informationen blättern muss und dabei viele andere Dinge liest und sieht, die neues Interesse wecken und den Blick weiten.

Persönlich finde ich die Ausrichtung nach den Jahreszeiten eigentlich total logisch, schließlich wandelt sich der Wald und das Ökosystem der Wildtiere genau in diesem Zyklus und jede Jahreszeit hat nicht nur Besonderheiten für uns Menschen, sondern viel intensivere Bedingungen, Vorteile und Nachteile für die heimischen Tiere. Unglaublich viele Fragen konnten wir mit diesem Buch klären, die erste war, nachdem die Tochter den Titel gelesen hat: Was ist denn Keckern? Wenn ihr das wissen möchtet, dann wisst ihr ja jetzt, wo ihr diese Antwort findet.

Aber nicht nur die Einteilung macht das Buch besonders, vor allem sind dies die Illustrationen, die zwar sehr nah an der Realität liegen, aber trotzdem einfach nur schön sind, mit dezenter Farbwahl, aber nicht langweilig. Außerdem gibt das Buch nützliche und umsetzbare Tipps zum Schutz der Umwelt und Natur. Sehr cool ist such das Entdeckerheft, für das es einen QR Code im Buch gibt, aber ihr könnt es euch auch hier anschauen und herunterladen. In diesem kann man Herausforderungen erfüllen, je nach Jahreszeit und seine Beobachtungen der verschiedenen Tiere aufschreiben, welche sich wo am besten beobachten lassen, das kann man vorher im Buch nachlesen.

Zusammengefasst können wir sagen, dass wir „Vom Kauzen und Keckern“ sehr empfehlen für naturbegeisterte Kinder. Die Altersempfehlung ab acht Jahren können wir teilen, es ist schön, wenn die Kinder schon ein wenig mitlesen können, da sie auch angesprochen werden und sich so sehr gut ins Buch einfinden können.

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Rezension: Tori Twister

#Rezensionsexemplar über vorablesen

Cover von Tori Twister

Wer träumt nicht davon, das Wetter verändern und beeinflussen zu können? Strahlender Sonnenschein für den Tag am See, ausreichend Wind zum Surfen oder auch Regen und Sturm, wenn man den Tag am liebsten zuhause verbringen möchte. Nicht möglich? Vielleicht ja doch. Auf jeden Fall ist es möglich in der Familie Twister.  Davon berichtet „Tori Twister – Stürmisch unterwegs“ von Marika Pfeiffer. Hier kocht Oma Winda in ihrer Wetterküche Wolken, Regen und Winde. Und wenn in den Ferien ihre drei Enkelkinder kommen, dann darf auch die jüngste, Tori, ihr dabei zur Hand gehen. Doch dieses Jahr ist alles anders,  als die  Twistergeschwister im kleinen Ort Mittendrin  ankommen und feststellen müssen, dass es nicht nur unglaublich heiß ist, sondern, dass Oma Winda bei einem missglückten Wetterexperiment ihr Gedächtnis verloren hat. Jetzt müssen sie zusammenarbeiten und mit neuen und alten Freunden, sowie den Haustieren ihrer Großmutter die Probleme lösen.

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Rezension von „Auf dem Gipfel wachsen Chinanudeln“

Dieses Kinderbuch durfte ich über Vorablesen wie der Name schon sagt vorab lesen und möchte es euch vorstellen, da ich es absolut weiterempfehlen kann!

„Auf dem Gipfel wachsen Chinanudeln“ vom Benjamin Tienti und Sebastian Kiefer, mit Illustrationen von Stephan Pricken ist der erste Teil einer Serie über den noch elfjährigen Elmo aus Neukölln, ein Detektiv, der nicht nur seinen Fällen auf der Spur ist, sondern auch seinem eigenem Leben. Wie auch das Leben, kann man den Inhalt nicht kurz zusammenfassen. Geht es um eine oder mehrere beginnende Freundschaften? Um die Trauer beim Verlust eines Familienangehörigen? Die Beziehung zwischen Mensch und Tier? Die Probleme innerhalb einer Familie? Oder um eine kaputte Ampel, die das Leben eines ganzen Stadtteils durcheinander bringt?
Alles beginnt in Elmos Zimmer, ein Ort, den er seit dem Unfalltod seines Bruders kaum mehr verlässt. Auch nicht, um seinem vorher geliebten Hobby, dem Detektivspielen, nachzugehen. Aber da tritt ein Hund namens Idefix in sein Leben und mit ihm sein Besitzer Birol, der einen Auftrag für Elmo hat. Seine Tochter zu finden. Zwar zieht er diesen Auftrag wieder zurück, aber Elmo ist bereits mittendrin in der Familiengeschichte und einem Onlinespiel, dessen Reiz er mehr und mehr zu würdigen weiß, auch wenn er es ganz anders spielt als alle anderen. Das Ende ist sehr offen und lässt viel Spielraum für weitere Bände.
Die Kapitel beginnen immer mit drei Stichpunkten und einem von 99 Tricks für den modernen Meisterdetektiv, das passt sich wunderbar in den Schreibstil an und gibt immer einen Einblick in das vor einem liegende Kapitel. Zusammen mit den tollen Illustrationen schafft sich so eine ganz eigene Leseatmosphäre, die es einem trotz vieler Nebenschauplätze leicht macht, dem Geschehen zu folgen.
Elmo ist eine großartige Hauptfigur, in dessen Handeln und Fühlen man sich leicht hineinfinden kann, sodass es immer spannend bleibt.
Das Cover und der Titel verweisen beide auf Chinanudeln, die in Elmos Leben eine wichtige Rolle spielen und sind jugendgerecht gestaltet. Meiner Ansicht nach ist das Buch zum Vorlesen ab acht Jahren und zum Selbstlesen ab zehn Jahren gut geeignet.
Im Allgemeinen bleibt zu sagen, dass das Buch gut geeignet ist, um verschiedene Themen mit Kindern zu besprechen und absolut empfehlenswert!

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Bärchenmama ist fünf Jahre alt : Erste von fünf Verlosungen

Am Samstag war es soweit, Bärchenmama ist pünktlich zum Kindertag fünf Jahre alt geworden. Fünf Jahre schreibe ich hier. Erst über das Bärchen und das Leben mit dem ersten Kind, mittlerweile über meine beiden Bärchen. Meine Texte haben sich verändert, ich habe mich verändert, der Blog hat sich verändert. Dieses Jahr habe ich es endlich geschafft, das Design so anzupassen, dass es mir wahrhaft gefällt. Weg von rosa.

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